pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Freelancer (PC)

Release:
27.05.2003
Genre:
Action
Publisher:
Microsoft

Der Weltraum - ein Platz, wie geschaffen für Faustrecht und epische Kämpfe.

19.02.2003 13:16 Uhr
|
|

Den detailarmen Transportschiffen sieht man ihr hohes Alter von über drei Jahren bereits an. Den detailarmen Transportschiffen sieht man ihr hohes Alter von über drei Jahren bereits an. Das All ist groß. Derart groß, dass jede wirtschaftliche und politische Gruppe ein gigantisches Podium zum Austragen ihrer Konflikte vorfindet. Und so werden der Abenteurer Trent und sein Partner unvermutet Opfer eines Terroranschlags, den Attentäter auf die Station Freeport Seven verüben. Zwar gelingt Trent die Flucht in einer Rettungskapsel, alles, was ihm bleibt, sind aber sein Leben und etwas Kleingeld. Also begibt er sich auf dem Planeten Manhatten im Sternensystem New-York auf Arbeitssuche. In einer Kneipe findet er tatsächlich einen Auftrag: Er soll einen Konvoi mit Medizin und Nahrungsmitteln eskortieren. Doch kaum sitzt er in seinem geliehenen Raumschiff, wird das Schiff eines ausländischen Generals angegriffen, der gerade den Planeten besuchen wollte - was bleibt einem Gentlemen wie Trent da anderes übrig, als die unbekannten Angreifer zu vernichten? Nach getaner Arbeit werden endlich die zwei Frachter eskortiert, doch bereits bei diesem angeblich einfachen Auftrag kommt es zu heftigen Kämpfen mit Piraten ...

Freelancer präsentiert sich als sehr actionreiches Weltraum-Epos, in dem kaum eine Minute im All ohne Kampf vergeht. Auf den Weltraumstationen wird hingegen eine umfangreiche und spannende Geschichte erzählt, die den Spieler von Anfang an mit überraschenden Wendungen in ihren Bann zieht und ihn dazu drängt, immer anspruchsvollere Missionen anzunehmen. Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen dieser Einsätze sind stets hoch gerüstete und damit teure Schiffe. Das notwendige Kleingeld wird - wie in jedem anderen SciFi-Actionspiel auch - mit interstellarem Handel, Kopfgeldjagden und Geleitschutzaufträgen verdient, die in jeder besseren Kneipe angeboten werden.

Und so fliegt man durch das dicht bevölkerte All, stets auf der Suche nach neuen Verdienstmöglichkeiten und Hinweisen auf die Hintermänner der Terroranschläge. Letztere sind schwer zu finden, schließlich besteht das Freelancer-Weltall aus satten 48 Systemen mit jeweils knapp zehn Planeten und etlichen Raumstationen. In den Systemen sind unterschiedlichste Gruppierungen an der Macht, die jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen. Je besser der Ruf ist, den der Spieler bei einer solchen Partei genießt, desto lukrativere Aufträge werden ihm angeboten und desto wertvollere Hinweise bekommt er auf die Hintergründe der Anschläge. Ist hingegen der Ruf durch zu viele Aufträge für die Gegenseite oder versehentliche Abschüsse ruiniert, darf man sich auf so manchen unvermuteten Angriff gefasst machen.

Dass man sogar gegen größere Angreiferhorden eine reelle Chance hat, liegt vor allem an der revolutionären Steuerung. Freelancer wird komplett mit der Maus gesteuert, auf die zwischenzeitlich angekündigte Joystick-Unterstützung wird verzichtet. Ein Klick mit dem Mauszeiger markiert ein Bildschirmobjekt. Wenn man länger auf den linken Mausknopf drückt oder mit der Leertaste den Steuerungsmodus umschaltet, lenkt das Schiff in die gezeigte Richtung. Ein Druck auf den rechten Mausknopf lässt gleichzeitig die Laser feuern; das Mausrad regelt währenddessen die Geschwindigkeit. So ungewöhnlich dieses Bedienkonzept auch ist, als so intuitiv und effizient erweist es sich bereits nach wenigen Minuten. All diese Features stehen schon seit etwa vier Jahren fest, aber dennoch birgt die aktuelle Beta-Version noch so manchen Bug. Kein Wunder, dass Microsoft den Release-Termin wieder einmal verschoben hat - diesmal auf den April dieses Jahres.

   
Bildergalerie: Freelancer
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild um die Bilderstrecke zu starten! (5 Bilder)
Moderation
19.02.2003 13:16 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
16.03.2003 21:45 Uhr
so um mit dem ganzen spekulationen aufzuräumen: in freelancer gibt es keine cockpitansicht stattdessen sieht man das raumschiff aus 3rd person perspektive. die punkte auf den listen werden mit der maus angeklickt (  ) mit der betätigung der linken maustaste (ständig gedrückt) oder mit einmaligem drücken der leertaste schalltet man in den "normalen" steuerungsmodus... also mit der maus. diese steuerung mag zwar ungewohnt sein aber nachdem mein joystick bei wing commander IV schon seinen geist aufgegeben hat war es kein problem sich mit der steuerung zurechtzufinden und auch joystick-fanatiker werden in spätestens 10 min mit der maus präzieser spielen und schneller schießen als sie es sich mit joystick je ertäumt hätten. die story ist ganz net erzählt und überrascht mit vielen wendungen. den charakteren hätten aber ein bisschen mehr tiefgang und charisma gut getan. der sound wirkt bombastisch und kommt mit einer dolby s. anlage erst richtig zur geltung.
der grafik sieht man das alter der engine und die entwicklungszeit zwar an besonders hässlich ist sie aber trotzdem nicht. die figuren und schiffe sind nicht sonderlich detailiert dafür können die effekte doch einigermassen entschädigen... vorteil der etwas veralteten grafik: es läuft auch auf einem athlon 1,4 mit gf2p karte flüssig.
das spiel selber ist unheimlich schnell und motivierend und es macht spass das schier unendlich wirkende sirius system zu erkunden. das handels system ist leider nicht so ganz gelungen da man nur sein eigenes schiff mit fracht beladen kann und keine frachter (wie in privateer 2) mieten kann. nochdazu ist man gezwungen weite strecken zurückzulegen bis sich das handeln überhaupt lohnt. da vergehen im handumdrehen 45 minuten da die tradeliens oft von piraten angegriffen werden. da sind aufträge in einem hohen schwierigkeitslevel lukrativer.

alles in allem ist freelanver wieder mal ein tolles spiel welches ich jedem der wing commander und co mochte nur ans herz legen kann!!
desshalb: KAUFEN!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
05.03.2003 16:47 Uhr
am 19.02.03 um 20:42 schrieb Yago:
Wem Freelancer zu flach ist:

http://www.eve-online.com...
http://www.eve-aktuell.de

Start soll Ende März sein.



WOW! Der Hammer! Hab ich noch garnix von gehört. Ich darf gespannt sein! Danke für den Link!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
05.03.2003 16:40 Uhr
am 24.02.03 um 09:32 schrieb Dreamerwhisk:
am 20.02.03 um 14:29 schrieb rbMANIAC:

Habe auch nie behauptet, dass ich von Freelancer enttäuscht bin 
Ich freue mich vielmehr, dass mal wieder eine Space-Opera herauskommt in der ich wieder in einen raumjäger steigen darf und die Bordkanonen heiß laufen lassen kann!

Meine Meinung ist nur, dass das Genre der SCI-FI Simulation nur seine große Zeit schon gehabt hat ... und diese Zeiten (gefilmte Szenen mit echten Schauspielern) nie wieder kommen werden :/ Alle setzen auf Render Sequenzen, was angesicht der ernormen Produktionskosten eines Spieles natürlich durchaus nachvollziehbar ist :/
Nur ich finde es ist halt ein Verlust für das gesamte Genre


Also ich persoenlich bin ja der Meinung, dass die gefilmten Szenen eher dazu beigetragen haben das Genre kaputt zu machen. Mir z.B. gefielen WC 1+2 sowie Privateer 1 und Elite viel besser als dann WC 3+4 und Privateer 2. Die Schauspieler und die High-End Grafik hat versucht davon abzulenken dass die Story immer schwaecher wurde und haben dabei letztendlich nur die Produktionskosten in die Hoehe getrieben. Ist halt. Geschmackssache.


Tachchen!
Wenn Du überlegst, welche Leistungssprünge die Hardware gemacht hat, wird die große Zeit der SciFi-Sims erst noch kommen! Es gibt noch genug Features, die bisher noch nicht Realität sind: z.B. ein fugenloser Raum-Planeten-Anflug, mit der eben heute üblichen (oder noch besser werdenden) Grafik, um nur eines zu nennen. Volumetrische Nebel; kommt bei Freelancer übrigens m.E. gut simuliert auch vor, etc. etc. .Die Planeten (bei Freelancer zum 1. Mal) sind echtes 3D, keine Tapete. Sind z.B. bei Freelancer im Orbit Raumstationen, so sind diese nicht aus jedem Winkel erreichbar/sichtbar, weil eben der Planet im "Weg" ist. Ich hab dann ein paar Mal einige Planeten umkreist und muß sagen, das dies sehr gut gelungen ist!
Der Mangel an guten SciFi-Sims liegt glaube ich an der mangelnden Nachfrage nach denselben!! Das ist sehr schade, liegt doch hier ein ungeheures Potential an auszutobenden Features vor! Hoffen Wir das Beste für die Zukunft!
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
05.03.2003 16:27 Uhr
am 21.02.03 um 14:12 schrieb gunman2001:
am 20.02.03 um 21:43 schrieb Tyriel80:

am 20.02.03 um 20:18 schrieb Vassenego:


alles schön und gut bzw. häßlich und schlecht...bin ich der einzige, der sich fragt, ob es eine cockpitansicht gibt oder ob ich mich die ganze zeit von außen betrachten darf...darüber habe ich im preview nix gefunden...schade ist das


Nein, Du bist nicht allein. So ein Game ohne Cockpitansicht wäre echt nicht das Wahre.


Also meines Wissens wird es keine Cockpitansicht geben.
Es gibt die wohl gemeinhin bekannte 3rd-Person-View bei Schiffen und eine "Innerschiff-Ansicht" bei der die Kamera aber einfach vor dem Schiff platziert wird. Eine Art schlechtes HUD, dem auch einiges an Übersichtlichkeit abgeht, mit dem ansonsten gleichen Interface.
Zumindest wenn man den bisherigen Videos glauben darf



Es wird definitiv eine Cockpitansicht geben. In der Betaversion, die für die Presse rausging war diese zwar nicht enthalten, aber die offiziellen Betatester haben inzwischen bestätigt, dass die Final wieder eine Cockpitansicht besitzt.



Hoffen wir das Beste liebe Gemeinde....


Also da kann ich dich beruhigen: ich hab mir die Demo gesaugt und schon durchgespielt und kann nur sagen: Hier kommt ein Highlight!
Als Sim-Fan war ich der Maussteuerung gegenüber total skeptisch, diese ist aber schlichtweg genial, Bugs sind mir keine aufgefallen. Es gibt definitiv eine Cockpitansicht; diese ist zwar etwas spartanisch ausgefallen, passt aber m.E. gut ins Gesamterscheinungsbild des Spiels. Eine Neuerung eben. Durch die "Frontscheibe" hat man einen fast ungehinderten Blick nach vorn, die Instrumente werden als HUD dargestellt. Je nach Schiffstyp sind an den Bildschirmrändern die Cockpitgrenzen dargestellt (also "Schiffswände"), wodurch eben der Cockpiteindruck erfolgt. Ich finds ganz okay, daß ein Cockpit im x-ten Jahrhundert nunmal nicht von Öl- und Kühlwasseruhren (und ähnlichem Gedöns) dominiert wird! Ich hoffe, damit Deine Fragen beantwortet zu haben.

Neuer Benutzer
Bewertung: 0
21.02.2003 14:12 Uhr
am 20.02.03 um 21:43 schrieb Tyriel80:

am 20.02.03 um 20:18 schrieb Vassenego:


alles schön und gut bzw. häßlich und schlecht...bin ich der einzige, der sich fragt, ob es eine cockpitansicht gibt oder ob ich mich die ganze zeit von außen betrachten darf...darüber habe ich im preview nix gefunden...schade ist das


Nein, Du bist nicht allein. So ein Game ohne Cockpitansicht wäre echt nicht das Wahre.


Also meines Wissens wird es keine Cockpitansicht geben.
Es gibt die wohl gemeinhin bekannte 3rd-Person-View bei Schiffen und eine "Innerschiff-Ansicht" bei der die Kamera aber einfach vor dem Schiff platziert wird. Eine Art schlechtes HUD, dem auch einiges an Übersichtlichkeit abgeht, mit dem ansonsten gleichen Interface.
Zumindest wenn man den bisherigen Videos glauben darf



Es wird definitiv eine Cockpitansicht geben. In der Betaversion, die für die Presse rausging war diese zwar nicht enthalten, aber die offiziellen Betatester haben inzwischen bestätigt, dass die Final wieder eine Cockpitansicht besitzt.



Hoffen wir das Beste liebe Gemeinde....