Schwestern, zur Freiheit, zur Sonne
Vier Fäuste für ein Halleluja: In einigen Missionen folgen Ihnen ein oder zwei Mitstreiter.
Sie beginnen Ihre Guerilla-Karriere in einem Internierungs-Camp - nichts wie raus hier und sich den Partisanen anschließen. Auf Ihrem Weg durch das 3D-Lager blicken Sie Angel über die Schulter. Ganz wie Genre-Kollegin Lara spurtet die angehende Straßenkämpferin auf Tastendruck los, duckt sich oder zückt eine Waffe. Artistische Einlagen wie Hechtrollen bleiben Angel allerdings verwehrt. Konfrontationen mit Wachen sollten Sie Ihrer Gesundheit zuliebe aus dem Weg gehen. Ein Gefahr-o-Meter informiert Sie, ähnlich wie in Dark Project, wann Sie riskieren, entdeckt zu werden. Sollte doch mal ein Posten im Weg stehen, wirkt ein Knüppelschwung aus dem Hinterhalt beulenbildende Wunder. Alle 23 Missionen stellen Sie vor mehrere Aufgaben. Ein typischer Auftrag etwa führt Sie auf der Suche nach Medikamenten in ein Krankenhaus. Dort müssen Sie zunächst in Multiple-Choice-Dialogen in Erfahrung bringen, wo Sie die Pillen finden. Der Schlüssel zum Arzneischrank ist schnell aufgespürt - doch wie überwindet man das elektronische Schloss an der Tür? Leider hilft das Spiel nicht mit Hinweisen, warum etwas nicht funktioniert oder welches Objekt des Rätsels Lösung bringen könnte. Hin und wieder ist deshalb schlichtes Ausprobieren oder systematisches Absuchen der Umgebung angesagt. Die Missionen selbst sind äußerst abwechslungsreich und werden von einer fesselnden Story getragen. Da gibt es Attentate, Intrigen, Lauschangriffe. In einigen Fällen können Sie auf ein oder zwei Mitstreiter zurückgreifen, die Ihnen entweder automatisch folgen oder Spezialaufgaben erledigen. Der verschrobene Tüftler Leo etwa ist immer dann an der Reihe, wenn Technik ins Spiel kommt.

