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Fluch der Karibik (PC)

Release:
28.08.2003
Genre:
Action
Publisher:
Ubisoft

Die Männer mit der Augenklappe

13.08.2003 15:00 Uhr
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Es scheint ein Fluch über dem Spiele-Oldie Pirates zu liegen: Kein Nachahmer erreicht die Klasse des Originals. Auch nicht der Fluch der Karibik.

Fast könnte man das romantische Panorama genießen, wäre da nicht die Galeone, deren Breitseite soeben das Deck in Brand setzt. Fast könnte man das romantische Panorama genießen, wäre da nicht die Galeone, deren Breitseite soeben das Deck in Brand setzt. Schon Sid Meiers Vorlage wollte nicht so recht in ein Genre passen, Fluch der Karibik vermischt sogar noch mehr Spielesparten. Zunächst eine Portion Rollenspiel. Ihr Alter Ego, Nachwuchskapitän Nathaniel Hawk, verfügt über zehn Charakterwerte und gut dreimal so viele Talente, die er im Spielverlauf erweitert.

Dann wäre da eine Prise Wirtschaftssimulation. Mit etwas Gespür können Sie als Händler zwischen dem halben Dutzend Inseln der Spielwelt reich werden. Auch als Seekampf-Simulation macht Fluch der Karibik eine gute Figur, zumal kein anderes Spiel derart eindrucksvolle Schiffe, so wunderschönes Wasser und so realistische Wettereffekte zu bieten hat.

Ebenfalls auf der Zutatenliste: actionreiche Säbelduelle, viele Rollenspiel-Quests und eine weitgehende Handlungsfreiheit. Zusammenfassen lässt sich das alles wohl unter dem Oberbegriff Action-Adventure.

Der fliegende Geisterpirat

Der Wirt ist immer für ein Schwätzchen zu haben. Er vermittelt Matrosen, Gerüchte und Kunden. Der Wirt ist immer für ein Schwätzchen zu haben. Er vermittelt Matrosen, Gerüchte und Kunden. Mit dem gleichnamigen Johnny-Depp-Film hat Fluch der Karibik nicht allzu viel zu schaffen. Kein Wunder, hat Publisher Ubi Soft die Lizenz doch erst recht kurz vor Veröffentlichung auf das weitgehend fertige Sea Dogs 2 gepappt. Nur Fragmente der Leinwand-Story finden sich in der Handlung wieder. Beispielsweise treffen Sie im Spielverlauf auf die Black Pearl, das verfluchte Geisterpiratenschiff des Kinostreifens.

Doch auch ohne Filmanleihen ist mehr als genug zu tun: Neben den beiden Hauptquests gibt es in den örtlichen Kneipen bei fast jedem Landgang den ein oder anderen Auftrag aufzuschnappen. Da will ein Handelsreisender sicher in den nächsten Hafen eskortiert werden, da bittet ein Kapitän um Hilfe beim Verjagen eines Blockadeschiffs, da hofft ein von Wegelagerern Eingekreister auf tatkräftigen Beistand.

Es winken Gold und Erfahrungspunkte, die die Fähigkeiten des Spielhelden verbessern. Natürlich ist es auch möglich, ganz auf eigene Faust als Händler oder Pirat sein Glück zu machen. Wer es sich leisten kann, führt bis zu vier Schiffe ins Gefecht, wobei drei von mehr oder weniger (meistens weniger) fähigen Computerkapitänen kommandiert werden.

Keine Treffer ohne Punkte

Gesuchte Piraten haben es schwer: An jeder Ecke will eine Stadtwache das Kopfgeld kassieren. Glücklicherweise kann man sich für einen Batzen Gold freikaufen. Gesuchte Piraten haben es schwer: An jeder Ecke will eine Stadtwache das Kopfgeld kassieren. Glücklicherweise kann man sich für einen Batzen Gold freikaufen. Obwohl sich Fluch der Karibik in den Seeschlachten sehr actionbetont steuert, tritt gerade dort das Rollenspiel-Gerüst zutage. Sie können noch so gut zielen - wenn Sie nicht genügend Charakterpunkte in Ihre Fähigkeiten als Kanonier investieren, landet die halbe Salve im Wasser. Ähnlich sieht es bei den Fechtduellen an Land aus. Ohne entsprechende Talente ritzen selbst gut getimte Ausfälle nur kleine Kratzer ins Hemd des Gegners.

Und ein Level-Null-Händler erzielt nirgendwo gute Preise. Das kann vor allem anfangs frustrierend sein, zumal nie ganz klar ist, ob das schlechte Abschneiden nun auf eigenes Unvermögen, die ungenaue Steuerung oder eben die Rollenspiel-Anleihen zurückzuführen ist. Wer sich durchbeißt, wird aber später mit hochspannenden Seeschlachten, fordernden Säbelkämpfen, einträglichen Handelsrouten und natürlich glitzernden Piratenschätzen belohnt.

   
Bildergalerie: Fluch der Karibik
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
72 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
   
Rüdiger Steidle
Fluch über den Programmierer der unausgegorenen Steuerung!
Die Betaversion letzten Monat ließ mich noch hoffen: Mit ein paar Kniffen hier und da hätte aus Fluch der Karibik ein richtig schönes Piraten-Abenteuer werden können. Leider wurde anscheinend die Zeit knapp und so findet sich auf meiner Festplatte ein Action-Adventure, das an vielen Ecken unfertig wirkt. Besonders die Steuerung nervt: Für alle Spielmodi - an Land, auf See, im Gefecht - gibt es eine andere unsinnige Tastenbelegung. Warum ist das niemandem aufgefallen? Außerdem ärgert mich, dass die Entwickler Nachwuchs-Freibeutern den Einstieg so schwer machen. Denn so richtig Spaß macht Fluch der Karibik erst mit einem schnellen Schiff, ausreichend Gold und einem hochgezüchteten Helden. Dann allerdings wird es richtig spannend, vor allem, weil die vielen Quests der Haupthandlung und an Nebenschauplätzen immer wieder neue Herausforderungen bereithalten. Schade, Fluch der Karibik hat viel Potenzial verschenkt.
   
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13.08.2003 15:00 Uhr
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20.08.2003 16:51 Uhr
am 16.08.03 um 21:46 schrieb Thodin_33:
Also ich bin von Fluch d. K. begeistert.... Ich gebe schon zu das die Steuerung nicht besonders ideal gelöst ist, aber so nach 2 h geht jede Steruerung in Fleich und Blut über.... Schon der Quasi-Vorgänger Sea Dogs hat mich hellauf begeistert - Fluch der Karibik toppt das nocheinmal....

Kann nur nicht verstehen warum es von PCG so schlecht bewertet wurde  Etwas über 80% wäre da schon passender für so ein geiles Teil *top* Kann auch die Kritikpunkte nicht si ganz nachvollziehen. Finde es eben normal das ein Spiel am Anfang mit einem schwachen Char schwer ist.... Und das mit der Steuerung sollte man nicht überbewerten.....

Fazit: Für mich ist FdK einer der besten Releases seit Gothic II. Man sollte unbedingt mal reinschnuppern.


Nja, ich habe es auch und zocke es auch so etliche Stunden pro Nacht  Hat deutlich einen richtigen Suchteffekt, aber halt auch echte Nervereien.... das Deine Begleitpersonen durch den halben Level dem Gegner hinterherlaufen nervt wirklich, die dauernden Stürme, in denen man nichts machen kann als warten nerven auch usw. usw. .
Aber ansonsten ist es wirklich gut, 80 hätten drin sein sollen.
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15.08.2003 11:03 Uhr
am 14.08.03 um 23:21 schrieb Eickes:
am 14.08.03 um 21:19 schrieb Vordack:
Also für mich hätte dieses Spiel FAST geschaft Pirates zu übertrumpen, wenn

1. Die Menusteuereung besser wäre (gleiche Tasten für alle Menüs)
2. Die Kamp Steuereung besser wäre (Seitwärts gehen)
3. Wenn es mich nicht so frustruert hätte dass ich nach 1 Stunde ausgemacht habe.

Die Grafik von dem Spiel ist super für dass mix genre, ich war am Anfang begeistert, der Rollenspiel Part war auch sehr gut, passte gut rein, nur die Steuerung haben die Total vermurxt.

Schade drum.


Ja die Steuerung ist schon sehr gewöhnungsbedürftig aber ansonsten denke ich schon, dass Fluch der Karibik Sid's altem Pirates das Wasser reichen kann! Das soll der gute Sid in seinen neuen Pirates erstmal bringen - obwohl gespannt bin ich schon drauf!



Sehe ich auch so. Mir geht das "Früher war eh alles besser" Nostalgiegehubere ziemlich auf den Senkel. Soooo toll ist Pirates nun auch wieder nicht. Hatte es halt damals auch noch ziemlich leicht, die Ansprüche waren viel niedriger.
Man kann sich das auch klar vor Augen führen, wenn man das Gameplay von damaligen Super-Nummern (Defender of the crown z.B. ) mit heutigen Games vergleicht.
Also Leute, sorry. Wenn nix an Pirates rankommt, dann liegt das nicht daran, daß Pirates so toll war, es liegt an Euch und Eurer nostalgischen Verklärung.
Benutzer
Bewertung: 0
14.08.2003 23:21 Uhr
am 14.08.03 um 21:19 schrieb Vordack:
Also für mich hätte dieses Spiel FAST geschaft Pirates zu übertrumpen, wenn

1. Die Menusteuereung besser wäre (gleiche Tasten für alle Menüs)
2. Die Kamp Steuereung besser wäre (Seitwärts gehen)
3. Wenn es mich nicht so frustruert hätte dass ich nach 1 Stunde ausgemacht habe.

Die Grafik von dem Spiel ist super für dass mix genre, ich war am Anfang begeistert, der Rollenspiel Part war auch sehr gut, passte gut rein, nur die Steuerung haben die Total vermurxt.

Schade drum.


Ja die Steuerung ist schon sehr gewöhnungsbedürftig aber ansonsten denke ich schon, dass Fluch der Karibik Sid's altem Pirates das Wasser reichen kann! Das soll der gute Sid in seinen neuen Pirates erstmal bringen - obwohl gespannt bin ich schon drauf!

Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
14.08.2003 21:19 Uhr
Also für mich hätte dieses Spiel FAST geschaft Pirates zu übertrumpen, wenn

1. Die Menusteuereung besser wäre (gleiche Tasten für alle Menüs)
2. Die Kamp Steuereung besser wäre (Seitwärts gehen)
3. Wenn es mich nicht so frustruert hätte dass ich nach 1 Stunde ausgemacht habe.

Die Grafik von dem Spiel ist super für dass mix genre, ich war am Anfang begeistert, der Rollenspiel Part war auch sehr gut, passte gut rein, nur die Steuerung haben die Total vermurxt.

Schade drum.
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14.08.2003 21:05 Uhr
Ich bin der Meinung, das es heutzutage unmöglich ist an Pirates ranzukommen, oder es zu übertreffen. Der Markt hat sich einfach zu sehr verändert. Früher konnte ein junger Sid Meyer mit ein paar leuten ein Spiel programmieren, was in keine Schublade gepasst hat. Entweder es verkauft sich, oder man geht halt weiter Pizza ausfahren oder Shareware progamieren. Heute braucht man von vornherein ne riesige Crew, weil die Teilbereiche zu kompley sind. Da muß man ne eigene Grafik-Engine bauen, weil eine gute bestehende zu teuer ist. Da man aber keine Genies hat, sieht die eigene von vornherein nicht so prall aus. Dann die Leveldesigner (Ok, fällt bei Seeschlachten flach. <--- Har, har, Wortspiel!!!) und so weiter. Man finden nen Producer, der die Gehälter vorschießt, programiert 2 Jahre rum, bringt es raus, es wird ein Flopp, alles wird dicht gemacht und jeder geht mit ein paar 1000 @ Schulden nach hause. Desswegen kann sowas heutzutage kaum klappen. Gut, das Ausnahmen die Regel bestätigen.