Copy Protection: Die Geschichte des Raubkopierens
Wenn sich ein Spiel 50.000 Mal verkauft, der erste Patch aber 100.000 Mal von der offiziellen Webseite heruntergeladen wird, hat die Illegalität wahrscheinlich ihre Finger im Spiel. Raubkopien sind mittlerweile fester Bestandteil der Spiel-, Film,- und Musikindustrie. PC Games hat nachgeforscht und in der Historie des illegalen Kopierens herumgewühlt. Wann entstanden die ersten Kopien? Was begünstigte den Kopier-Trend? Und wann erschien eigentlich der erste CD-Brenner?
Software-Piraterie ist fast so alt wie die Branche selbst.
Schon in den 80er- und 90er-Jahren existierten unzählige Raubkopien für den C64, den Amiga und den Atari ST. Das Kopieren einer Diskette war kinderleicht, die Verbreitung erfolgte über den Schulhoftausch (engl. "Hand Spreading"). Mitte der 80er-Jahre versuchte die Industrie erstmals, das Kopieren von Software mit entsprechenden Schutzmaßnahmen zu unterbinden. Die Folgen waren überraschend: Anstatt mögliche Software-Piraten abzuschrecken, entstand eine Art neues Hobby, das "Cracken". Kopien wurden zahlreicher, die Industrie stand dem Problem machtlos gegenüber. Noch heute gilt die Einführung des Kopierschutzes in der Hacker und Cracker Szene als größter Fehler der Industrie.


Eine tolle Kiste damals - technisch mindestens ebenbürtig mit den gängigen Konsolen - wegweisend bei vielen Dingen. Nur leider, wirklich leider wurde das System in der Tat "tot-raubkopiert"! Dort gab's…
ich entsinne noch wie mein Vater mir in so nem kleinen Laden mitte der 80'er meinen ersten Computer gekauft hat, einen C64er
Damals hat sich niemand beschwert und mein Vater hat alles in einem Laden gekauft.
*schwelginerinnerung*
Ich denke, Hardcore Gamer so wie ich, werden in der Kindheit geprägt und da waren nicht mehr als höchstens 2 Orginale im Jahr finanziell drinn. Und für 2 Spiele…