Filmkritik zu Far Cry, inklusive Video-Interview mit Til Schweiger
Man nehme einen PC-Titel mit dünner Story und einen Regisseur, der dafür berüchtigt ist, die schlechtesten Spieleverfilmungen überhaupt abzuliefern. Heraus kommt - wie sollte es auch anders sein? - ein nicht mal mehr mittelmäßiger Film: Far Cry.
Mit Dr. Krieger als Geisel kann Jack die Reporterin Valerie vielleicht retten.
Uwe Boll orientiert sich bei der Adaption von Cryteks erstem großen Hit stark an dessen Handlung: Jack Carver (Til Schweiger), ein ehemaliger Elitesoldat, verbringt seine Zeit damit, Touristen mit seinem Boot durch die Gegend zu schippern. Eines Tages ändert sich das jedoch. Die Journalistin Valerie Cardinal (Emanuelle Vaugier) engagiert ihn, damit er sie auf eine für die Öffentlichkeit gesperrte Insel bringt. Auf dieser arbeitet ihr Onkel Max (Ralf Moeller), der Valerie geheime Informationen zur dortigen militärischen Einrichtung geliefert hat, die ein gewisser Dr. Krieger (Udo Kier) leitet. Allerdings meldet sich Max nicht mehr.
Jack Carver versteht wenig Spaß, wenn man sein Boot sprengt und seine Kundin entführt. Der Ex-Elitesoldat greift zu durchschlagskräftigen Mitteln.
Kaum haben Carver und seine Kundin in der Nähe des Eilands geankert, zerstören Kriegers Leute Jacks Nussschale und entführen seine gut aussehende Geldgeberin. Die Ein-Mann-Armee Carver lässt sich das nicht gefallen und nimmt es fortan mit auswechselbaren Soldaten, mutierten Muskelmännern und der fiesen Kommandantin Natascha Tchernov (Natalia Avelon) auf. So ballert er sich durch die restlichen etwa 60 Minuten des Actionstreifens.
Fortsetzung auf der nächsten Seite + Interview!


Wer mags ihm verübeln
Spiderman hat immer den grad geschafft ernst zu bleiben und doch den…