Far Cry 3 im Test: Ubisofts Sandbox-Shooter im großen Test - jetzt auch mit Mehrspieler-Eindrücken! [Artikel des Monats November 2012]
Als Ego-Shooter überzeugt Far Cry 3 in seiner wichtigsten Disziplin: Die Feuergefechte sind schneller, explosiver, taktischer und einfach spaßiger als in den beiden (sehr guten) Vorgängern. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Hinweis: Dieser Artikel wurde im November 2012 am häufigsten gelesen. Als Teil unseres Jahresrückblicks veröffentlichen wir ihn daher erneut, vielleicht habt ihr ja auch Spaß daran, in den Highlights des Jahres 2012 zu stöbern.
Far Cry 3 ist im Handel erhältlich und bei uns im Einzelspieler-Test für PC, Xbox 360 und PS3. Wir erinnern uns: Mit Far Cry 2 ging Ubisoft Montreal vor vier Jahren ein Wagnis ein – weg vom Dschungelsetting, hin zum realistischeren Survivaltrip in der afrikanischen Savanne. Das Ergebnis war raffiniert, mutig, aber auch sperrig – darum fiel der Sandbox-Shooter trotz guter Wertungen bei vielen Fans durch. Die Entwickler zogen daraus ihre Lehren: Far Cry 3 besinnt sich auf die Stärken des Vorgängers und schüttelt dabei viele alte Schwächen ab.
Die Story von Far Cry 3 – keine Spoiler
Mit den ersten beiden Teilen hat die Story von Far Cry 3 nichts am Hut – kein Afrika, kein Mutanten-Blödsinn. Diesmal schlüpft man in die Haut von Jason Brody, ein Amerikaner, der seinen Urlaub mit Freunden auf einer Tropeninsel verbringt. Doch aus dem Freizeitspaß wird bitterer Ernst: Die hippen Touristen werden von Piraten verschleppt und heftig in die Mangel genommen.
Vaas, der irre Anführer der Gauner, legt gleich zu Spielbeginn einen mächtigen Auftritt hin: Grandios animiert und mit einem starken Sprecher gesegnet, erklärt er uns mal kichernd, mal tobend, aber stets glaubhaft, dass uns eine richtig üble Zeit bevorsteht. Keine Frage: Vaas ist Ubisoft hervorragend gelungen – ein klarer Anwärter auf den Titel "Bösewicht des Jahres"!
Spannend und heftig geht's weiter: Jason flüchtet blutüberströmt aus dem Piratenlager und wird halbtot aus einem Fluss gefischt. Sein Retter: Ein Inselbewohner namens Dennis. Der freundliche Kerl schwört den verängstigten Jason auf einen neuen Pfad ein: Der junge Amerikaner muss nun zum Rakyat-Krieger werden, ein Jäger, der den Traditionen der Ureinwohner auf der Insel folgt. Nur so werde er stark genug, um seine Freunde zu retten. Far Cry 3 beginnt.
INFO: So haben wir Far Cry 3 getestet
Wir spielten eine fast fertige PC-Version (v1.00) in rund 27 Stunden durch, schalteten dabei alle Waffen und Talente frei, eroberten jede Basis und sahen beide Endsequenzen. Die Version war noch nicht ganz final und daher auch nicht frei von Bugs – zum Release am 29. November rechnen wir daher mit einem ersten Patch.
INFO: Konsolen-Wertung von Far Cry 3
Die Spielspaß-Wertung der Play3 für die Konsolen-Version von Far Cry 3 beträgt 90 Prozent.
INFO: Kopierschutz von Far Cry 3
Ihr müsst Far Cry 3 einmalig über Ubisofts Uplay-Launcher online aktivieren, das gilt auch für die Steam-Version. Wer mag, kann den Launcher danach dauerhaft in einen Offline-Modus versetzen und die Solo-Kampagne ohne Internetverbindung spielen.
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