Far Cry 3: Technik-Details von der Gamescom - DX11-Unterstützung weiter fraglich
Das Wasser sieht in Far Cry 3 hervorragend aus. Hatten sich die Entwickler in Far Cry 2 noch auf das Feuer-Feature konzentriert, ist das bestimmende Element nun das Wasser.
Ubisoft zeigt auf der Gamescom 2011 auch Far Cry 3. Der Nachfolger von Far Cry 2 basiert ebenfalls auf der Dunia-Engine, welche die Entwickler aber leicht verbessert haben. So wirken die Charaktere und Schatten realistischer, die Flora und Fauna abwechslungsreich und mit allerhand Details versehen. Die hohe Sichtweite aus dem zweiten Teil wird auch in Far Cry 3 genutzt, hinzu kommt der löbliche Verzicht auf übertriebene Tiefenunschärfe.
Besonderes Lob gilt den Entwicklern für die Rauch-Darstellung. Diese wirkt in Far Cry 3 besonders plastisch. Dank Parallax-Mapping glänzen die meisten Texturen und die dynamische Beleuchtung sorgt für feuchte Augen beim Betrachter. Richtig Gas haben die Entwickler allerdings bei der Wasserdarstellung gegeben. Schaumkronen, Gischt, Reflexionen, Verzerrungen und Kaustik – das Wasser sieht wirklich atemberaubend gut aus. Es scheint sogar eine eigene Geometrie zu besitzen, die korrekt auf die Bewegungen der Spielfigur reagiert. Das sieht erstklassig aus.
Nun bleibt nur die Frage nach dem Renderer. Die Dunia-Engine ist eigentlich im Stande, die neueste DirectX-Versionen zu bedienen. In Far Cry 2 kam beispielsweise DirectX 10.1 zum Einsatz. Welche DirectX-Version in Far Cry 3 zum Einsatz kommt, wollten die Entwickler aber nicht verraten. Man sei allerdings bestrebt, das Maximum aus jeder einzelnen Plattform herauszuholen, versicherten die Entwickler im Gespräch. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.
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