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  • Fallout 4: Automatron im Test - Spielplatz für Robo-Ingenieure

    Was will der Mechanist? Quelle: PC Games

    Wir testen Automatron, den ersten DLC für Fallout 4, und gehen dabei dem mysteriösen Mechanist auf die Spur. Dazu bauen wir uns auch unseren eigenen Roboter. Im Test klären wir, was der neue Robo-Baukasten kann und wie sich die Geschichte des DLC schlägt.

    Seit vielen Jahrzehnten üben Roboter eine ganz besondere Faszination auf Science-Fiction-Fans aus. Bereits 1942 formulierte der russische Schriftsteller Isaac Asimov die drei Gesetze der Robotik, die seit dem immer wieder im Zusammenhang mit Werken, in denen Roboter eine zentrale Rolle spielen, aufgegriffen werden. In der Welt von Fallout gibt es diese Gesetze offenbar nicht, oder niemand hat es für nötig erachtet sie in die künstlichen Hirne zu programmieren. Denn auch in Fallout 4 stoßen wir immer wieder auf schießwütige Blechkameraden, die nur all zu gern gegen Asimovs erstes Gesetz verstoßen: " Ein Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden kommen lassen." Mit Automatron, dem ersten DLC für das post-apokalyptische Rollenspiel, nimmt die Gefahr des Ablebens durch Roboter im Ödland von Boston noch einmal deutlich zu.

    Gewalt oder Diplomatie

          

    Angeführt vom mysteriösen Mechanist terrorisieren die Blechbüchsen das Commonwealth. Kenner der Fallout-Welt Einige Robo-Gegner vergehen in gewaltigen Explosionen. Vorsicht heiß! Einige Robo-Gegner vergehen in gewaltigen Explosionen. Vorsicht heiß! Quelle: PC Games werden den Namen Mechanist bereits das eine oder andere Mal gehört haben. Der Charakter dient als fiktionaler Bösewicht und Gegenspieler in der Silver Shroud-Radioserie, ist ein Comicbuch-Held und in Fallout 3 begegnete der Spieler bereits einem Mann der im Kostüm des Mechanist für seine Stadt kämpfte. Was genau hinter dem erneuten Auftritt in Fallout 4 steckt, verraten wir euch an dieser Stelle natürlich nicht.

    Die Geschichte um Roboterangriffe und den Mechanist wird in Automatron in einer dreiteiligen Questreihe erzählt. Einen ausufernden Umfang sollte man dabei jedoch nicht erwarten. In rund zwei bis drei Stunden ist die Handlung durchgespielt. Die dabei erzählte Story fällt nicht gerade durch Originalität auf, macht in der Sache aber auch nicht wirklich etwas verkehrt. Am Ende haben die Entwickler von Bethesda sogar aus der Kritik an den Quests von Fallout 4 gelernt. Zwar gilt es die meiste Zeit sich an verschiedenen Schauplätzen wieder durch eine Mengeie Gegner zu kämpfen, aber in der finalen Konfrontation habt ihr die Wahl. Die Auseinandersetzung mit dem Mechanist könnt ihr sowohl kämpferisch, als auch diplomatisch lösen.

    Schaffe, schaffe, Robo baue

          

    Die Questreihe von Automatron hat neben seiner kleinen Geschichte jedoch noch eine andere wichtige Funktion: Sie führt in die neuen Möglichkeiten der Roboter-Werkbank ein. Der DLC bietet mit der Robo-Dame Ada nämlich nicht nur eine neue Begleiterin, sondern auch die Möglichkeit eigene mechanische Kampfgefährten zu bauen. Bereits nach wenigen Spielminuten gibt es Zugriff auf den Bauplan für die neue Werkbank, die als Spezialgebäude in jeder Siedlung errichtet werden kann. Die Funktionsweise ist am ehesten mit der bereits bekannten Robo mit Hirn. Mit der neuen Werkbank kein Problem. Robo mit Hirn. Mit der neuen Werkbank kein Problem. Quelle: PC Games Arbeitsstation für Powerrüstungen vergleichbar. Einzelne Bereiche des Roboters wie Kopf, Torso, Arme und Beine werden separat angewählt und in Form sowie Funktion angepasst.

    Ein Mister Handy-Triebwerk als Beine, mit einem Protektron-Körper und Laser-Gatlings als Arme? Kein Problem. Der Fantasie sind hier im Grunde kaum Grenzen gesetzt. Vor allem, da sich je nach Bedarf auch Farbe und Stimme des mechanischen Begleiters ändern lassen. Welche Bauteile und Mods zur Verfügung stehen, wird zum einen durch Perks bestimmt. Neben Wissenschaft, Waffenfreak und Rüstmeister kommt dabei auch der Robotikexperte zum Einsatz. Völlig neue Perks führt der DLC übrigens nicht ein. Darüber hinaus werfen besiegte Roboter verschiedene Bauteile ab, die wiederum neue Optionen an der Werkbank freischalten und als Baumaterial dienen.

    Automatron im Angespielt-Video

          
    14:51
    Fallout 4: Automatron-DLC im Video - Das steckt drin, so funktioniert's

    Kleine Belohnungen, aber wenig Umfang

          

    Als Gegner dienen im DLC nicht die bereits bekannten Robotermodelle. Stattdessen stellen sich euch neue Typen entgegen, die genau wie eure eigenen Kreationen aus Teilen verschiedener Roboter zusammen gezimmert wurden. Die Palette reicht dabei von nervigen Nahkämpfern über Laser schießende fliegende Kugeln bis hin zu schweren Robotern mit Flammenwerfern. Zwar werden die Feinde an euer Level angepasst (ihr Neu im Waffenarsenal: das Tesla-Gewehr. Neu im Waffenarsenal: das Tesla-Gewehr. Quelle: PC Games müsst mindestens Level 15 sein), eine größere Herausforderung stellen die Blechkameraden aber höchsten dar, wenn sie in größerer Stückzahl auftreten. Zusätzlich zu Robo-Gegnern stellen sich euch mit den Rust Devils auch eine neue Gruppierung von Raidern in den Weg. Diese Halunken zerlegen gerne Roboter, um daraus zum Beispiel ihre Rüstung herzustellen. Die neuen Ausrüstungsgegenstände könnt ihr natürlich besiegten Feinden abnehmen und selbst verwenden.

    Bis auf einen Schauplatz während der Questreihe, sind uns die Rust Devils aber bisher sonst nirgends im Spiel begegnet. Der DLC bietet einige kleinere Neuerungen wie auch die Erweiterung des Waffenarsenal um sogenannte Teslawaffen. Als weitere Belohnung erhaltet ihr am Ende der Questreihe von Automatron einen neuen Siedlungsbauplatz, der diesmal unterirdisch liegt. Diese einzigartige Location bietet völlig neue Möglichkeiten für architektonische Kreationen. Für das Gebotene bewegt sich der Preis von zehn Euro allerdings bereits an der oberen Grenze. Besonders, wer nicht stundenlang eigene Roboter entwerfen will, wird über den Umfang vermutlich enttäuscht sein. Immerhin könnt ihr mit einer sich wiederholenden Quest, im Ödland auch weiterhin Jagd auf abtrünnige Roboter machen, um an weitere Bauteile zu gelangen. Und natürlich, um bei der Durchsetzung von Asimovs Gesetzen der Robotik zu helfen.

    Fazit

          
  • Fallout 4

    Fallout 4

    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    10.11.2015
    Leserwertung
     
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Fallout 4
Fallout 4: Automatron im Test - Spielplatz für Robo-Ingenieure
Wir testen Automatron, den ersten DLC für Fallout 4, und gehen dabei dem mysteriösen Mechanist auf die Spur. Dazu bauen wir uns auch unseren eigenen Roboter. Im Test klären wir, was der neue Robo-Baukasten kann und wie sich die Geschichte des DLC schlägt.
http://www.pcgames.de/Fallout-4-Spiel-18293/Specials/Automatron-im-Test-Spielplatz-fuer-Robo-Ingenieure-1190124/
23.03.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/03/fallout4-automatron-0010-pc-games_b2teaser_169.png
fallout,rollenspiel,bethesda
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