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  • Fallout 4 vor dem Test: Das neue Charaktersystem erklärt + Video

    Kurz vor dem Release von Fallout 4 werfen wir nochmal einen letzten Blick auf die neue Charakterentwicklung des Endzeit-Rollenspiels. Was sich bei Perks, Skills und Specials alles ändert, klären wir in der Vorschau plus Video.

    Gewählte Perks werden klassisch im Pip-Boy zusammengefasst. Die Auswahl der Perks erfolgt jedoch in einer neuen Ansicht. Gewählte Perks werden klassisch im Pip-Boy zusammengefasst. Die Auswahl der Perks erfolgt jedoch in einer neuen Ansicht. Quelle: Bethesda Bis zum Release von Fallout 4 sind es nur noch zwei läppische Wochen! Während wir uns schon langsam für den großen Test zu Fallout 4 warm machen, lassen wir die bislang veröffentlichten Infos nochmal Revue passieren. Dabei sticht besonders das neue Charaktersystem heraus. Das hat Bethesda nämlich im Vergleich zu den Vorgängern deutlich überarbeitet. Und weil sich das noch nicht bei jedem rumgesprochen hat, fassen wir die aktuellen Erkenntnisse nochmal zusammen, analysieren die Neuerungen am Charaktersystem und machen uns Gedanken, wie sich die Änderungen auf das Spielgefühl von Fallout 4 auswirken dürften.

    Fallout 4: Das neue Charaktersystem im Detail + Video

    Extras, Specials, Fertigkeiten - wie war das eigentlich noch mal?

          

    Zum besseren Verständnis ein kleiner Rückblick: Im großartigen Fallout 3 war jeder Charakter auf sieben "SPECIAL"-Attributen aufgebaut, nämlich Stärke, Wahrnehmung, Ausdauer, Charisma, Intelligenz, Beweglichkeit und Glück. Als zweite und wichtigste Säule gab es die Perks, im Deutschen auch "Extras" genannt, die wir nach Levelaufstiegen freischalteten. Perks brachten besondere Eigenschaften und Boni – von Strahlungsresistenz über Verführungskünste bis zum Verzehr von Menschenfleisch bestimmten wir damit, wie sich unser Held wirklich spielt.

    Der dritte klassische Charakterbaustein war schließlich das Fertigkeitensystem: Dahinter verbergen sich Skills wie "Schleichen", "Schlösser knacken" oder "Medizin" – die durften wir in Fallout 3 und New Vegas bis zum Maximalwert 100 steigern und waren ausgesprochen wichtig fürs Gameplay. Und genau da liegt nun der erste große Unterschied zu Fallout 4 - Bethesda hat die Fertigkeiten nämlich kurzerhand gestrichen und einfach in das neue Perk-System integriert!

    Perks statt Skills: die neue Vielfalt

          

    In diesem riesigen Menü wählt ihr eure Perks aus. Es stehen 70 Basiseigenschaften zur Wahl, hinzu kommen 205 Upgrades. In diesem riesigen Menü wählt ihr eure Perks aus. Es stehen 70 Basiseigenschaften zur Wahl, hinzu kommen 205 Upgrades. Quelle: Bethesda Was erst mal drastisch klingt, ergibt bei genauerer Betrachtung durchaus Sinn. Dazu tauchen wir nun tiefer in das umgestaltete Charaktersystem ein: In Fallout 4 werden Perks in einer komplett neuen Übersicht dargestellt – ein Klick auf das Bild links zeigt euch das neue Menü im Detail.

    Auf dieser Übersicht findet ihr nun alle der insgesamt 70 Basisperks. Die verteilen sich auf die sieben Basisattribute – wir haben also 10 Perks pro Stärke, 10 pro Intelligenz, 10 pro Charisma, und so weiter, jeweils untereinander angeordnet. Diese Basisperks lassen sich dann nochmal in mehreren Stufen steigern, was ingesamt 275 mögliche Upgrades ergibt. Zum Beispiel der Perk "Starker Rücken": Auf der ersten Ausbaustufe erhöht er nur die maximale Traglast. Weitere Stufen ermöglichen es dagegen, auch bei überfülltem Inventar das Schnellreisesystem zu benutzen oder auf Kosten von Aktionspunkten zu rennen.

    Unter all diesen Perks findet ihr jetzt auch das, was in Fallout 3 als Fertigkeit galt, zum Beispiel "Energiewaffen", "Wissenschaft" oder "Schleichen". Die steigern wir jetzt natürlich nicht mehr bis zu einem Maximalwert von 100, sondern nur noch in wenigen, ausgewählten Stufen. Klingt also erst mal nach einer gewaltigen Änderung, doch tatsächlich hatte man die meisten Skills früher ohnehin nur in 5er- und 10er-Schritten sinnvoll gesteigert – und das ist ein Effekt, der sich auch mit wenigen Ausbaustufen ähnlich nachbilden lässt. Daher gehen wir davon aus, dass sich der Wegfall der Skills weit weniger auf das Spielgefühl auswirken wird, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

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    Fallout 4: Das neue Charaktersystem im Detail-Video
    Spielecover zu Fallout 4
    Fallout 4

    Leveln ohne Grenzen

          

    Ach, der gute alte Fallout-Humor! Hier zu sehen: der beliebte Bloody Mess-Perk. Zum Glück ist Fallout 4 ungeschnitten! Ach, der gute alte Fallout-Humor! Hier zu sehen: der beliebte Bloody Mess-Perk. Zum Glück ist Fallout 4 ungeschnitten! Quelle: Bethesda Kommen wir zur zweiten und wohl größten Änderungen: In Fallout 4 gibt's kein festes Levelcap mehr. Wo in Fallout 3 mit Add-on schon bei Level 30 Schluss war, können wir in Fallout 4 endlos leveln - womit einer der größten Kritikpunkte am dritten Teil direkt beseitigt wäre. Am Prozedere ändert sich übrigens nix: Egal ob wir ballern, klauen, questen, erkunden oder craften, für praktisch alles gibt's Erfahrungspunkte, die uns im Level aufsteigen lassen. Und keine Sorge: Ein Lern-System wie in The Elder Scrolls-Titeln, in denen Skills durch häufige Anwendung besser werden, gibt es nicht in Fallout 4! Ihr sammelt also ganz klassisch Erfahrungspunkte, steigt dadurch im Level auf und bekommt dafür einen kostbaren Upgradepunkt, den ihr beliebig in der Perk-Übersicht verteilen könnt. Ihr braucht also nicht 100 Waffen zu bauen, nur um eure Handwerksfertigkeiten zu steigern. Levelups sollen übrigens ein bisschen schneller kommen als in Fallout 3, ihr dürftet darum auch etwas mehr Zeit im Perk-Bildschirm verbringen als früher.

    Was macht uns SPECIAL?

          

    Nun zu den SPECIALs. Genau wie seine Vorgänger fußt natürlich auch Fallout 4 wieder auf dem bewährten System, das sich durch die gesamte Serie zieht. Gleich im Tutorial dürfen wir 21 Punkte auf jedes der Attribute verteilen; zusammen mit dem Punkt, der automatisch in jedem Wert steckt, macht das insgesamt 28-Special-Punkte bei Spielstart. Später werden das aber deutlich mehr, denn: Welche Perks wir lernen dürfen, hängt nicht nur von unserem Charakterlevel ab, sondern auch von der Höhe unserer Special-Attribute.

    Im Tutorial verteilen wir 28 Punkte auf die sieben Special-Attribute. Später können wir die Werte weiter steigern. Im Tutorial verteilen wir 28 Punkte auf die sieben Special-Attribute. Später können wir die Werte weiter steigern. Quelle: Bethesda Ein Beispiel: Haben wir 6 Punkte in Charisma gesteckt, können wir in dieser Kategorie auch nur die ersten sechs Perks freischalten. Darum dürfen wir in Fallout 4 alle Special-Attribute beliebig steigern. Das ging in den Vorgängern durch "Intensives Training" zwar auch, doch wegen der niedrigen Levelgrenze hat man damals seine kostbaren Upgrade-Punkte oft lieber in neue Perks als in alte Specials gesteckt. In Fallout 4 ist das hingegen egal: Da wir hier beliebig aufleveln können, ist auch das Steigern der Specials kein Problem mehr und dürfte dadurch viel stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Prozedur ist übrigens denkbar simpel: Bei jedem Levelaufstieg erhalten wir einen Upgrade-Punkt - den stecken wir dann entweder in neue Perks oder eben in eines der sieben Basis-Attribute. Damit weicht Bethesda deutlich vom Charaktersystem der Vorgänger ab!

    Manche Comichefte verleihen uns zusätzliche Eigenschaften. Manche Comichefte verleihen uns zusätzliche Eigenschaften. Quelle: Bethesda Es wird außerdem noch weitere Möglichkeiten geben, sich spezielle Perks zu verdienen, zum Beispiel über Quests. Außerdem sind 100 Comichefte in der Spielwelt verteilt, die verschiedene Perks freischalten oder aufwerten. Beispielsweise könnt ihr zehn Ausgaben der Comicreihe "Grognak der Barbar" finden; die verbessert den Barbaren-Perk und sorgt dafür, dass ihr mehr Nahkampfschaden austeilt.

    Vorab-Einschätzung: Sinnvolle Änderungen für Langzeitspieler

          

    Für Fallout 4 hat Bethesda also einiges am Charaktersystem geändert. Das Meiste davon vermutlich, weil Fallout 4 eben kein festes Levelcap mehr hat, darum muss die Charakterentwicklung jetzt eine deutlich längere Spielzeit tragen – immerhin soll es auch nach 100 Stunden und mehr noch Spaß machen, Erfahrungspunkte zu verdienen, aufzuleveln und den Helden auszubauen. Wie sich das auf's Balancing auswirkt, steht noch in den Sternen, Bethesda verspricht aber zumindest, dass auch hochstufige Ödland-Helden genügend Herausforderungen finden sollen. Spätestens ab 10. November wissen wir dann, ob die Neuerungen gelungen sind – dann steht Fallout 4 endlich im Laden.

    Wollt ihr noch mehr über Fallout 4 wissen? In der aktuellen Ausgabe 11/2015 der PC Games findet ihr eine große Titelstory mit Gewinnspiel, Poster und Serienrückblick. Das Heft ist ab 28. Oktober 2015 im Handel.

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Fallout 4
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http://www.pcgames.de/Fallout-4-Spiel-18293/News/Das-neue-Charaktersystem-im-Detail-Video-1175738/
27.10.2015
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