Fallout 3: Der PC-Games-Test zum Rollenspiel der Oblivion-Macher
Fünfzig Stunden. So lange haben wir getestet und nur zu gerne hätten wir die gleiche Zeitspanne noch mal drangehängt. Denn Fallout 3 ist nicht weniger als das beste Action- Rollenspiel seit Jahren.
Quelle: Bethesda
Das Gegnerdesign ist zum Fürchten gut, bietet aber nur wenig Abwechslung – diesen verstrahlten Ghulen begegnet man beispielsweise in vielen der Dungeons.
Die toll designten Waffen luchst man besiegten Gegnern ab, erbeutet sie während seiner Streifzüge, kauft sie bei Händlern oder tüftelt sie an einer Werkbank zusammen. Die Auswahl ist groß und befriedigend, lässt höchstens ein Upgrade- System vermissen, mit dem man sich die Knarren selbst anpassen darf. Ansonsten steht dem Ballerspaß nichts im Wege: Munition und Heilungspakete gibt es reichlich, ebenso Helme und Rüstungen. Das Inventar ist nur durch das Gewicht von Gegenständen limitiert - stärkere Helden können auch mehr schleppen. Solche Elemente sind es, die einen immer wieder daran erinnern, dass Fallout 3 eben kein Shooter wie etwa S.T.A.L.K.E.R., sondern ein Rollenspiel mit Tiefgang ist.
Das Charaktersystem unterhält bestens: Basiswerte wie
Schon früh im Spiel erhält der
Spieler sein eigenes Häuschen. Dort darf er schlafen, Items lagern oder seine Frisur
ändern. Obendrein kann er sich nützliche Ausstattung wie eine Werkbank hinzukaufen.
Stärke, Wahrnehmung und Intelligenz wirken sich auf eine ganze Bandbreite verlockender Talente aus, etwa "Medizin", "Feilschen" oder "Nahkampfwaffen". Sie steigert man nach jedem Levelaufstieg, was wirklich Spaß macht, denn das Verteilen der Punkte wirkt sich oftmals direkt aus. Beispielsweise das Talent "Reparieren": Dank ihm darf man Waffen und Rüstungen des gleichen Typs kombinieren, was ihre Statuswerte und ihren Verkaufspreis steigert. So wird man immerzu stärker, reicher, besser.
Das Schönste am Levelanstieg ist aber das kostbare "Extra", das man sich dann aussuchen darf: Man lernt so beispielsweise, von den Toten zu essen, oder entwickelt die Fähigkeit, Lebenspunkte im Sonnenlicht zu regenerieren. Das alles zusammen ergibt ein herrlich suchterzeugendes System, das aber auch ein Ende in Form der Levelgrenze kennt. Die liegt bei Stufe 20 und ist nach etwa 30 bis 40 Spielstunden erreicht. Natürlich ist das massig Spielzeit, doch bedenkt man, wie viele Orte, Charaktere und Dungeons Fallout 3 tatsächlich bietet, könnte man sie niemals alle erforschen, ohne schon lange vorher auf dem Höchstlevel anzukommen. Und das ist schade, denn hat man die Hauptquest einmal beendet und die Levelgrenze erreicht, fällt es schwer, sich doch noch mal in die Weiten des Ödlands zurückzubegeben - der Kick des nächsten Levelaufstiegs fehlt. Hinzu kommt der Umstand, dass Gegner nicht mit dem Spieler mitleveln, ein wichtiger Unterschied zu Oblivion. Der Effekt: Schon früh ist man derart mächtig, dass das Spiel etwas zu einfach wird.
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Es ist ja nicht so, dass meine Spielfigur gleich einschläft (ok, wenn ein Gewehr ausgewählt ist hat man fast den Eindruck), aber das Movement im Video geht mehr Richtung Shooter und bei mir ist doch alles einen Gang reduziert.
Habe die "Trage 50.000 Pfund" Mod installiert, aber keinen Unterschied festgestellt, ob ich nun 0 Gegenstände im Inventar habe oder doch 10.000 Pfund. Kann es an der Mod liegen?
Da ich Fallout ohne Mods gespielt habe, kann ich dazu leider nichts sagen, außer, dass es wohl auch Modifikationen gibt, die die Laufgeschwindigkeit steigern. zB hier und hier .
Aber das wäre auch nur eine Notlösung; vielleicht hat ja doch noch jemand eine bessere Idee, als ich mit meiner Feststelltaste. :-)
Ja, Rennen ist aktiviert.
Es ist ja nicht so, dass meine Spielfigur gleich einschläft (ok, wenn ein Gewehr ausgewählt ist hat man fast den Eindruck), aber das Movement im Video geht mehr Richtung Shooter und bei mir ist doch alles einen Gang reduziert.
Habe die "Trage 50.000 Pfund" Mod installiert, aber keinen Unterschied festgestellt, ob ich nun 0 Gegenstände im Inventar habe oder doch 10.000 Pfund. Kann es an der Mod liegen?
Edit: Habe die Laufgeschwindigkeit gerade noch mit einem anderen Video verglichen. Dort benötige ich für die gl. Strecke sogar weniger Zeit (ebenfalls ohne Waffen wie im Video). Im PcGames Test "fliegt" die Figur im Vergleich dazu fast über das Ödland (ab 1:10) und durch den Flugzeugträger (im Anschluss). Vielleicht passt meine Geschwindigkeit ja und Pc Games hat hier etwas nachgeholfen.
Nächste Frage: wieso bremsen mich das Jagdgewehr und das Sturmgewehr bei Laufen massiv ein, während ich mit der Kampfflinte fast genauso schnell laufen kann wie mit der (Maschinen-) Pistole?
Kann mir das jemand erklären?
Ähm, das mag nun erstmal doof klingen, aber ich frage nun das, was mir spontan dabei einfiel: hast du per Feststelltaste das Gehen aktiviert?
Im Testvideo läuft, ja rennt die Spielfigur sehr schnell. Ich bewege mich im Gegensatz dazu nur sehr langsam vorwärts. Selbst ohne gezückter Waffe, ohne Rüstung und mit sehr, sehr wenigen Gegenständen im Inventar kann ich nicht so schnell rennen wie im Video.
Kann mir das jemand erklären?
Ich habe mir Fallout 3 vor ca. 2 Wochen über Steam gekauft. Ein tolles Spiel - wenn man es nur spielen könnte ...
Alle paar Minuten friert das Game ein und muss per Taskmanager beendet werden. Mit diesem Problem stehe ich auch leider nicht alleine dar. Im derzeitigen Zustand ist das Game absolut unspielbar. Dafür 90% zu geben ist schon seltsam.
Andere Spiele wie z.B. Arma2 werden von der PCG wegen Bugs gnadenlos abgewertet. Bei anderen Spielen ist man offensichtlich wesentlich großzügiger. Fallout 3 ist aufgrund der ständigen Abstürze technisch eine einzige Katastrophe.