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Fallout 3 (PC)

Release:
14.04.2010
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Bethesda Softworks

Vorschau: Fallout 3 - Letzter Eindruck vor dem großen Rollenspiel-Test

21.09.2008 11:00 Uhr
|
Neu
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Eine Stunde. So lange durften wir Fallout 3 spielen. Das klingt nach wenig und das ist es auch - Bethesda (Oblivion) gibt keine Versionen seines Endzeit-Rollenspiels an die Presse heraus, zu groß die Furcht vor Raubkopien. Bedauerlich, denn wir wollten das Gamepad nicht mehr aus der Hand geben. Ja, nicht die Maus - denn wir spielten die Xbox-360-Fassung.

Wagt sich der Spieler zu früh in hochstufige Gebiete vor, trifft er womöglich auf Feinde, denen er noch nicht gewachsen ist. Wagt sich der Spieler zu früh in hochstufige Gebiete vor, trifft er womöglich auf Feinde, denen er noch nicht gewachsen ist. Die ersten Schritte in der Außenwelt schüchtern ein: Auf allen Seiten erstreckt sich in sagenhafter Weitsicht eine postnukleare Tristesse aus Trümmern und Schutt, die einst mal die amerikanische Hauptstadt Washington D.C. war - offen und frei begehbar. Beruhigend zeigt der Kompass in der Bildecke einige Nichtspielercharaktere, Gegner und Questziele an. Wir folgen den Markierungen und finden uns Minuten später in Megaton wieder, einem deprimierend zweckmäßigen Gebäudekomplex, erbaut aus Rost und Wellblech. Hier fängt Bethesda die für Fallout typische Endzeit-Stimmung hervorragend ein und lässt glaubhafte Charaktere frei herummarschieren, die auf Knopfdruck toll vertonte Gespräche einläuten.

Wer ohne V.A.T.S. kämpft, muss gut zielen und Patronen sparen - Fallout 3 erinnert dann an ein Actionspiel. Wer ohne V.A.T.S. kämpft, muss gut zielen und Patronen sparen - Fallout 3 erinnert dann an ein Actionspiel. Die Zukunft ist rau in Fallout 3. Dialoge geizen nicht mit saftigen Kraftausdrücken und bieten reichlich Freiheit: Wir pöbeln, schleimen, feilschen und fluchen, viele Frage- und Antwortmöglichkeiten verlangen Entscheidungswillen. Wer NPCs verärgert, der verpasst sogar manche Quests, was schade ist: Selbst die ersten Aufgaben, meist simple Botenaufträge, gefallen uns gut, ebenso das Diebstahl-System: Schnappen wir uns ein Item von der Ladentheke, kommt die Verkäuferin wütend herangestapft und holt sich ihren Besitz zurück.

Unser Weg führt ins Ödland hinaus. Ähnlich wie in Oblivion reagiert die Steuerung über das Gamepad. Nur wenige Tasten sind nötig, es fühlt sich beinahe wie ein Ego-Shooter an. Wer mag, darf auch aus der Verfolgeransicht spielen und dem Helden über die Schulter blicken - diese Ansicht gefällt uns aber weniger, die Animationen des Helden wirken da noch etwas steif. Nach einigen Wanderminuten erscheint die Spielwelt ein wenig leer. Was tut Bethesda eigentlich gegen längere Laufwege?

Dank V.A.T.S.-System lässt sich in Ruhe die Trefferzone des Gegners anvisieren. Statuswerte bestimmen den Erfolg. Dank V.A.T.S.-System lässt sich in Ruhe die Trefferzone des Gegners anvisieren. Statuswerte bestimmen den Erfolg. Das Gleiche wie in Oblivion: Auf einer Karte springt man über ein Schnellreisesystem bequem wichtige Punkte an, vorausgesetzt man hat sie vorher einmal zu Fuß erreicht. Die Spielwelt ist aufwendig gestaltet, auf ihre Art beinahe schön, doch zumindest technisch wirkt sie nicht sonderlich detailreich. Geröll erscheint eher kantig als rund, einige Bodentexturen lassen Schärfe vermissen, selten poppen auf Distanz einige Gebäude auf. Ob Fallout 3 am PC besser aussehen wird? Bethesda wollte es nicht verraten.

Endlich, Gegner! Durch Zufall treffen wir auf Banditen, die uns ins Kreuzfeuer nehmen. Den ersten Feind strecken wir wie in einem Shooter nieder: einfach hinrennen, zielen, abdrücken. Ob alle Kämpfe in Fallout 3 so flott zu meistern sind? Pete Hines von Bethesda erklärt: Gegner leveln nicht mit dem Spieler, so wie noch in Oblivion - manche Feinde sind schwächer als man selbst, andere dafür stärker. Beim nächsten Banditen nutzen wir das V.A.T.S.-System, es friert das Geschehen per Tastendruck ein.

Nun zoomt die Kamera auf unser Ziel, Körperteile werden hervorgehoben und mit Prozentwerten versehen - sie zeigen die Trefferchance an. Richtig komfortabel! Schüsse kosten Aktionspunkte, daher sollte man sie in diesem Modus klug einsetzen. Beendet man die Pause, feuert der Held automatisch, nicht selten mit blutigem Ergebnis. Die teils derben Splatter-Effekte sind in der deutschen Version zwar nicht zu erwarten, doch Genaueres konnte man uns nicht sagen. Eine Stunde für so ein cooles Spiel reicht nicht aus. Ebenso wie Sie, liebe Leser, warten auch wir auf den Test.

   
Felix Schütz
"Ich bange ein wenig um die Menüführung in der PC-Version."
Das Spiel ist fertig und wird nur noch poliert. Das merkt man auch: daran, wie sich NPCs durch die Stadt bewegen, wie gekonnt die Dialoge ablaufen, wie geschmeidig das V.A.T.S.-System von der Hand geht - da erkennt man den typischen Bethesda-Schliff. Aber: Ich bange ein wenig um die Menüführung in der PC-Version! Schade, dass wir die nicht spielen konnten.
   
Print-Redakteur
Moderation
21.09.2008 11:00 Uhr
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Dein Kommentar
Bewertung: 0
09.11.2008 12:17 Uhr
80 STunden bis jetzt und noch keine Ende in Sicht..Hammerspiel!!
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
31.10.2008 20:30 Uhr
so, nach 5 Stunden Fallout 3 muss ich sagen, das Spiel macht echt Laune  
Bewertung: 0
24.10.2008 08:17 Uhr
Das Menu in Oblivion war zwar nicht so gut, aber den Spielspass hat es keineswegs gedrübt. Wenn der Rest passt, kann ich mit einem nicht optimalen Menu leben..

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