Strahlende Zukunft: Unsere Vorschau zu Fallout 3
Trümmerfeld - Ein Atomkrieg hat die Welt von Fallout 3 in ein Ödland verwandelt.
Die erste Station des Abenteuers ist Amerikas Hauptstadt Washington D.C. oder zumindest das, was nach dem Atomkrieg davon übrig ist. Abgesehen von ein paar markanten Orten beziehungsweise Gebäuden, wie etwa dem Kapitol, erinnert nichts mehr an den Glanz von heute. Die Stadt ist von Gräben durchzogen, Trümmerfelder lassen nur erahnen, wo früher Straßen entlangliefen - wer S.T.A.L.K.E.R. gespielt hat, kann sich die radioaktiv verseuchte Ruinenlandschaft vorstellen. Die zerstörte Metropole umfasst etwa ein Viertel der gesamten Spielwelt, die deutlich kleiner ausfallen soll, als in Bethesdas bisher letztem Projekt The Elder Scrolls 4: Oblivion.
Doch nicht nur die Welt verkleinern die Entwickler, auch die Zahl an Nichtspielercharakteren (NPCs) fällt geringer aus. Statt tausender NPCs, wie man sie in Oblivion antraf, soll Fallout 3 mit wenigen hundert auskommen, die dafür besser ausgearbeitet sind und in den Dialogen mehr zu erzählen haben. Wie üblich treiben die NPCs nicht nur die Story voran, sondern bitten auch immer wieder um Ihre Hilfe. Bethesda verspricht, dass es für die Lösung der Aufgaben stets mindestens zwei, teils sogar mehr Lösungswege gibt. Mancher einsame Abenteurer schließt sich Ihnen eventuell sogar an - ob und wie viele Mitstreiter Sie am Ende haben, testet Bethesda gerade. Nur Dogmeat, der treue Hund, den Sie zu Beginn retten, weicht nicht von Ihrer Seite.
Widerlich - Die radioaktiv verseuchten Zombies gestaltet Bethesda hübsch eklig – außerdem stellen sie im Nahkampf eine echte Bedrohung dar.
Bethesda tritt mit Fallout 3 ein schweres Erbe an, denn die Fans der Reihe warten nun schon seit etwa zehn Jahren auf einen Nachfolger. Trotzdem trauen sich die Entwickler daran, ein paar Neuerungen einzuführen, wie etwa die Änderung des Kampfsystems. Während Fallout-Veteranen bisher alle Schießereien rundenbasiert durchlebten, setzt Fallout 3 auf eine Mischung aus Echtzeit-Scharmützel und rundenbasierten Taktikeinlagen. Sie steuern Ihren Charakter entweder aus der Third-Person- oder der Ego-Perspektive und treten wie in einem Shooter gegen Ihre Gegner an. Doch Sie haben auch die Möglichkeit, das Geschehen einzufrieren. Dann stehen Ihnen wie früher Aktionspunkte zur Verfügung, die Sie aufbrauchen, um bestimmte Körperteile Ihres Widersachers oder Gegenstände anzuvisieren, wobei Prozentzahlen an den verschiedenen Stellen angeben, wie wahrscheinlich ein Treffer ist. Auf diese Weise schießen Sie Ihren Feinden etwa die Waffe aus der Hand oder rauben ihnen mit gezieltem Feuer auf die Augen die Sicht. Je nach anvisiertem Körperteil verbraucht der Held die Aktionszähler; sinkt der Kontostand auf null, läuft der Schusswechsel wieder in Echtzeit ab, die Punkte regenerieren sich langsam.
So verlangen Ihnen die im Original extrem brutalen und blutigen Kämpfe taktisches Geschick ab. Wie die deutsche Version bezüglich der Gewaltdarstellung aussieht, ist indes nicht geklärt - aber schon die Vorgänger kamen nur gekürzt in die Regale.


http://www.en.game-ost.ru...
http://en.wikipedia.org/w...
Inon Zur wird seine sache wohl gut machen, aber nicht an Mark Morgan rankommen.…
"Gameplay > Grafik" beachten kann es was werden. Aber man muss abwarten, Oblivion hat mich nicht vom Hocker gerissen und war ein absoluter fehlkauf für die xBox. Hoffentlich lernen sie aus ihren Fehlern und machen es mal simple und gut.
Die Story der Nebenquests waren definitiv spannender als die der Hauptquests. Wiedermal muss der Held alleine die Welt retten, juhu!
Die…