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Auf der GC 2007 hatte PC-Games-Redakteur Felix Schütz die Gelegenheit, ein Gespräch mit Pete Hines zu führen. Das Thema natürlich: Fallout 3. Dabei äußerte sich der PR-Mann von Bethesda Softworks (The Elder Scrolls 4: Oblivion) auch zu der Kritik, die man derzeit vereinzelnt von einigen beinharten Fallout-Fans hört.
Schütz: Pete, ich habe erst kürzlich eine ziemlich positive Preview zu Fallout 3 verfasst. Daraufhin hat sich eine kleine, hartnäckige Lesergruppe lautstark über mich beschwert, weshalb ich ein Fallout 3 von Bethesda überhaupt gut heißen könne. Als ich dann noch erwähnte, dass mich Fallout 1 und 2 nie so richtig interessiert hat, stiegen einige Nörgler endgültig auf die Barrikaden. Daher frage ich Dich nun: Kann Bethesda überhaupt ein vernünftiges Fallout 3 entwickeln? Wäre das Team der Vorgänger nicht besser geeignet?
Hines: Diese Leute sollten sich erst mal fragen, von wem sie überhaupt reden. Denn Fallout 1 hatte ein völlig anderes Team als der zweite Teil. Die ursprünglichen Entwickler sind nach dem Release von Fallout abgewandert und haben ein neues Studio gegründet. So betrachtet haben wir, Bethesda, länger an einem Fallout-Spiel gearbeitet als jedes andere Entwicklerteam zuvor.
Wenn ein nostalgischer Fan glaubt, wir wären nicht "würdig", ein Fallout 3 zu machen, naja, dann soll er das von mir aus glauben, da kann ich nichts machen. Wir geben unser Bestes, einen würdigen Nachfolger zu erschaffen. Wer uns das nicht zutraut, dem sage ich nur: "Okay, wie Du meinst."
Schütz: Hättet Ihr euch denn nicht viel Stress erspart, wenn man das Spiel nicht Fallout 3 genannt, es als dritten Teil der Reihe angekündigt hätte? Warum nicht "Fallout Evolution", "Fallout Reloaded" oder irgendein anderer abgegriffener Name?
Hines: Eben weil wir ein Sequel machen! Wir wollten nicht die Lizenz, um irgendein Spiel in einem Endzeitszenario zu entwickeln. Wir erschaffen ein neues Fallout, ein neues Rollenspiel-Fallout! Es geht nicht darum, was Fallout 1 und 2 waren, oder wie gut sie waren oder was sie einem persönlich bedeuten - die Spiele werden immer so gut bleiben, wie Du sie in Erinnerung hast.
Das Spiel, das wir machen, ist ein Sequel, und das meinen wir ernst. Wir bleiben dem treu, was die Vorgänger ausgemacht hat. Da glaubt also jemand, nur weil die Perspektive nicht länger isometrisch ist, wäre es kein echtes Fallout mehr? Nun ja, da müssen wir respektvoll widersprechen. Wir denken nicht, dass es in Fallout jemals um so etwas wie die Ansicht ging, sondern eben um viel wichtigere Dinge: Das Thema, das dunkle Setting, die Stimmung, die Story, die Charaktere, der Humor und auch die Gewalt - all das ist für uns Fallout, daran erinnern wir uns, das ist es, was wir mit Fallout erreichen wollen 3. Ich verstehe auch durchaus, wenn die Hardcore-Fans ein altmodisches, rundenbasiertes Kampfsystem wollen.

Diesen Stilbruch wird sich Blizzard nicht erlauben, ansonsten waere der Aufschrei noch ne Ecker lauter als bei Fallout.
Obwohl eine Menge Konsumlemminge sich von Blizzard auch Sch**** kaufen wuerden...
Na mal schauen
Ich hab zwar Fallout 1+2 ausprobiert aber mir hat keines davon zugesagt, obwohl ich Endzeit-Scenarien richtig toll finde!