Fallout 3
Der „Pip-Boy 3000“ ist ein kleiner Armband-Computer, der Ihre Charakterdaten, Quests und Karten verwaltet.
Auf der Suche nach Ihrem verschollenen Vater verlassen Sie den Schutzbunker und erforschen das verwüstete Washington der Zukunft. Die riesige Ruine stellt etwa ein Viertel der Spielwelt, die aber kleiner sein wird als die von Oblivion. Gesteuert wird nicht mehr aus einer isometrischen Ansicht, sondern in der Ego- oder Verfolgerperspektive. Das wirkt sich vor allem auf das Kampfsystem aus, das man am ehesten noch als "pseudo-rundenbasiert" bezeichnen kann. Die einst rundenbasierten Taktik-Schlachten sind in Fallout 3 passé: Wie in Oblivion kämpft man aus der Ego- oder Verfolgeransicht in Echtzeit, ähnlich einem Shooter. Dank des V.A.T.S.-Systems lässt sich ein Gefecht allerdings jederzeit pausieren, um so bestimmte Stellen am Gegner gezielt anzuvisieren. Die Trefferchance wird durch Ihre Attribute und Fertigkeiten bestimmt, dargestellt durch Prozentwerte an den Zielbereichen. So ist es beispielsweise möglich, die Waffe des Gegners aus seiner Hand zu schießen. Solche Manöver kosten Sie Aktionspunkte, die sich nur langsam wieder aufladen.
Die nukleare Katastrophe hat ein beklemmendes Szenario hinterlassen. Rost, Trümmer und Schutt pflastern den Weg.
Bethesda modernisiert zwar das Fallout-Konzept, jedoch ohne seinen Charme anzutasten. Die Charaktere und Dialoge sind mal witzig, mal derb, aber stets der unverwechselbaren Atmosphäre des ersten Spiels nachempfunden. Durch viel Entscheidungsfreiheit bei den Quests nehmen Sie außerdem Einfluss auf den - teils makaberen - Handlungsverlauf. Beispielsweise bestimmen Sie, ob Sie eine Menschenkolonie für Ihren Auftraggeber in die Luft jagen oder ihn stattdessen an den Sheriff verpfeifen. Von Ihren Taten hängt außerdem ab, wie sich die Nichtspielercharaktere (NPCs) Ihnen gegenüber verhalten.
Von solchen NPCs gibt es Hunderte in Fallout 3. Zum Vergleich: Oblivion enthielt rund 1.500 KI-Bewohner. Dafür sollen sich die Fallout-NPCs realistischer verhalten und mehr Tiefgang bieten als in The Elder Scrolls 4. Und wer sich darin über den adaptiven Schwierigkeitsgrad geärgert hat, darf aufatmen: Die Stärke der Feinde passt sich in Bethesdas neuem Spiel nicht mehr Ihrem Charakterlevel an. Als Grafikmotor kommt wieder die bewährte, stark aufgebohrte Gamebryo-Engine zum Einsatz. Ob auch Direct X 10 unterstützt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.


vergleicht mal story und quests von aktuellen RPGs mit Planescape Torment, Baldurs Gate 2 oder eben Fallout 2
dagegen sind das alles kinderspiele ohne echten tiefgang, aber mit brillianter Grafik. Toll, denn wenn ein Spiel nur durch Grafik ausgemacht werden würde, dann…
das gute an einer spiele reihe ist doch das man auf dem vorgänger aufbauen und diesen noch besser machen kann.
wenn jetzt aber durch andere…