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  • Facebook kauft Oculus: Nachricht löst hitizige Debatte in der PCG-Redaktion aus

    Facebook hat Oculus Rift gekauft! Diese Nachricht dürfte heute in den Weiten des Internets für viel Furore und Diskussionsstoff sorgen. Auch an der PCGames-Online-Redaktion ist sie nicht kommentarlos vorüber gegangen. Über Pro und Contra der neuesten Übernahme des Social Media-Konzerns sowie das Thema Datenschutz, wurde heftig gestritten. Welche Argumente die Parteien ins Feld geführt haben, könnt Ihr in unserem Chatverlauf nachlesen.

    Die Nachricht über den unerwarteten Kauf des Virtual Reality-Pioniers Oculus Rift durch den Social-Media-Giganten Facebook für zwei Milliarden US-Dollar, sorgte weltweit für Überraschung. Erst kürzlich verleibte sich Facebook What's App für ganze 19 Milliarden US-Dollar ein. Marc Zuckerbergs Unternehmen ist damit nicht alleine. Auch andere Internet-Firmen wie Google, Microsoft und Yahoo verfolgen die Strategie der Expansion und Übernahme.

    Im Skype-Chat der PC-Games-Online-Redaktion, in der es sonst natürlich stets zivilisiert und gesittet zugeht, entzündete sich an dieser Nachricht eine hitzige Debatte rund um das Thema Datenschutz unter den Redakteuren und Praktikanten. Da sich eine solche in den nächsten Tagen sicherlich nicht nur auf unsere Redaktion beschränken wird, stellen wir hier unseren (datenschutzrechtlich von allen Teilnehmern abgesegneten) Chat-Verlauf zur Verfügung, um auch bei euch eine Diskussion anzuregen.

    Facebook kauft Oculus VR: Gut oder mies? Das Chatprotokoll

    _______________________________________________________________________________________________

    Eric H.: "Oculus hat die Möglichkeit die sozialste Plattform aller Zeiten zu schaffen" (Marc Zuckerberg) Oh nein...f**k you Facebook!

    Max F.: Das FB-Bashing ist auch ermüdend. :/

    Matthias D.: Vor allem von Leuten die selbst Facebook nutzen! :D

    Eric H.: Facebook nutzen ist ja gut und schön aber muss jetzt auch ein vielleicht bald etabliertes neues Eingabegerät sozial vernetzt werden?

    David G.: Müssen nicht, aber wenn Zuckerberg das möchte, kann er es eben machen.

    Eric H.: Das ist genau der Punkt.

    Max F.: Erstmal abwarten, ob Oculus Rift der Durchbruch gelingt. Der Preis entscheidet alles.

    David G.: Kann ja nur gut sein, wenn sie jetzt nicht mehr aufs Geld schauen müssen.

    Eric H.: Du bezahlst dann mit deinen persönlichen Daten.

    David G.: Jeder gibt das preis, was er will.

    Eric H.: Siehe Kinect.

    David G.: Wenn ich Facebook nicht nutzen will, dann nutz ich es eben nicht. Ich muss auch keine Bilder und Daten eingeben. Das ist alles freiwillig.

    Alex K.: Immer diese Daten-Prediger. Was die Oculus dann rausfinden kann, wissen doch eh schon alle. Hab da noch nie das Problem gesehen. Solange die nicht meine Pins der Bankdaten haben sowie Passwörter können die machen was sie wollen.

    Eric H.: Wenn Pins und Bankdaten das Einzige sind was du Privatsphäre nennst...

    Marc C.: Sehe ich auch so. Wer absolute Privatsphäre will, muss offline gehen.

    Alex K.: Jo Eric, so ist das bei mir, mehr habe ich nicht geheim zu halten.

    David G.: Wozu wird man denn gezwungen? Niemand sagt, dass man Facebook oder ähnliches nutzen muss.

    Eric H.: Das ist es ja eben Marc...ich würde ja gerne meine VR-Brille offline nutzen aber jetzt bekomme ich FB dazu, ob ich will oder nicht.

    Michael B.: " Mehr habe ich nicht geheim zu halten." Ist das ernst gemeint? Falls ja, äußerst traurig. Aber gut, muss ja jeder selbst wissen.

    Matthias D.: @Eric: Ist ja nicht so, als würden inzwischen nicht auch andere an solchen Projekten arbeiten.

    Eric H.: Schick mal deine Browser-History durch den Verteiler, Alex! :)

    David G.: Eric, es wird sicher andere Produkte geben. Und dieses" Facebook ist böse" kann man ganz leicht umgehen.

    Eric H.: Okay...erst mal abwarten bis es draußen ist.

    David G.: Eric, man kann Browser auch im Privatmodus starten. ;)

    Alex K.: Jo Micha, ist ernst gemeint. Ich rege mich zumindest nicht drüber auf. Klar, ich schicke denen jetzt nicht auf Anfrage alle Daten die sie wollen durch, aber dagegen machen kann ich auch nichts. Ich gebe auf den sozialen Plattformen wenig aus meinem Leben preis und wenn Unternehmen mein Browsing-Verhalten, mein Shopping-Verhalten und meine Interessen studieren wollen, sollen sie das gerne machen. Wenn es der Wirtschaft förderlich zu Gute kommt, von mir aus. ;)

    Eric H.: Natürlich, David, aber wenn Alex außer seinen Bankdaten nichts zu verheimlichen hat, kann er sie doch genauso gut ins Netz stellen, oder?

    Alex K.: Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen jedes Mal künstlich über die Datenkrake aufregen oder die Praktiken einfach zu akzeptieren, weil man sie nicht ändern kann.

    David G.: Es ist immer noch ein unterschied, ob die Daten von Alex in einer Statistik stehen oder ob sie öffentlich publiziert werden und auch der Nachbar mitlesen kann.

    Michael B.: @Alex: Das ist ja schon mal was vollkommen anderes, als das was du eben geschrieben hast.

    Eric H.: "Kann ich eh nicht ändern" ist immer der einfachste Ausweg.

    Michael B.: Alex, hier postulierst du Datensparsamkeit und vorher war es dir noch egal, was "die" von dir wissen.

    David G.: Entweder ich nutze Facebook und weiß um was es sich handelt und bin ruhig, oder ich nutze es nicht. Ganz einfach.

    Alex K.: Mir ist es auch egal, was sie von meinen geposteten Daten wissen, dazu stehe ich. Aber sie können ja nur was erfahren, was ich auch wirklich MACHE oder POSTE. Und da kann man für sich persönlich eine Grenze setzen, die ich schon immer setze.

    David G.: So sehe ich das auch.

    Alex K.: Klar, Spiel-Verhalten, PC-Daten etc. werden auch alle ausgelesen, ist ja kein Geheimnis. Aber jedes Posting in Foren, jedes Bild und jeder Status auf Facebook, kann von mir aus so auf jede Website oder Zeitung gepackt werden und ich würde mich nicht dafür schämen und dazu stehen. Das meinte ich mit "nichts geheim zu halten".

    Eric H.: Facebook spioniert dir auch nach, wenn du schon längst offline bist.

    Michael B.: Okay Alex, das hört sich gleich ganz anders an. ;)

    Alex K.: Ich sprach hier nicht von Facebook, Eric.

    Max F.: Man sollte das hier mal in Artikelform umsetzen. Hier bekommt es niemand mit.

    Eric H.: Wenn ich mich komplett aus jeglichem Web 2.0-Kram heraushalte, schreibe aber eine vertrauliche E-Mail an einen Freund mit Gmail-Konto, dann sind meine Daten auch bei Google. Was ich damit sagen will: Man hat leider allzu oft keinen Einfluss was mit den eigenen Daten geschieht.

    Alex K.: Ja Eric, wie gesagt. Das sollen die ruhig erfahren. Dann musst du einen Brief schreiben. Oder ne What's-App Nachricht schicken. :P

    Eric H.: Warum SOLLEN die das ruhig erfahren?

    David G.: Es soll ja früher schon Postboten gegeben haben, die heimlich Briefe und Postkarten gelesen haben.

    Alex K.: Weil wir es nicht ändern können und es einfach so ist. Wenn du auf das Gedöns keine Lust hat schreibst du einen Brief oder fährst bei deinem Freund vorbei. Die Zeiten ändern sich und da muss man sich halt anpassen. Traurig, aber wahr.

    Eric H.: Wenn ich persönlich entscheide, dass ich jemandem eine vertrauliche Nachricht schreibe und mich aktiv nicht an Web 2.0 beteilige, dann SOLLTE auch niemand ohne mein Einverständnis über meine Daten verfügen können.

    Matthias D.: Leute, nehmt euch ein Zimmer!

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    Das Machtwort von Matthias Dammes setzte der ausschweifenden Diskussion ein jähes Ende und Redakteure und Praktikanten widmeten sich wieder dem Verfassen von News und dem Verzehr koffeinhaltiger Heißgetränke. Doch während sich die eifrigen PCG-Mitarbeiter wieder ihrem Tagewerk widmeten, fing in der Welt außerhalb des Computec-Büros die Debatte erst richtig an. Wie steht Ihr zu dem Thema? Gibt es bald kein Entrinnen mehr vor Facebook, Google und Konsorten? Ist es eine Entwicklung die wir, ob wir wollen oder nicht, hinnehmen müssen? Oder ist die zunehmende Vernetzung positiv zu sehen, weil sie Menschen zusammenbringt und das Leben erleichtert?

    02:42
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  • Es gibt 24 Kommentare zum Artikel
    Von Quackerjackk
    Morgen verbreitet jemand einen Link unter dem die PC-Games als PDF monatlich, zuverlässig abrufbar ist und erreicht…
    Von Worrel
    Staatliche und Grundversorgungs- Informationserhebung ist was anderes als Informationserhebung von Firmen, die an…
    Von schweibi
    Wo sind dann die Privatpornos von den Herren, die nicht mehr als ihre Pins und Passwörter für ihre Privatspähre halten?!
    • Es gibt 24 Kommentare zum Artikel

      • Von Quackerjackk Neuer Benutzer
        Morgen verbreitet jemand einen Link unter dem die PC-Games als PDF monatlich, zuverlässig abrufbar ist und erreicht damit den kompletten Markt

        Übermorgen kommt raus dass deutsche Bundestagsabgeordnete regelmäßig mehr als 50% der Steuergelder veruntreuen.

        Vor 73 Jahren entscheidet ein Landsmann dass…
      • Von Worrel Erfahrener Benutzer
        Staatliche und Grundversorgungs- Informationserhebung ist was anderes als Informationserhebung von Firmen, die an möglichst kompletten Benutzerprofilen interessiert sind.
        Zumal meine Bank keinen Zugriff auf meine Führerscheindaten hat und mein Energieversorgungsunternehmen nicht weiß, wie viel ich verdiene…
      • Von schweibi Erfahrener Benutzer
        Wo sind dann die Privatpornos von den Herren, die nicht mehr als ihre Pins und Passwörter für ihre Privatspähre halten?!
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