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Facebook: Schwarzfahrer nutzen Social Network als Frühwarnsystem

05.08.2011 13:39 Uhr
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Die Verwendungsmöglichkeiten für soziale Netzwerke wie Facebook, Google Plus oder Twitter sind vielfältig. Auch als Frühwarnsystem können die Social Networks funktionieren. Findige Schwarzfahrer schließen sich beispielsweise nun immer häufiger in Gruppen zusammen und warnen sich gegenseitig vor Kontrollen.

Einige Schwarzfahrer finden sich bei Facebook in Gruppen zusammen, um sich gegenseitig vor Kontrollen zu warnen. Einige Schwarzfahrer finden sich bei Facebook in Gruppen zusammen, um sich gegenseitig vor Kontrollen zu warnen. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Eine Facebook-Gruppe sorgt gerade in Hamburg für hitzige Diskussionen. In der Gruppe haben sich Schwarzfahrer von U-Bahnen und Straßenbahnen zusammengefunden, um sich gegenseitig vor Kontrollen zu warnen. Da man Inhalte über Smartphones jederzeit hochladen kann, funktioniert die Gruppe praktisch als Frühwarnsystem in Echtzeit. So können Schwarzfahrer dank Facebook kostenlos Bahn fahren, während Raser vor Polizei-Kontrollen beim Autofahren gewarnt sind.

Ein derartiges Frühwarn-System, das bei Radiosendern schon seit Jahren gängige Praxis ist, stößt natürlich auf reichlich moralische Kritik. Rein rechtlich gesehen ist die Praxis, Facebook als Frühwarn-System zu benutzen, nicht strafbar. Die Polizei findet das Frühwarn-System sogar positiv. Immerhin würden die Kontrollen der Verkehrssicherheit dienen. Wenn jemand von einer Kontrolle weiß, würde er auch langsamer und sicherer fahren. Mehr zum Frühwarn-System bei Facebook findet ihr auf pcgames.de.

pcgames.de - Redaktion
05.08.2011 13:39 Uhr