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Facebook-Mitarbeiter und Sony-Hacker George "Geohot" Hotz: Hintergründe - Update: Facebook bestätigt

28.06.2011 11:37 Uhr
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Eigentlich ist er derjenige, der die ganze Hacker-Geschichte um Anonymous, LulzSec & Co. überhaupt so richtig ins Rollen brachte: Ex-Hacker und jetziger Facebook-Mitarbeiter George "Geohot" Hotz. Während seine Hacker-Kollegen weiterhin anonym Unheil stiften, unterstellt Hotz seine Fähigkeiten mittlerweile der freien Marktwirtschaft. Update: Video

George 'Gehot' Hotz: Der Hacker arbeitet mittlerweile ganz legal bei Facebook. George "Gehot" Hotz: Der Hacker arbeitet mittlerweile ganz legal bei Facebook. Update 2: Facebook hat mittlerweile auch offiziell bestätigt, dass George "Geohot" Hotz bei ihnen angestellt ist. Gegenüber ZDnet.com-Autor Emil Portalinski bestätigte der Social Network-Riese die Verpflichtung Hotz'. Allerdings bestätigt der Konzern laut dem ZDNet-Bericht noch nicht, wo Hotz genau angestellt ist. Quelle: ZDnet.com Update 1: Wer Georg Hotz mal im O-Ton hören möchte, der kann sich das Video anschauen, das wir ans Ende dieser Meldung gesetzt haben. Geohot erzählt dort über den Jailbreak für das iPhone. Originalmeldung: Es ist das Ende einer Outlaw-Hackerkarriere: George "Geohot" Hotz arbeitet mittlerweile für Facebook an Facebook-Apps. Wenn George Geohot Hotz heute von "Hackathon" spricht, dann meint er das anders als in früheren Zeiten. Geohot hackt mittlerweile ganz legal, nämlich Code für das Social Network Facebook. Dabei gilt er vielen als Katalysator der neuen Hacker-Bewegung, die LulzSec auf den Plan rief und Anoymous zurück in den Fokus der Netzgemeinde legte.

George Hotz ist 21 Jahre alt und kann bereits in diesem Alter eine staatliche Anzahl an Erfolgen für sich verbuchen. Bekannt wurde Hotz zunächst durch eine eigene Jailbreak-Software für das iPhone mit dem Namen limera1n. Richtig bekannt wurde George Hotz aber erst, als er es schaffte, die PlayStation 3 zu hacken. Hotz verschaffte sich Zugang in den geschützten Systemspeicher. Homebrew-Software und die Other-OS-Funktion waren damit wieder möglich. Hotz veröffentlichte seine Ergebnisse in der Öffentlichkeit. Schließlich platzte Sony der Kragen, und sie zogen den Hacker vor Gericht. Dabei geriet der Konzern unter scharfe Kritik, da er YouTube und andere Seiten aufforderte, IP-Adressen von den Leuten herauszugeben, die Geohots Videos und Seiten besuchten.

Der Streit wurde dann aber außerhalb des Gerichts beigelegt – unter der Auflage, dass Geohot nie wieder ein Sony-Produkt hackt. Kurz darauf brachen Unbekannte ins PlayStation Network ein und stahlen persönliche Daten von mehr als 77 Millionen Kunden. Hotz wies damals jegliche Verantwortung von sich. Dennoch sehen viele den Streit von Sony und Hotz als das Steinchen, dass die zahlreichen Hackerattacken in der Vergangenheit ins Rollen brachten. Für Hotz ging die Sache am Ende des Tages allerdings gut aus: Bei Facebook scheint der Hacker eine neue Heimat gefunden zu haben, wo er sich legal austoben kann. Mehr zu Geohot bei Facebook lest Ihr unter dem Link.

Leitender Online-Redakteur
Moderation
28.06.2011 11:37 Uhr
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Dein Kommentar
Klugscheißer
Bewertung: 0
29.06.2011 09:02 Uhr
Also das, was er bislang gemacht hat, kann man durchaus als stattliche Erfolge bezeichnen. 

Gerüchten zufolge soll er an einer neuen App fürs iPad2 arbeiten ...
Benutzer
Bewertung: 0
29.06.2011 08:48 Uhr
soso "eine staatliche Anzahl an Erfolgen" kann er für sich verbuchen 

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