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Fable: The Lost Chapters (PC)

Release:
23.09.2005
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
Microsoft

Fable: The Lost Chapters

21.05.2005 15:00 Uhr
|
Neu
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Banditen greifen den Recken mit Nah- und Fernkampfwaffen an. Banditen greifen den Recken mit Nah- und Fernkampfwaffen an. Spiele-Guru Peter Molyneux, Symbolfigur für innovative Göttersimulationen, hat sich mit dem Rollenspiel Fable einen Traum erfüllt. "Meine Spiele hatten schon immer etwas mit kleinen Männchen zu tun", erinnert sich der Brite. "Doch seit ich 1981 Wizardry gespielt hatte, ließ mich die Idee eines Rollenspiels nicht mehr los. Ich war so fasziniert, dass ich damals sogar deswegen meine Freundin verloren habe. Weil ich aus einem Dungeon nicht mehr herauskam, habe ich ein Rendezvous mit ihr verpasst." Doch richtig zufrieden war Molyneux mit der Fantasykost selbst renommierter Studios nie. Mit Fable soll nun das Genre revolutioniert werden. Zu Beginn verfügt man nämlich weder über einen Helden-Baukasten noch über einen vorgefertigten Charakter. "Die Idee, einen Charakter zu spielen, den jemand anderes erfunden hat, ist gerade im Rollenspielbereich fundamental falsch", doziert Molyneux. "Viel besser ist es, mit einem Charakter zu starten, der überhaupt nichts ist. Erst am Ende des Spiels fühlt man: ,Kein Held sieht so aus wie meiner.‘"

Verhauen oder verzaubern

Erleuchtete Magier umgibt ein solches mysteriöses Glühen. Erleuchtete Magier umgibt ein solches mysteriöses Glühen. Im Spiel heißt das, dass man sich nicht als lernfähiger Muskelprotz, sondern als pubertierender 15-Jähriger ins Abenteuer stürzt. Erst nach dem Eintreffen in der Heldengilde darf man die drei Kampfstile Nahkampf, Fernkampf oder Magie trainieren. Die Kämpfe mit Monstern laufen in Echtzeit ab; die Bedienung soll einem einfachen Action-Adventure-Muster folgen. Dabei darf der Kämpe durchaus Kriegslisten ins Handgemenge einflechten - indem er beispielsweise Gegnern in den Rücken fällt und zum nicht blockbaren Dolchstoß ausholt. Als Zauberlehrling muss man sich dagegen mit einem einfachen Blitzschlag als erstem magischen Spruch begnügen, erwirbt mit der Zeit jedoch gut ein Dutzend weitere Zaubersprüche. Die magischen Effekte dürfen obendrein mit gewonnenen Erfahrungspunkten aufgewertet werden. Freilich wenden unterschiedliche Gegner verschiedene Kampftaktiken an. Untote bewegen sich wie in Trance auf den Helden zu, Banditen versuchen sich an heimtückischen Flanken-Angriffen und Eistrolle kombinieren blitzschnell Zaubersprüche und Erdbeben auslösende Schläge auf den Boden. Die Verwandlung vom Hänfling zum Helden wird dabei mit einem hohen Detailgrad umgesetzt. Molyneux: "Ich kann alleine anhand eines Screenshots genau sagen, ob der Spieler gute Taten vollbringt oder sich den dunklen Mächten verschrieben hat. Ich kann feststellen, ob er magiebewandert ist oder lieber zum Schwert greift. Die Grundidee, die bereits beim allerersten Meeting zu Fable festgehalten wurde, war: Alleine beim Ansehen eines einzigen Screenshots muss man mehr über den Helden erfahren als in jedem anderen Spiel."

Miesling oder Märtyrer

Mystisches Glühen auf der Schwertklinge verleiht magischen Zusatzschaden Mystisches Glühen auf der Schwertklinge verleiht magischen Zusatzschaden Wenn man sich auf die Entwicklung von Nahkampffertigkeiten konzentriert, wachsen dem Helden im Laufe der Zeit wahre Muskelberge; kampferprobte Raufbolde verraten sich schon bald durch Narben und Scharten im Antlitz. Wer lieber zaubert, entwickelt sich dagegen zum dürren Geisteswissenschaftler mit Stab und Zauberhut. "Es geht jedoch nicht nur um das optische Feedback, sondern vor allem darum, dass jede Handlung des Spielers die Welt verändert", erklärt Peter Molyneux. "Die Welt begrüßt es, wenn man ein Held ist, und sie hasst es, wenn man ein Unhold ist. Das ist ein weiterer fundamentaler Teil des Spieles." Volkshelden werden in Dörfern gerne mal von Gaffern begleitet, die auf Heldentaten hoffen, und in diversen Kaschemmen erklingen Loblieder auf den Recken. Finsterlinge schneidet das Fantasy-Volk dagegen. Bereits die Xbox-Version, die im letzten Herbst auf den Markt kam, wirkt mit der hochentwickelten KI der Nichtspieler-Charaktere wie eine Offline-Variante von World of Warcraft. Einziges Manko ist mit rund zehn Stunden die vergleichsweise kurze Spielzeit, doch PC-Krieger kommen in den Genuss einer erweiterten Version. Für mindestens sechs Stunden zusätzliche Beschäftigungsdauer sorgen neue Dörfer, Missionen und Endgegner, etwa ein gigantischer Drache, der sich auf den verdutzten Spieler stürzt.

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21.05.2005 15:00 Uhr
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Bewertung: 0
23.08.2005 16:39 Uhr
Meine Fresse...
Also das Spiel ansich ist echt zu kurz.
Ich finde die grafik dennoch aktzeptabel und auch die X-Box-Version scheint doch in Ordnung zu sein. Und Wiederspielbarkeit ist durchaus möglich, nehme ich an.
1. Gut - Böse
2. Ich denke, dass man sich halbwegs mindestens spezialisieren kann!
3.…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
09.08.2005 15:53 Uhr
Ohje bis zu 16h Spielzeit...als Herstellerangabe (also real zw. 8 und 12h)..oh mann und sowas für ein RPG 

Irgendwie muss sich da mal was im Grafikbereich tun -wenn die Entwicklungskosten für die Grafik eines Spiels einen Großteil des kompletten Budgets darstellen werden die Spiele zwangsweise…
Benutzer
Bewertung: 0
09.08.2005 15:34 Uhr
Also auf der X-Box ist das Game mal Mega schlecht.