Peter Molyneux will mit dem Fable 2-Hund die künstliche Intelligenz revolutionieren
Auf der diesjährigen Apply AI Innovations-Messe hat Entwicklerlegende Peter Molyneux (Black&White) einen Vortrag über die künstliche Intelligenz in Fable 2 gehalten. Als Beispiel führte Molyneux den Hund an, der den Spieler durch das Fantasy-Abenteuer begleiten wird.
Molyneux lehnt sich bei der Entwicklung der künstlichen Intelligenz nah an die drei Gesetze der Robotik des Science Fiction-Autors Isaac Asimov an. So soll eine gute KI:
1. Den Spieler nicht reizen oder behindern
2. Sich auf den Spieler konzentrieren
3. Auf sich selbst aufpassen
Der Charakter des Hundes setzt sich nach Molyneux Überlegungen dann zusammen aus Wünschen, Aktionen und Überzeugungen. Dazu können Sie Ihren Begleiter selbst sozialisieren. Erleichert er sich an der falschen Stelle, schelten Sie ihn - dadurch lernt der beste Freund des Menschen.
Der Hund soll zudem als emotionaler Anker für den Spieler dienen. Kommt das Gespann aus Canin und Mensch in eine unbekannte Gegend innerhalb des Spiels, wird der Hund zunächst vorwarnen. Hat man eine Gegen öfter besucht, verhält sich auch der Hund sicherer. Dieses intuitive Verhalten soll sich dann auch auf den Kampf auswirken. Ziehen Sie das Schwert, greift Ihr Begleiter den nächsten Feind an.
Damit das Ganze so glaubwürdig wie möglich rüber kommt, haben die Entwickler viele Szenen vor der Programmierung schon einmal von Schauspielern nachspielen lassen. Die Erfahrung aus den Black & White-Spielen kommt dem Team ebenfalls zugute. Am Rande bemerkt: Für die Dorfbewohner wurde ein Kollektivbewusstsein geschaffen, darüber hinaus gibt s über 1000 einzigartige Nichtspielercharaktere. Insgesamt wurden 20.000 Zeilen Dialog für die künstliche Intelligenz angelegt.


Zum Thema: Das sind interessante Technologien, die im Ansatz schon in der Agententechnologie und in Chat Bots genutzt wurden. Ich hoffe er setzt sie im Spiel gut um. Genügend…
"Warum will der Typ dauernd irgendetwas revolutionieren, er soll dafür sorgen, dass sich seine Spiele halbwegs verkaufen."
so seh ich das auch. immer irgendwelche neuartigen dinge die am ende garnix taugen...
aber was solls, ohne probieren wird auch nix revolutioniert :>