Weltmeisterlich. Ronaldo gibt Kahn noch eine Chance.
Jubel an der Anfield Road: Das Objekt der Begierde vor den vollbesetzten Rängen im Liverpooler Stadion.
Wie oft mussten Fußballenthusiasten neidisch zu den Eishockey-Cracks schielen, weil deren Topsimulation einfach immer einen Schritt voraus war? Bessere Grafik, realistischeres Gameplay und nicht zuletzt die packendere Atmosphäre hoben NHL Hockey von FIFA Soccer ab. Lange konnten FIFA-Spieler nicht mal die Controller-Belegung frei bestimmen, doch während der letzten Jahre hat sich EA Sports Fußballprojekt immer mehr an die Qualität der NHL-Serie angenähert, und dieses Jahr sind es sogar die Eishockeyspieler, die mit etwas zu dürftigen Neuerungen abgespeist wurden. Die Fußballer dagegen erwartet ein sehr innovativer Vertreter seiner Zunft.
Glücklicherweise wurde FIFA endlich etwas entwirrt. Die Menüs sind klarer und übersichtlicher strukturiert. Aus dem Hauptmenü haben Sie direkten Zugriff auf die vier wesentlichen Spielmodi, nämlich Turnier, Saison, Freundschaftsspiel und die neue Club Championchip. Darunter kann man sich eine ausschließlich mit Top-Mannschaften besetzte Art "Europaliga" vorstellen. Positiv fällt auf, dass über die in diesem Modus spielbaren Teams wesentlich mehr Informationen angeboten werden. Dazu kommen noch Zugaben wie Originalstadien und -fangesänge. Noch mehr Abwechslung wird bei den Turnieren geboten. Mit einer beliebigen Mannschaft aus allen wichtigeren Ligen der Welt lassen sich acht Turniertypen bestreiten. Zum einen gibt es Europacup und Europäischer Champions Pokal, die aus Lizenzgründen umbenannten Pendants des UEFA Pokals und der Champion's League. Außer den Namen gleichen diese Wettbewerbe ihren realen Vorbildern nämlich völlig: Im Europacup spielt man von Anfang an KO-System, die Mannschaften sind von der Klasse eines Werder Bremen oder Schalke 04.
In der Königsklasse wird ein zweiphasiges Gruppensystem gespielt, erst danach tritt man in die KO-Runde ein, und auch die Vereine passen da gut rein. So sieht man sich klangvollen Namen wie Real Madrid, AC Mailand, Arsenal London oder Borussia Dortmund gegenüber. Derby-Fans dürften an der "Regionalen Herausforderung" (etwa Bayern gegen die 60er) ihre helle Freude haben, während Weltenbummler sich mit der Weltrunde beglücken können. Interessant ist das Ladderspiel, eigentlich eher ein Multiplayer-Modus, bei dem man mit beliebigen Mannschaften spielt, um eine möglichst hohe Platzierung gegenüber anderen Spielern, beziehungsweise Vereinen zu erreichen.
Ein kleiner Bonus für Welt- und Europameisterschaftsliebhaber: Es wird zusätzlich ein Nationalmannschaftscup angeboten. Für die nötige Motivation, alle Wettbewerbe durchzuspielen, sorgt ein Turnier mit dem verheißungsvollen Titel "Ultimative Herausforderung", das erst danach freigeschaltet wird.
Noch nicht genug? Ok, dann auf in den Multiplayer-Modus! FIFA 2003 kann man im Netzwerk spielen, das Internet ist jedoch für den Einstieg empfehlenswerter. Denn dort sind Ligen für jedermann zugänglich, und selbst mittelmäßige Spieler werden nicht zu sehr frustriert, da es genug schwächere Gegner gibt.


1. Die neue Kopfballfunktion ist für Spieler der älteren Versionen miserabel. Vorher war es möglich Kopfbälle nach einer Flanke zu verlängern, auf den Mitspieler abzulegen oder direkt auf´s…
Hi,
Naja die Demo finde ich ist auf jedenfall oberscheisse!!!
Aber das GAme das rockt wie ne sau!
Die grafik ist sagen wir mal 2x sogut wie auf der X-Box!
Mein Bruder hat ne X-Box und ich den Pc und bei mir sieht es doch viel besser aus!Bei mir wirken die Texturen net so…
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