FIFA 18 in der Gamescom-Vorschau: Ein großer Sprung nach vorne
Auf der Gamescom 2017 spielten wir selbstverständlich auch einige Partien FIFA 18. Bereits vor dem Release am 29. September überzeugte EAs Fußball-Simulation hier mit einem viel realistischeren Spielgefühl. Warum sich Konkurrent PES 2018 in diesem Jahr warm anziehen muss, erfahrt ihr in unserer Vorschau.
Deutschland ist ein Fußball-Land. Dementsprechend viele Spieler sehnen den Release von FIFA 18 am 29. September herbei. Wir haben EAs Fußball-Simulation auf der Gamescom 2017 in Köln bereits auf den Zahn gefühlt und waren überrascht, wie sehr sich der Titel im Vergleich zum direkten Vorgänger verbessert hat.
Mehr Pracht, mehr Atmosphäre
Quelle: EA
FIFA 18 in der Gamescom-Vorschau: Ein großer Sprung nach vorne.
In Sachen Präsentation ist die FIFA-Reihe der Konkurrenz aus dem Hause Konami eh schon seit Jahren meilenweit voraus, doch diesmal wirkt die Inszenierung nochmal eine Spur feiner. Dies liegt vor allem daran, dass die Entwickler nun noch mehr Grafik-Pracht aus der Frostbite-Engine herauskitzeln. FIFA 18 sieht natürlich nicht komplett anders aus als FIFA 17, doch die Beleuchtung ist nun noch besser gelungen, die Spielermodelle glänzen mit mehr Details und auch die Stadien sowie der Rasen sehen feiner aus.
Bei einem von uns gespielten Flutlicht-Spiel bei Regen an der legendären Anfield Road kam echte TV-Atmosphäre auf. Apropos Atmosphäre: Auch die Zuschauer reagieren nun besser auf das Spielgeschehen. Rettet ihr einen Ball auf der Linie oder werft euch heroisch in Zweikämpfe gegen Starspieler brandet passend dazu Szenenapplaus auf. Endlich wird es also auch mal gewürdigt, wenn man Ronaldo oder Messi umsenst den Ball abnimmt.
Kämpfe mit Gefühl
Doch auch auf dem Platz selbst fühlt sich FIFA 18 richtig gut an. Das Spieltempo wurde etwas heruntergeschraubt, Spieler gehen nicht mehr sofort von 0 auf 100. Wenn ihr einen Sprint ansetzt, muss der Spieler erstmal in Gang kommen. Einem Griezmann gelingt dies natürlich schneller als einem Christoph Kramer. Endlich wird der Antrittswert der jeweiligen Spieler berücksichtigt. Durch das an sich verringerte Tempo kann man dieses nun auch besser selbst bestimmen. Ihr entscheidet, ob ihr das Spiel schnell macht oder erstmal Tempo herausnehmt. Die FIFA-typische Grundhektik ist weg.
Quelle: EA
Es kommt nun viel mehr darauf an, die Verschiebungen der gegnerischen Mannschaft richtig zu lesen.
Es kommt nun viel mehr darauf an, die Verschiebungen der gegnerischen Mannschaft richtig zu lesen, um so Räume zu schaffen. Man muss immer wieder Dribblings abbrechen, auch mal zurückspielen und die Breite des gesamten Platzes nutzen, wenn man Lücken in der gegnerischen Abwehrreihe finden möchte. Zudem kommt es bei den Pässen, Flanken und Schüssen nun viel mehr auf Präzision und Timing an als noch in den letzten Serienablegern. Das ist bei den ersten Partien noch etwas ungewohnt, doch schnell lernt man das neue Spielgefühl zu schätzen.
Besonders die überarbeiteten Zweikämpfe tragen enorm zum neuen Realismus von FIFA 18 bei. Man hat nun ein viel besseres Gespür dafür, wie sehr man sich in den Gegner lehnt und die Position der Gegenspieler zum Ball wird akkurater berechnet. Selbst kleine Bewegungen können ausschlaggebend dafür sein, ob ihr einem Gegner den Ball wegspitzelt. Allerdings kann es auch sein, dass ihr verzweifelt am Gegenspieler klebt und ihn doch nicht von der Pille trennen könnt. So entstehen im Mittelfeld immer wieder harte Gefechte um den Ball, Das wirkt realistisch, sieht gut aus und spielt sich einfach toll.

und man kann bei der automatischen spielerwahl nichts festlegen außer automatisch/nicht automatisch.
wenn beim einem mal der abwehrspieler der den ball entgegenläuft gewählt wird und beim anderen mal der,der dem spieler hinterherläuft dann ist das einfach inkonsequent.
mir passiert es halt dauernd, daß ich mit dem anderen spieler rechne und dann auf einmal in die gegenrichtung laufe und erst 0,2-0,3 sekunden brauche um umzuswitchen auf die andere bewegungsrichtung. dazu kommt dann, daß ein spieler sich ja nicht sofort umdreht sondern auch dafür zeit braucht.
genau die zeit fehlt mir dann um den gegenspieler zu attackieren.
wenn er bei der automatischen spielerwahl wenigsten die derzeit gedrückte joystickrichtung berücksichtigen würde. (stick richtung tor -> spielerwechsel zu dem stürmer des gegners hinterhersprintendem abwehrspieler vs. stick vom tor weg -> spielerwechsel zu dem vor dem stürmer stehenden abwehrspieler.)
nach verrückter wirdes für mich, wenn ich den spieler bekomme, der garnicht der nächste ist zum laufenden gegner - manchmal steht sogar noch ein spieler zwischen dem, den ich bekomme und dem ballführenden stürmer.
schönen abend noch
Zu deiner Frage: Bei mehreren Matches gegeneinander konnten wir keinerlei Momentum erkennen. Ich habe teilweise hoch geführt und das Spielgeschehen hat sich kein bisschen verändert
Ich konnte das Spiel kontrollieren, es gab keine seltsame Anzahl an vergebenen Hundertprozentigen, meine Spieler wurden nicht langsamer und der Gegner hatte keinen plötzlichen Aufschwung. Die Aussage aus meiner ersten Antwort bleibt also bestehen: In der Demo konnten wir kein Momentum erkennen.
schönen abend noch
Das habt ihr ja in eurem Test damals sehr gut beschrieben:
"Gerade im Angriffsspiel versuchen sich die Kollegen oftmals gar nicht freizulaufen, nutzen keine Schnittstellen, bleiben gar stehen oder verstecken sich quasi hinter dem Gegenspieler. Viel zu oft starteten wir einen Konter, der dann im Sande verlief, weil keiner unserer Kollegen mitlief. Während bei Pro Evolution Soccer 2017 im Test immer Bewegung und Positionskampf zu sehen ist, erinnert FIFA 17 in manchen Momenten beinahe an Tip-Kick."
Wurde das geändert / verbessert?
Zu deiner Frage: Bei mehreren Matches gegeneinander konnten wir keinerlei Momentum erkennen. Ich habe teilweise hoch geführt und das Spielgeschehen hat sich kein bisschen verändert
Ich konnte das Spiel kontrollieren, es gab keine seltsame Anzahl an vergebenen Hundertprozentigen, meine Spieler wurden nicht langsamer und der Gegner hatte keinen plötzlichen Aufschwung. Die Aussage aus meiner ersten Antwort bleibt also bestehen: In der Demo konnten wir kein Momentum erkennen.