FEAR
Das Schadensmodell in F.E.A.R. ist äußerst realistisch und die Entwickler sparen nicht an roter Farbe. Für den deutschen Markt muss der Shooter deutlich entschärft werden.
Wie macht man Spielern am besten Angst? Id Software wählte für Doom 3 das Kinderschreck-Prinzip und sorgte mit Dämonen für zuverlässige, wenn auch sich durch Wiederholung etwas abnutzende "Kreisch!"-Momente. Mit weniger billigen Tricks, mehr KI-Klasse und fein dosiertem Psychothriller-Grusel will jetzt F.E.A.R. punkten.
Auf den Grafik-Putz gehauen
Die F.E.A.R.-Engine soll die Leistungsfähigkeit von DirextX-9-Grafikkarten ausreizen. Entsprechend proper wirkt die Spielwelt mit ihren hochauflösenden Texturen, dynamischem Licht und integrierter Havok-Physiksimulation. Vor allem lieben die Monolith-Entwickler Partikeleffekte: Jede Kugelberührung mit der Umgebung lässt diese in abenteuerlichem Ausmaß stauben und splittern. Der Spieler ist überwältigt - vor allem, wenn er das Shoot-out-Feuerwerk bei aktivierter Zeitlupe erlebt. Verlangsamung in Bullet-Time-Manier ist ein nützliches Heldentalent, das man durch Tastendruck auslöst. Dieser Effekt bleibt auch in einigen Multiplayer-Modi erhalten: Beim Team Deathmatch verfügt jede Gruppe über ein Gemeinschaftskonto der zur Ausübung nötigen Geistesenergie.
Unheimliche Begegnung
Die Solospieler-Handlung ist in der nahen Zukunft angesiedelt. Ihr Charakter ist Mitglied eines Sonderkommandos des US-Militärs. Eine Forschungsanlage wurde von mysteriösen Angreifern überfallen und besetzt, das Wachpersonal brutal ausgeschaltet. Mit Teamkollegen erforschen Sie das Gelände, doch bald wird der Funkkontakt gestört und Sie sind erst einmal auf sich gestellt. Und sehen ganz merkwürdige Dinge. Einen unverwundbaren, sich in Staub auflösenden Mann. Ein seltsames kleines Mädchen, das im Moment einer gewaltigen Explosion auftaucht. Im Spielverlauf sollen die Schauplätze immer unheimlicher werden, verspricht Produzent Chris Miller. "Böse Dinge können in dunklen Ecken passieren", legt er grinsend den Taschenlampeneinsatz nahe.
Offensive KI
Beim Selberspielen probierten wir Schrotflinte und Maschinenpistole, zur Not knockt man Gegner mit Nahkampfhieben aus. Neben dem grafischen "Alles fliegt dir um die Ohren"-Gefetze beeindruckte vor allem die künstliche Intelligenz der ersten Gegner. Die achten nicht nur auf Deckung, sondern rücken auch unter Ausnutzung der Umgebung clever vor und jagten uns mitunter vor sich her. Gut hörbar ruft ein Feind seinen Kollegen zu, wo er den Spieler gesichtet hat; die Folge sind Flankenangriffsversuche auf Ihre Position. Chris Miller ergänzt: "Wenn du jemanden in einem Raum nicht ausschaltest, fällt er zurück, um dich von hinten in die Zange zu nehmen. Du denkst, die Luft ist rein, gehst weiter, aber dann kommt von hinten dieser Typ durch die Tür. Nicht weil er dort gespawnt wurde, sondern weil das ganze System wirklich dynamisch ist."


Was mich interessieren würde sind die Systemanforderungen?
Kann ich mit meinem System P4 3.0Ghz Msi 865 Neo2 865Pe
Radeon 9800Pro 1Ghz Ram flüssig spielen oder muss ich mir erst
einen neuen PC kaufen?
Optisch mag es geil aussehen, KI mag toll sein, aber letztendlich sorgt die Stoy für die Atmosphäre. FarCry glänzte auch schon mit hammer Grafik, genialer KI und guter Physik und dennoch war es so spannend, wie mit Opa im Neubaugebiet ne Bratwurst zu grillen (macht trotzdem Spaß)!
Ich hoffe, die Story wird prickelnder als Ostasiens sonstoger Gruselmüll...
Aber sieht natürlich auf den SShots auch gut aus...
Es klingt nicht nur schön, es sieht auch sehr schön aus....beinahe zum Verlieben schön. Und Liebe macht ja bekanntlich blind