F1 2011 im Test - Multiplayer und Technik
F1 2011 - wir testen die brandneue 2011er-Ausgabe der Rennspielreihe von Codemasters. Kann die Formel 1-Simulation das Motorsport-Herz erfreuen oder kracht sie mit Karacho in die Streckenabsperrung? Wir machen den Detailcheck und prüfen F1 2011 auf Realismus, Fahrphysik, Mehrspielerfreuden und Fahrspaß!
Im Multiplayer-Modus fahrt ihr mit bis zu 16 Spielern um die Wette. Für zwei Spieler bietet sich erstmals ein Splitscreenmodus an. Auch Koop-Freunde bekommen was fürs Geld: Gemeinsam mit einem Freund kann man so im selben Team um die Meisterschaft fahren. Das komplette aktuelle Fahrerfeld ist dank Formel 1-Lizenz an Bord, inklusive der jeweiligen Rennställe. Auch der Nürburgring und der Buddh International Circuit sind als Strecken im Spiel enthalten. Wer also gerne Sebastian Vettel vom Thron stoßen will, kann die Saison komplett nachspielen.
Bei F1 2011 kommt technisch die EGO Game Technology zum Einsatz. Die sorgt für eine detaillierte Grafik und steuert auch die wechselnden Wetterverhältnisse und den Tag-/Nachtwechsel. Bei F1 2011 kann nämlich auch nachts gefahren werden. Wechselnde Wetterverhältnisse heißt, dass es auch mitten während des Rennens zu regnen anfangen kann, obwohl die Strecke vorher staubtrocken war. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Grip, der sich dann entsprechend verändert, sobald die Strecke nass wird. Durch aufgewirbelte Gischt wird die Sicht nach vorn stark behindert. Zusätzlich wartet EGO mit Spiegelungen und Lichteffekten auf, die den Realismus nochmal deutlich erhöhen.
Abgerundet wird die Liste der Optimierungen durch das Einbinden eines Safety Cars, das sich bei einem Unfall auf der Rennstrecke vor das Fahrerfeld setzt. Die Fahrzeuge der einzelnen Teams wurden übrigens detailgetreu ins Spiel übertragen, genauso wie die insgesamt 19 Strecken. In den schicken Replays sieht das ganze Rennspektakel haargenau wie eine echte TV-Übertragung aus. Alles in allem ist F1 2011 also perfekt für die Winterpause. Weitere Videos und Artikel zu F1 2011 findet ihr unter dem Link.
Hinweis: In einer vorherigen Version in diesem Test war die Rede von Tankstopps, die es natürlich nicht gibt. Wir bedanken uns bei TryMission und anderen Usern für den Hinweis und bitten für die Verwechslung um Entschuldigung. Tatsächlich kann man in F1 2011 aber die Benzinmenge festlegen, denn es kommt ein überarbeitetes Sprit-System zum Einsatz: Vor Training und Qualifying bestimmt ihr, mit wie viel Benzin euer Wagen beladen wird. Wer weniger tankt, schleppt weniger Gewicht mit sich herum.
