Amoklauf an der Virginia Tech: Videospiele "unschuldig"
Erfurt, Emsdetten, Columbine: Wann immer junge Menschen einen Amoklauf verüben, folgt die reflexartige Suche nach möglichen Ursachen. Traditionell ganz weit vorne, zumindest bei Politikern, "Experten" und Medien: brutale Computer- und Videospiele.
Im Falle der Tragödie an der Virginia Tech im April diesen Jahres (damals kamen 30 Schüler und zwei Lehrer ums Leben) müssen andere Erklärungen her, denn: Der Abschlussreport des Gouverneurs von Virginia sieht keine Zusammenhänge. Dem Amokläufer Seung Hui Cho werden allenfalls Videospielerfahrungen in der Kindheit attestiert, unter anderem mit dem Jump & Run-Klassiker Sonic the Hedgehog.
Wie schon mehrere Male zuvor lieferte Anwalt Jack Thompson kurz nach dem Amoklauf die üblichen Erklärungen - Gamesindustry.biz zitiert ihn mit den Worten: "Seit Columbine haben FBI und Secret Service einen gemeinsamen Nenner aller Schulmassaker ausgemacht, nämlich die Begeisterung der Täter für unfassbar brutales Entertainment, in erster Linie brutale Videospiele". In der Folge schoss sich Jack Thompson buchstäblich auf Spiele wie die Grand Theft Auto-Serie ein.
Zu trauriger Berühmtheit gelangte das Video, das Seung Hui Cho an einen Fernsehsender schickte: Es zeigt den jungen Mann posierend mit Schusswaffen.


aber so besteht wohl kaum ein grund einen 2 jahre alten thread wieder hochzuziehen.
Und gleich nochmal
Ok ich hab den Spruch auch schon mal gebracht, aber mitlerweile ist er echt so aaaaaaaaaaaaaalt