Empires - Dawn of the Modern World
Britische und deutsche Truppen beharken sich in einer Empires-Kleinstadt. Die quietschbunte Farbgebung kennen Veteranen aus dem Vorgänger.
Zwar haben die Entwickler der Stainless Steel Studios den epischen Zeitrahmen von Empire Earth (fast die gesamte Menschheitsgeschichte) auf rund 1.000 Jahre zwischen Mittelalter und Neuzeit zusammengestrichen. Dafür werden die aber umso umfassender nachgebildet. Wie schon im Vorgänger führen Sie auch bei Dawn of the Modern World Nationen wie die Engländer, Koreaner oder Deutschen durch historische Konflikte, indem Sie Ihre Wirtschaft stärken, Armeen ausbilden und in neue Technologien investieren.
Die Forschung haben die Designer komplett umgekrempelt. Statt wie üblich für jede Truppengattung und jede Manufaktur eigene Upgrades zu entwickeln, erforschen Ihre Wissenschaftler beispielsweise einfach nur bessere Panzerung, und Sie entscheiden, welche Einheiten Sie aufrüsten wollen. So können Sie etwa Ihre Panzer schneller, zäher und schlagkräftiger machen oder Sie verteilen die Boni auf verschiedene Truppentypen.
Individuelle Spezialfähigkeiten
Die koreanischen Kampfkühe stürzen sich mit einem Pulverfass auf dem Rücken mitten in die gegnerischen Reihen.
Rick Goodman verspricht, jede Partei einzigartig zu machen. "Bislang war es immer so, dass sämtliche Völker aus einer Basis-Zivilisation entwickelt wurden. Bei Empires schaffen wir jede Nation komplett neu, so dass sie sich wirklich sehr unterschiedlich spielen werden." Neben den Einheiten sind es vor allem die Spezialfähigkeiten ihrer Anführer, die die Fraktionen voneinander absetzen sollen. Die Sonderfertigkeiten funktionieren ganz ähnlich wie Zaubersprüche in Warcraft 3, mit dem Unterschied, dass sie sich jeweils nur einmal anwenden lassen.
Die Engländer zum Beispiel können in schlechten Zeiten auf Lend-Lease-Verträge berufen, die sofort ein Dutzend zusätzlicher Einheiten auf dem Schlachtfeld erscheinen lassen, oder abgeholzte Wälder wiederaufforsten. Das liefert nicht nur neue Rohstoffe, sondern versperrt auch gegnerischen Armeen den Zugang. Es sei denn, die betreffenden Truppen stammen aus Deutschland. Die können sich nämlich per Überraschungsangriff auch über scheinbar unpassierbares Terrain bewegen. Ganz skrupellose Germanen wehren sich gegen Infanterie-Angriffe mit Giftgas. Die sehr unterschiedlichen Parteien kommen vor allem in Mehrspielergefechten zum Zuge; in den Solo-Kampagnen werden Sie die Fronten nur selten wechseln.


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