Empire Earth 3
Mit Riesenschritten durch die Geschichte, vom einfachen Speerwerfer bis zum waffenstarrenden HERC-Roboter: Das ist das Markenzeichen der Empire Earth-Serie.
Einmal auf den Weg geschickt, halten Ihre Flugzeuge selbstständig Kurs und lassen Bomben oder Flugblätter auf Ihre Gegner regnen.
Mit Empire Earth 3 wagen die Entwickler von Mad Doc Software allerdings einen kleinen Neubeginn: Anders als der überladene, spröde Vorgänger soll dieser Teil nicht nur beinharte Strategie-Profis ansprechen. So gibt es keine Kampagne mit starren Mission-bäumen mehr, in denen man immer wieder mit verschiedenen Völkern bei null anfangen, also Siedlungen und Armeen hochpäppeln muss. Stattdessen dachten sich die Designer einen neuen Spielmodus aus, bescheiden World Domination genannt. Darin starten wir mit einer einzigen Provinz und wechseln zwischen einer Runden-Weltkarte und typischen Echtzeit-Gefechten hin und her, um unseren Einfluss zu vergrößern - die Total War-Reihe lässt grüßen.
Die ersten Schritte
Die angreifende Partei hat keine Belagerungswaffen dabei. Der Spieler sollte seine Truppen daher mit Upgrades ausstatten, um die Mauer einzureißen.
Wir fangen klein an und verschieben mit Producer Matthew Nordhaus eine kampfbereite Armee in ein Nachbargebiet. Kurz darauf öffnet sich ein Fenster: "Das ist einer unserer Events, es gibt mehr als hundert davon", erklärt uns Nordhaus. "Welche Aufträge wir bekommen, hängt unter anderem von unserem derzeitigen Forschungsstand, den besetzten Provinzen sowie unserem Wohlstand ab."
Die questartigen Events bringen Abwechslung ins Spiel und verschaffen uns bei erfolgreichem Abschluss spielerische Vorteile, etwa einen neuen Verbündeten. In diesem Fall bitten uns Einheimische um Hilfe bei der Befreiung ihrer Prinzessin, die von einem Nachbarvölkchen entführt wurde. Machen wir doch gerne, zuvor müssen wir allerdings unsere Truppen verstärken. Also rasch Kasernen, Häuser und andere Gebäude errichtet und Arbeiter zur Rohstoffsuche geschickt. "Welche Rohstoffe ihr fördert, spielt für den Bau neuer Einheiten keine Rolle", erläutert Nordhaus.
Aufrüstungsverfahren
Während der Westen mit riesigen Robotern durch die Gegend stapft, züchtet der Ferne Osten genmanipulierte, organische Flugzeuge und Schiffe.
Gab es in Empire Earth 2 noch 14 Völker, kürzten die Designer deren Anzahl im Nachfolger auf drei regionale Imperien herunter. Im Fernen Osten setzt man auf starke Infanterie und den massiven Einsatz günstiger, schnell produzierbarer Einheiten, während im Nahen Osten Kavallerie, Tarnfähigkeiten sowie Raubzüge und Überfalltaktiken hoch im Kurs stehen. Der Westen verwendet stattdessen wenige, dafür hochentwickelte, schlagkräftige Truppentypen.
Insgesamt gibt es über 200 Einheiten, die sich auch aufrüsten lassen. Schwertkämpfer reißen beispielsweise mit zusätzlichen Fackeln ganze Bauwerke ein. An der Spitze des Technologiebaums steht im Westen einmal mehr der HERC-Riesenroboter mit einer Kanone, die Freund und Feind in ein schwarzes Loch saugt. Der Ferne Osten stellt dieser Supereinheit ein genmanipuliertes Ungetüm entgegen.
Und morgen die ganze Welt!
Dank deutlicher Größenunterschiede und klarer farblicher Markierungen lassen sich Einheiten gut voneinander unterscheiden.
Inzwischen nehmen wir das Lager, in dem die Prinzessin gefangen gehalten wird, unter Beschuss. Dummerweise sprengen wir die Dame mit in die Luft. "Halb so wild", lacht Matthew Nordhaus, "wir gewinnen ihr Volk nun zwar nicht sofort als Verbündete, doch das holen wir später auf der Weltkarte nach: Wir überweisen ihm ein paar saftige Tributzahlungen!"


einbildung ist auch eine bildung
ich hoffe mal ee3 wird besser als ee2
grüssle taks