SOPA-Gegner nehmen Electronic Arts aufs Korn
Electronic Arts hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von etwa 3,8 Mrd. US-Dollar verbucht und zählt damit zu den weltweit größten Publishern.
SOPA-Gegner haben eine Online-Petition gestartet, mit der Gaming-Riese Electronic Arts (Die Sims 3, FIFA 12) dazu bewegt werden soll, in offene Opposition zu dem geplanten, extrem umstrittenen Anti-Piraterie-Gesetz zu gehen. "Wenn EA so darauf versessen ist, sein Monopol zu schützen, müssen wir dem Unternehmen mitteilen, dass es weitaus mehr Umsatz einbüßen wird, wenn es dieses Gesetz unterstützt als wenn es Indie-Entwicklern erlaubt, ungehindert ihrer Geschäftstätigkeit nachzugehen.", heißt es im dazugehörenden Petition Letter auf Change.org.
Bislang hat sich EA selbst öffentlich nicht zu SOPA geäußert. Als Mitglied der Entertainment Software Association (ESA) steht das Unternehmen allerdings auf Seiten der Befürworter. Stand jetzt haben sich bereits mehr als 120.000 Unterzeichner für die Petition finden lassen. Ob sich EA hiervon beeindrucken lassen wird, ist ungewiss. Wohl eher wenig hilfreich, im Hinblick auf die Erfolgsaussichten der Petition, dürfte die unverhohlene Drohung sein, mit welcher deren Beschreibung endet: "Leg dich nicht mit dem Internet an EA, du wirst es bereuen!"
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wenn sie sich wirklich gegen den SOPA-beschluss stellen sollten, dann als riesen marketing-aktion, um ein besseres image zu bekommen... aber die umsatzzahlen zeigen dass sie das garnicht müssen.
also im endeffekt, viel heißer dampf ohne bewegung.