FIFA WM 2002: Kahn setzt sich durch
Kennen Sie den Torwart?
250.000 Euro Strafe oder sechs Monate Gefängnis drohen dem Spieleproduzenten Electronic Arts, wenn er die Fußball-Simulation FIFA WM 2002 weiter verkauft, heißt es auf der Nachrichten-Site Heute.de. Der Grund: Fußball-Nationaltorhüters Oliver Kahn sieht seine Persönlichkeitsrechte verletzt, weil er im Spiel vorkommt - und hat am vergangenen Freitag vor dem Hamburger Landgericht Recht bekommen.
Zusätzlich zum bereits erwirkten Urteil will Kahn auf Schadenersatz klagen.
Keinen Erfolg hatte die Klage des Torwarts gegen die Werbung für FIFA WM 2002 - hier sei er nicht klar zu erkennen, so das Gericht.
Electronic Arts hat zumindest mit dem jetzigen Urteil keine neuen Probleme: Ein Pressesprecher der Firma merkte heute in einem Gespräch mit PC Games an, EA stelle das umstrittene Spiel ohnehin schon seit geraumer Zeit nicht mehr her und vertreibe es auch bereits nicht mehr.
FIFA 2002 und FIFA 2003 sind dagegen weiterhin im Handel erhältlich.
Ob Kahns Klage "Vorbildcharakter" für andere Sportler hat, bleibt abzuwarten. Sein Anwalt Matthias Prinz erwartet sich durch das Urteil noch viele weitere Fälle: "Wir haben konkrete Aufträge von anderen relevanten Persönlichkeiten."


Sat.1 zeigt ja auch die Sendung ran und die haben auch nicht Herrn Kahn persönlich etwas gezahlt, damit er in deren Sendung vorkommen darf sondern genauso wie EA haben die nur an den DfB…
BTW: C&C Ge..... wurde als kriegsverherrlichend eingestuft, nicht jugendgefährdend.
Gruß
YasoKuuhl