Electronic Arts und Take-Two: Nichts neues am Pokertisch
Am gestrigen Donnerstag fand das alljährliche Aktionärs-Meeting von Take-Two in New York statt (wir berichteten). Mit Spannung erwarteten Fachpresse und Spieler eine Entscheidung über Electronic Arts aktuelles Übernahmeangebot (26 US-Dollar pro Aktie). Die Überraschung: Es passierte nichts.
"Der Vorstand und das Management von Take-Two erachten das Angebot von Electronic Arts nach wie vor als zu niedrig und zur falschen Zeit vorgetragen", so Strauss Zelnick, Chef von Take-Two Interactive. "In Anbetracht der bevorstehenden Veröffentlichung von Grand Theft Auto 4, war das Angebot von Electronic Arts äußerst opportunistisch."
Außerdem führte Zelnick an, dass auch Take-Twos Sportspiele in diesem Jahr profitabel seien und von Electronic Arts unterbewertet würden.
Es heißt also weiterhin: Warten auf den 29. April, den Release von Grand Theft Auto 4.
Interessant: Wie Kotaku.com berichtet, erachtet ein Aktionär, Michael Maulano, das Vorgehen von Take-Two, ein Angebot nach dem anderen Abzulehnen, als einen "Bruch der Treuepflicht" des Unternehmens den Aktionären gegenüber. Außerdem sei die Ablehnung des Angebots "unverantwortlich". Wie in Amerika üblich, zieht er den Vorstand vor Gericht. Wie die Judikative entscheiden wird, ist fraglich.
werden die eh von EA aufgekauft

