Electronic Arts: "Treyarchs Beförderung zu Activisions Shooter-Nr. 1 war ein Fehler"
Anfang des Jahres kam es zu folgenschweren Differenzen zwischen Activision Blizzard und zur Bestseller-produzierenden Tochter Infinity Ward. Resultat war die Entmachtung des Studios und die Gründung von Respawn Entertainment durch Ex-IW-Angestellte.
Wie PCGames.de bereits um die Mittagszeit berichtete, ist EA-Boss John Riccitello nach wie vor davon überzeugt, Activision in naher Zukunft im Ego Shooter-Bereich Paroli bieten zu können. Dabei vertraut Riccitello allerdings nicht nur auf die Qualität der eigenen Titel. Insgeheim hofft er nebenbei, dass der große Konkurrent mit der Degradierung Infinity Wards (Modern Warfare) und dem damit einhergehenden Aufstieg Treyarchs (Black Ops) zu Activisions Nummer-1-Shooter-Entwickler , einen schweren Fehler begangen hat. Vermutlich hätten die Verantwortlichen bei Activision und Vivendi diese Entscheidung getroffen, ohne die betreffenden Spiele jemals gespielt zu haben: "Die [gemeint ist Treyarch; Anm.] haben kein 90er-Spiel gemacht."
Man könne einen Entwickler nicht zur Nummer 1 ernennen, indem man einfach ultimativ feststelle, dass das ab jetzt so sei: "Entscheidend ist doch die Frage, welcher Entwickler dazu in der Lage ist, einen Ego Shooter zu machen, der das Genre weiterbringt, so wie es Infinity Ward geschafft hat." Treyarch traut Riccitello das offenbar nicht zu: "Ich denke, es ist keineswegs erwiesen, dass die Konsumenten Treyarch-Titel auf dem selben qualitativen Level ansiedeln wie Werke aus dem Hause Infinity Ward."
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Seltsam das hinterher immer gemeckert wird.Nach diesem Verkauszahlenschlager folgen dann Anfang nächsten Jahres Entlassungen.
Wäre ja nicht das erste mal.
Mit den Treyarch-Versuchen konnte ich nie was anfangen.