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Electronic Arts

Electronic Arts: Publisher-Statement zum runden Tisch mit der Community - Kritik hält an

22.12.2011 17:40 Uhr
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Electronic Arts hat Origin-Kritiker an einen runden Tisch gebeten und dazu sogar einen der Entwickler eingeflogen. In einem Statement äußerte sich der Publisher nun zu dem Gespräch. Beschlüsse, die auf Basis der Diskussion entstanden sein könnten, sind darin allerdings nicht zu finden. Entsprechend kritisch reagieren die Spieler.

Electronic Arts hat sich in einem Statement zum runden Tisch mit der Community geäußert. Derzeit sieht es nicht danach aus, als würde der Hersteller auf die Kritik der Spieler reagieren. Electronic Arts hat sich in einem Statement zum runden Tisch mit der Community geäußert. Derzeit sieht es nicht danach aus, als würde der Hersteller auf die Kritik der Spieler reagieren. Am 10. November 2011 hat Electronic Arts die Origin-Kritiker dazu eingeladen, an einem runden Tisch über die Probleme mit der Download-Plattform zu diskutieren. Das ist mittlerweile geschehen und Electronic Arts hat sich in einem Statement dazu geäußert. Und daraus ist ersichtlich, dass Origin keinesfalls mehr abgeschafft wird, wie einige Spieler vielleicht gehofft hatten. "Die Möglichkeit, Spiele auch online zu kaufen und herunterzuladen. Eine ganze Palette Online-Angeboten, die das Spiel im engeren Sinn betreffen, aber auch zusätzliche Angebote und Dienstleistungen. Einen möglichst einfachen, wenig störenden und sicheren Kopierschutz. Das alles sind Dinge, die in allen Mediengattungen mehr oder weniger gang und gäbe sind und auf die sich Medienunternehmen einstellen sollten, wenn sie auch in naher Zukunft noch wahrgenommen werden möchten. Origin ist unsere Antwort auf diese Herausforderungen", so Electronic Arts im Statement.

Handfeste Ergebnisse scheint es jedoch nicht gegeben zu haben, auch wenn man extra einen Entwickler des Origin-Entwicklerteams eingeflogen hatte. Im Statement liest sich das wie folgt: "Wir haben die Diskussion aufmerksam verfolgt, das Feedback aufgenommen und prüfen aktuell, inwieweit das Produkt Origin hinsichtlich der angesprochenen Punkte optimiert werden kann. [...]Zudem sind wir an einem nachhaltigen Austausch mit der Community interessiert: Nach dem runden Tisch standen wir weiter im mündlichen und schriftlichen Austausch mit den Vertretern von theorigin.de und dem VDVC. Zudem haben wir uns direkt in die Kommunikation auf theorigin.de eingeschaltet und die Fragen der Community beantwortet. Wir verfolgen den Dialog auf der Plattform weiterhin sehr aufmerksam - insbesondere die Wünsche und Bedenken, die in Bezug auf unsere Spiele und die Vertriebs- und Serviceformen geäußert werden."

Den Spielern allerdings stößt das Statement eher sauer auf. Ein Kritiker von pixelklicker.de wird auf theorigin.de gefeatured: "Den Spielern müssen die Möglichkeiten und besonderen Reize dargelegt werden, die Onlinevertriebsplattformen mit sich bringen sollen. Doch dafür muss auch ein Dialog mit dem Klientel stattfinden ... EA's Statement gleicht eher dem traurigen Monlog eines Missverstandenen, der sich von den einstigen Bewunderern fortentwickelt hat."

Es folgt das ungekürzte Statement von Electronic Arts:

Wir haben großen Respekt vor dem Engagement der Community in Bezug auf Origin und danken den Vertretern der Community, die am 1. Dezember nach Köln gekommen sind ausdrücklich für den konstruktiven Austausch in der Sache. Wir haben das Treffen für uns als Möglichkeit zum "Listen & Learn" aufgefasst. Daher war es uns auch wichtig, dass mit Craig Rechenmacher ein Vertreter des Origin-Teams aus Kalifornien zugegen war. Es war für uns sehr aufschlussreich, die wichtigsten Anliegen der Community gebündelt im direkten Gespräch zu erörtern. Wir haben die Diskussion aufmerksam verfolgt, das Feedback aufgenommen und prüfen aktuell, inwieweit das Produkt Origin hinsichtlich der angesprochenen Punkte optimiert werden kann.

Dass wir uns bisher nicht zum runden Tisch geäußert haben, ist der Tatsache geschuldet, dass wir nicht mit Wasserstandsmeldungen an die Öffentlichkeit gehen möchten. Allerdings wollen wir auch nicht, dass der falsche Eindruck entsteht, wir würden das Thema schleifen lassen. Das Gegenteil ist der Fall. Als ein Unternehmen, das Spiele auf der ganzen Welt anbietet, müssen wir jegliche Veränderungen in Einklang mit den Wünschen der Gamer in anderen Ländern bringen. Das ist manchmal ein komplizierter Prozess, der Geduld von beiden Seiten erfordert. Dass wir das aber sehr ernst nehmen, daran arbeiten und nicht nur darüber reden, haben wir schon gezeigt, in dem wir einige Dinge bereits geändert haben. Weitere werden sicherlich folgen.

Zudem sind wir an einem nachhaltigen Austausch mit der Community interessiert: Nach dem runden Tisch standen wir weiter im mündlichen und schriftlichen Austausch mit den Vertretern von theorigin.de und dem VDVC. Zudem haben wir uns direkt in die Kommunikation auf theorigin.de eingeschaltet und die Fragen der Community beantwortet. Wir verfolgen den Dialog auf der Plattform weiterhin sehr aufmerksam - insbesondere die Wünsche und Bedenken, die in Bezug auf unsere Spiele und die Vertriebs- und Serviceformen geäußert werden.

Wir denken, dass es heutzutage nicht mehr ausreicht, ein Spiel zu entwickeln, auf einen Datenträger zu pressen und über den herkömmlichen Handel zu anzubieten. Wir müssen als Developer und Publisher auch die Möglichkeiten des Internets nutzen, denn die Mehrzahl der Gamer möchte dies. Ein solches Angebot sollte aus unserer Sicht vor allem diese drei Aspekte umfassen:

- Die Möglichkeit, Spiele auch online zu kaufen und herunterzuladen.
- Eine ganze Palette Online-Angeboten, die das Spiel im engeren Sinn betreffen, aber auch zusätzliche
Angebote und Dienstleistungen.
- Einen möglichst einfachen, wenig störenden und sicheren Kopierschutz.

Das alles sind Dinge, die in allen Mediengattungen mehr oder weniger gang und gäbe sind und auf die sich Medienunternehmen einstellen sollten, wenn sie auch in naher Zukunft noch wahrgenommen werden möchten. Origin ist unsere Antwort auf diese Herausforderungen. Daher hatten wir auch gesagt, dass wir nicht darüber nachdenken, Origin wieder abzuschaffen. Mit Origin tragen wir der Tatsache Rechnung, dass sich das Spielen, Kommunizieren und Einkaufen immer mehr ins Internet verlagert.

Wir werden Origin selbstverständlich weiterentwickeln und dabei immer auch verändern. Das werden wir so gestalten, dass Origin die meisten Gamer auf der Welt zufriedenstellt, denn nur für die Gamer - unsere Kunden - haben wir Origin entwickelt und bieten es an. Die Stimme der deutschen Gamer - und hier vor allem die Community, die Unzufriedenheit mit Origin geäußert hat - ist dabei eine ganz wichtige Stimme.

Online-Redakteur
Moderation
22.12.2011 17:40 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.12.2011 19:09 Uhr
@ Morathi.

erstmal. Tut mir leid falls nicht alles perfekt-deutsch geschrieben wurde.
aber die Uhrzeit sagt alles (1:58  

Zum 1. Teil.
Ich bin auch Steamnutzer der ersten Stunde und bin mit dem Programm
mehr als zufrieden.

Aber ich habs schon in meinem vorherigen Post genauer beschrieben warum ich…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.12.2011 18:29 Uhr
Zitat: (Original von Bonkic;9400916)
woher nimmst du dieses wissen?

aus Foren, aus News, von Freunden etc.
man muss nur mal genauer lesen und hinhören, dann hört man raus
dass eine weitere Platform nicht erwünscht ist.

viele kommen mit dem Argument daher " Ja aber Valve hat eh eine Monopolposition, da ist…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.12.2011 09:40 Uhr
Ich nutze Steam sehr intensiv und es ist wirklich komfortabel. Kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt ein Spiel auf "hardware" gekauft habe. Der Trend ist da, EA hat das erkannt und handelt entsprechend. Prinzipiell sehr gut und unterstützenswert. Auch in Hinblick darauf, dass Konkurrenz das Geschäft…

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