Electronic Arts: Digitale Verkäufe ziehen an - Umsatz durchbricht Milliardenmarke
Die Sims Social, eines der erfolgreichsten Games von Playfish. Mittlerweile gehört die Firma zu EA.
Das digitale Geschäft hat sich für Electronic Arts zu einem waschechten Erfolg gemausert. Kein Wunder, hat man den Fokus doch dahin verlagert. Dementsprechend freut man sich beim Publisher über einen digitalen Umsatz in Höhe von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Gemessen wurde dieser Betrag im Kalenderjahr 2011. Die Anstrengungen haben sich also ausgezahlt. Electronic Arts investierte viel und kaufte beispielsweise Playfish (Pet Society), Chillingo (Zombie Wonderland) oder PopCap (Plants vs. Zombies). Darüber hinaus ging Ende 2011 die Download-Plattform Origin an den Start, die zwar umstritten war, wirtschaftlich allerdings als Erfolg gewertet wird.
Ferner müssen Konsolenspieler den sogenannten Online-Pass hinnehmen. Wer ein gebrauchtes Spiel kauft und im Multiplayer-Modus zocken will, der muss 10 Euro zahlen – und zwar an EA. So macht der Hersteller selbst beim Gebrauchtmarkt noch Geld. Für 2012 will man ein paar Änderungen vornehmen. So wurde beispielsweise das EA Interactive Label aufgelöst, was sich bislang um die Casual- und Social-Games kümmerte. Diese Games würden nun die gesamte Firma betreffen. Dementsprechend hat man sich auch vom Chef von EA Interactive, Barry Cottle, getrennt. Dieser hat ist bereits bei Zynga untergekommen. Das Team wurde auf andere Abteilungen verteilt.
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