Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • EA und Activision vor Gericht: 400 Millionen Dollar-Klage um Modern Warfare-Entwickler [News des Tages]

    EA vs. Activision, Ring frei zur nächsten Runde: Der seit Monaten andauernde Rechtsstreit zwischen Electronic Arts und Activision rund um die Modern-Warfare-Erfinder Jason West und Vince Zampella wird wieder vor Gericht ausgetragen. Der Battlefield 3-Publisher wollte verhindern, dass ein kalifornisches Gericht Activisions Anschuldigungen um Betriebsspionage anerkennt. Der zuständige Richter sprach sich in einer Anhörung für den Call of Duty-Publisher aus.

    Der Streit zwischen den Spielegiganten Activision und Electronic Arts begann 2010 mit dem Rausschmiss von Jason West und Vince Zampella bei Infinity Ward. Diese hatten Activision wegen vermissten Bonuszahlungen bei Modern Warfare 2 und später zusätzlich wegen Betrug verklagt. Der Call of Duty-Publisher soll im März 2008 mit den beiden Angestellten eine Absichtserklärung unterzeichnet haben. Ziel: die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses. Activision versprach West und Zampella neben den eingangs erwähnten Bonuszahlungen außerdem auch noch die kreative Kontrolle über alle künftigen Spiele der Modern Warfare-Reihe. West und Zampella waren skeptisch. Activision tat sich in der Vergangenheit bereits schwer damit, Kontrolle über eine Marke abzugeben. Tatsächlich gab es eine Klausel, die unter anderem Kreativ-Entscheidungen von Activision abhängig machte.

    Kurz vor Weihnachten gibt es Neuigkeiten im 400 Millionen US-Dollar-Rechtsstreit zwischen Activision und Electronic Arts um die Modern Warfare-Erfinder Jason West und Vince Zampella (ehemals Infinity Ward). Ein kalifornisches Gericht lehnte EAs Forderungen ab, Activisions Klage um Betriebsspionage fallen zu lassen. Der Call of Duty-Publisher warf dem Battlefield 3-Publisher Versuche vor, West und Zampella während ihrer Zeit bei Infinity Ward abzuwerben. EA argumentierte, es sei völlig normal, sich während eines vertraglich festgehaltenen Arbeitsverhältnisses nach anderen Möglichkeiten umzusehen.

    Der Richter sah dies laut dem Nachrichtenportal Bloomberg anders. Es sei ein völlig anderes Szenario gewesen, da sich EA zu einer Zeit an die Infinity-Ward-Entwickler wandte, zu der Wests und Zampellas Verträge mit Activision noch mindestens zwei Jahre gültig waren. Nun geht es also vor Gericht. Der Streit fing damit an, als die beiden Entwickler bei Infinity Ward rausgeschmissen wurden. Sie hatten Activision nach dem Erfolg von Modern Warfare 2 wegen unterschlagenen Zahlungen verklagt. Insgesamt ging es damals um über 120 Millionen US-Dollar.

    Außerdem hätten die Infinity Ward-Entwickler laut dem Vertrag mit einer Kündigung direkt alle Rechte wieder verloren. Diesen Befürchtungen nahm CEO Bobby Kotick den Wind aus den Segeln. Er hatte den beiden angeblich wiederholt versichert, dass sie sich doch bitte "keine Sorgen" machen müssten. "Es ist unmöglich, dass ihr gefeuert werdet", heißt es. West und Zampella haben den Worten des Activision-Chefs vertraut und sahen daher von weiteren Maßnahmen zur Sicherstellung ihres Abkommens ab. Auf diese Weise hatte man sich für weitere drei Jahre bei dem Publisher verpflichtet. Man hoffte, wie das unabhängiges Studio Blizzard Entertainment operieren zu können. West und Zampella wurden gefeuert, gleichzeitig warf Activision EA jedoch vor, die beiden Infinity Ward-Entwickler abgeworben zu haben. Verschiedene Klagen von beiden Seiten enden nun also im kommenden Jahr vor Gericht. Wir dürfen gespannt sein.

    Wir halten euch auf dem Laufenden. Den vorherigen Stand im Streit zwischen EA und Activision um West und Zampella lest ihr in einer gesonderten Meldung auf pcgames.de nach. In der Galerie zeigen wir euch Screenshots zum aktuellen Ableger der Modern Warfare-Reihe – Call of Duty: Modern Warfare 3. Die Spielereihe gehört mittlerweile zur umsatzstärksten Marke in der Spieleindustrie. Modern Warfare 3 konnte 16 Tage nach Release am 8. November 2011 mehr Umsatz erzielen als der 3D-Kinofilm Avatar (für den gleichen Zeitraum).

  • Es gibt 19 Kommentare zum Artikel
    Von SamyOmar89
    also ich spiele MW3 schon seit geraumer zeit im online multyplayer, mittlerweile habe ich auch das 7te prestige…
    Von JanEric1
    dachte mir zuerst auch : was labert der aber wenn man sich das ma richtig überlegt kann das hinkommen wer würden sich…
    Von Shadow_Man
    Sollen sie sich so lange verklagen, bis sie Pleite sind. Hrhr. 
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 05/2017 PC Games Hardware 06/2017 PC Games MMore 05/2017 play³ 05/2017 Games Aktuell 05/2017 buffed 12/2016 XBG Games 04/2017 N-Zone 04/2017 WideScreen 05/2017 SpieleFilmeTechnik 05/2017
    PC Games 05/2017 PCGH Magazin 06/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
861151
Electronic Arts
EA und Activision vor Gericht: 400 Millionen Dollar-Klage um Modern Warfare-Entwickler [News des Tages]
EA vs. Activision, Ring frei zur nächsten Runde: Der seit Monaten andauernde Rechtsstreit zwischen Electronic Arts und Activision rund um die Modern-Warfare-Erfinder Jason West und Vince Zampella wird wieder vor Gericht ausgetragen. Der Battlefield 3-Publisher wollte verhindern, dass ein kalifornisches Gericht Activisions Anschuldigungen um Betriebsspionage anerkennt. Der zuständige Richter sprach sich in einer Anhörung für den Call of Duty-Publisher aus.
http://www.pcgames.de/Electronic-Arts-Firma-15412/News/EA-und-Activision-vor-Gericht-400-Millionen-Dollar-Klage-um-Modern-Warfare-Entwickler-News-des-Tages-861151/
23.12.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/10/modern-warfare-3-screenshots-pc-games-001__5_.jpg
ea electronic arts,call of duty,activision
news