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Electronic Arts

EA und Activision vor Gericht: 400 Millionen Dollar-Klage um Modern Warfare-Entwickler [News des Tages]

23.12.2011 19:00 Uhr
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EA vs. Activision, Ring frei zur nächsten Runde: Der seit Monaten andauernde Rechtsstreit zwischen Electronic Arts und Activision rund um die Modern-Warfare-Erfinder Jason West und Vince Zampella wird wieder vor Gericht ausgetragen. Der Battlefield 3-Publisher wollte verhindern, dass ein kalifornisches Gericht Activisions Anschuldigungen um Betriebsspionage anerkennt. Der zuständige Richter sprach sich in einer Anhörung für den Call of Duty-Publisher aus.

Activision und EA befinden sich seit Monaten im Rechtsstreit um Infinity Ward, den Entwickler von Call of Duty: Modern Warfare. (4) Activision und EA befinden sich seit Monaten im Rechtsstreit um Infinity Ward, den Entwickler von Call of Duty: Modern Warfare. (4) Der Streit zwischen den Spielegiganten Activision und Electronic Arts begann 2010 mit dem Rausschmiss von Jason West und Vince Zampella bei Infinity Ward. Diese hatten Activision wegen vermissten Bonuszahlungen bei Modern Warfare 2 und später zusätzlich wegen Betrug verklagt. Der Call of Duty-Publisher soll im März 2008 mit den beiden Angestellten eine Absichtserklärung unterzeichnet haben. Ziel: die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses. Activision versprach West und Zampella neben den eingangs erwähnten Bonuszahlungen außerdem auch noch die kreative Kontrolle über alle künftigen Spiele der Modern Warfare-Reihe. West und Zampella waren skeptisch. Activision tat sich in der Vergangenheit bereits schwer damit, Kontrolle über eine Marke abzugeben. Tatsächlich gab es eine Klausel, die unter anderem Kreativ-Entscheidungen von Activision abhängig machte.

Kurz vor Weihnachten gibt es Neuigkeiten im 400 Millionen US-Dollar-Rechtsstreit zwischen Activision und Electronic Arts um die Modern Warfare-Erfinder Jason West und Vince Zampella (ehemals Infinity Ward). Ein kalifornisches Gericht lehnte EAs Forderungen ab, Activisions Klage um Betriebsspionage fallen zu lassen. Der Call of Duty-Publisher warf dem Battlefield 3-Publisher Versuche vor, West und Zampella während ihrer Zeit bei Infinity Ward abzuwerben. EA argumentierte, es sei völlig normal, sich während eines vertraglich festgehaltenen Arbeitsverhältnisses nach anderen Möglichkeiten umzusehen.

Der Richter sah dies laut dem Nachrichtenportal Bloomberg anders. Es sei ein völlig anderes Szenario gewesen, da sich EA zu einer Zeit an die Infinity-Ward-Entwickler wandte, zu der Wests und Zampellas Verträge mit Activision noch mindestens zwei Jahre gültig waren. Nun geht es also vor Gericht. Der Streit fing damit an, als die beiden Entwickler bei Infinity Ward rausgeschmissen wurden. Sie hatten Activision nach dem Erfolg von Modern Warfare 2 wegen unterschlagenen Zahlungen verklagt. Insgesamt ging es damals um über 120 Millionen US-Dollar.

Außerdem hätten die Infinity Ward-Entwickler laut dem Vertrag mit einer Kündigung direkt alle Rechte wieder verloren. Diesen Befürchtungen nahm CEO Bobby Kotick den Wind aus den Segeln. Er hatte den beiden angeblich wiederholt versichert, dass sie sich doch bitte "keine Sorgen" machen müssten. "Es ist unmöglich, dass ihr gefeuert werdet", heißt es. West und Zampella haben den Worten des Activision-Chefs vertraut und sahen daher von weiteren Maßnahmen zur Sicherstellung ihres Abkommens ab. Auf diese Weise hatte man sich für weitere drei Jahre bei dem Publisher verpflichtet. Man hoffte, wie das unabhängiges Studio Blizzard Entertainment operieren zu können. West und Zampella wurden gefeuert, gleichzeitig warf Activision EA jedoch vor, die beiden Infinity Ward-Entwickler abgeworben zu haben. Verschiedene Klagen von beiden Seiten enden nun also im kommenden Jahr vor Gericht. Wir dürfen gespannt sein.

Wir halten euch auf dem Laufenden. Den vorherigen Stand im Streit zwischen EA und Activision um West und Zampella lest ihr in einer gesonderten Meldung auf pcgames.de nach. In der Galerie zeigen wir euch Screenshots zum aktuellen Ableger der Modern Warfare-Reihe – Call of Duty: Modern Warfare 3. Die Spielereihe gehört mittlerweile zur umsatzstärksten Marke in der Spieleindustrie. Modern Warfare 3 konnte 16 Tage nach Release am 8. November 2011 mehr Umsatz erzielen als der 3D-Kinofilm Avatar (für den gleichen Zeitraum).

Online-Redakteur
Moderation
23.12.2011 19:00 Uhr
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Bewertung: -1
25.12.2011 16:30 Uhr
also ich spiele MW3 schon seit geraumer zeit im online multyplayer, mittlerweile habe ich auch das 7te prestige erreicht.nachdem ich dann mal bei einem kumpel in den genuß von bf3 kam musste selbst ich mir als alter cod veteran eingestehen, dass ein großer teil des erfolges doch auf die PR zurück zu führen…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: -1
23.12.2011 19:44 Uhr
Zitat: (Original von phifi;9401058)
Du glaubst also das die PR allein die Marke "Modern Warfare" ausmacht?
Vorstellungen haben manche Leute... 

Ausserdem gest du der eigentlichen Frage aus dem Weg: Wenn den zwein' Bonuszahlungen zugesichert wurden, und sie diese nicht erhalten haben, ist das ein…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
23.12.2011 19:43 Uhr
Sollen sie sich so lange verklagen, bis sie Pleite sind. Hrhr. 

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