EA: "Wir haben über Activision gelacht!"
Nachdem Activisions Chef Bobby Kotick über Electronic Arts hegezogen hat, gibt es nun die Retourkutsche. Er sagte, dass EA die Seele der gekauften Entwicklerstudios (z.B. Pandemic und Bioware) klaue.
"Die Wahrheit ist, dass jeder bei uns gelacht hat", so Jeff Brown, Vizepräsident von Electronic Arts. "In den letzten Jahren haben wir bei EA radikale Änderungen durchgeführt, um die Firma zu dezentralisieren und die kreative Kontrolle wieder den Studios zu geben. [...] Sie haben viele Ressourcen und kreative Freiheit. Diese Freiheit hat bereits Früchte getragen: Siehe Dead Space, Mirror's Edge oder Boom Blox. Und es werden noch viele weitere innovative Produkte angekündigt."
Das Verhältnis zwischen den beiden Publishern scheint gespannt. Nachdem Actvision mit Vivendi und Blizzard fusionierte, versucht EA seine Marktführerposition wiederzuerlangen. Bisherige Verhandlungen mit Take Two waren jedoch ergebnislos. Noch am Wochenende hatte Activision-Boss Bobby Kotick gewarnt, ein Zusammenschluss von EA und Take 2 fördere ein gefährliches Sport-Monopol.
Eine ironische Spitze in Richtung Activision konnte sich Brown nicht verkneifen: "Sie haben drei große Marken - toll, dass wenigstens eine davon bei Activision entwickelt wurde."
Mit den drei Marken meint Brown Guitar Hero, World of Warcraft und Call of Duty. Nur letztere Serie wurde von Activision selbst entwickelt.
Die Publisher-Szene scheint im Moment sowieso im Umbruch begriffen. Am Wochenende hatte Infogrames auch noch den Rest von Atari aufgekauft. Außerdem sind Activision und Vivendi aus der Branchengemeinschaft ESA ausgestiegen. Auch an der E3 wollen viele Publisher nicht mehr teilnehmen. Vermutet werden Unstimmigkeiten zwischen den Unternehmen und ESA-Präsident Mike Gallagher.


blizzard wurde ursprünglich auch gekauft, von vivendi.
alle grossen marken von blizzard (stacraft, warcraft, diablo) gab es vorher schon, wurden also nicht unter vivendis ägide entwickelt.
(ich geb aber zu, dass blizzard -so weit ich das beurteilen kann- nicht vollständig assimiliert wurde. ein exodus vieler bekannter köpfe (ua bill roper) fand aber auch hier statt (vgl. westwood)).
guitar heroes stammt ursprünglich von harmonix.
erst kürzlich wurden die rechte von activision gekauft.
harmonix macht jetzt übrigens rock band für ea....
einizge marke die zumindest von vivendi mitgeprägt wurde, ist demnach cod.
Funcom wird jetzt aber auch runtergemacht, sei es wegen den hohen Gebühren oder den Levelcap für die die das spiel drei tage früher spielen dürfen.
Die haben den Lvlcap gestrichen und EU Gamer können jetzt genauso wie die Amis am 17.05 loslegen.
Ist alles wieder Friede Freude Eierkuchen bei Funcom.
Siehe hier:
http://community-de.ageof...
@PCGames: Eure Werbe-Popups gehn mir tierisch auf die Eier
Sehr lustig. Das sagt gerad der richtige, wo EA doch alles ein- und wegkauft was nicht niet- und nagelfest ist. Lizenzen, konkurrierende Publisher, oder erfolgsversprechende Studios wurden doch seit jeher lieber assimiliert statt selbst mal was neues zu entwickeln. Und je grösser eine bestimmte Marke bzw ein Name wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass EA seine Tentakel danach ausstreckt.
Der Fairness halber, n paar Marken haben sie schon selbst entwickelt, z.B. NFS, FIFA, Sims
Und das ist von Westwood und nicht von EA
Sehr lustig. Das sagt gerad der richtige, wo EA doch alles ein- und wegkauft was nicht niet- und nagelfest ist. Lizenzen, konkurrierende Publisher, oder erfolgsversprechende Studios wurden doch seit jeher lieber assimiliert statt selbst mal was neues zu entwickeln. Und je grösser eine bestimmte Marke bzw ein Name wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass EA seine Tentakel danach ausstreckt. Bestes Beispiel haben wir gerade im Moment. Die Welt spielt verrückt und ist süchtig nach GTA4, kein Wunder dass EA da an die Tür klopft. Und in 10 Jahren will uns dieser Typ dann wohl auch erzählen, dass GTA immer schon eine typische, ureigene EA-Marke war.