Nach Square-Enix-Übernahme: Eidos bleibt bestehen
Muss vorerst keinen Japanisch-Kurs belegen: Lara Croft (Screenshot aus Tomb Raider: Underworld).
Nach der Übernahme durch Final-Fantasy-Publisher Square-Enix ist Eidos, was es vorher auch schon war: ein (nahezu) eigenständig operierendes Unternehmen. Wie GamesIndustry.biz berichtet, fungiere Eidos-Chef Phil Rogers weiterhin in seiner bisherigen Position, andere Schlüsselmitarbeiter blieben der englischen Firma ebenfalls erhalten.
Square-Enix werde "in naher Zukunft keinen strategischen Einfluss auf die Eidos-Spiele nehmen", bestätigte Firmenchef Yoichi Wada. Die Kreation neuer Marken sei bis dato nicht geplant, die alten Franchises (Tomb Raider, Just Cause, Batman: Arkham Asylum, Kane & Lynch, Hitman etc.) würden bestehen bleiben.
"Die Übernahme ist lediglich eine Vertragsangelegenheit auf dem Papier [...] Nichsdestotrotz passt Eidos gut in unsere Unternehmensstruktur und -philosophie", so Yoichi Wada. Gegenüber PC Games Online bestätigte die deutsche Eidos-Niederlassung bereits Ende vergangener Woche, dass Eidos weitestgehend unabhängig bleiben werde. Derzeit arbeite das Studio an Just Cause 2, Batman: Arkham Asylum und Kane & Lynch 2.
Die aktuellen Eidos-Projekte:
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