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  • Eador: Masters of the Broken World im Test: Heroes of Might & Magic trifft Age of Wonders

    Während die Echtzeitstrategie in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten ist, kommen Rundenstrategiespiele derzeit zunehmend wieder in Mode. Der neueste Genre-Zugang heißt Eador: Masters of the Broken World, ist eine interessante Mischung aus Heroes of Might & Magic und Age of Wonders und bietet eine enorme Spieltiefe.

    Das Universum in Eador: Masters of the Broken World liegt in Scherben. Und zwar buchstäblich, denn es besteht aus zahllosen Scherbenwelten, die im Kosmos treiben – jede Scherbe ist eine kleine Welt für sich. Diese Scherben zu einem kohärenten Reich unter dem eigenen Banner zu vereinen – dieses Ziel haben sich die schöpferähnlichen "Meister" Eadors gesetzt. Und genau so einen Meister verkörpert ihr im Spiel und zankt euch wahlweise in der Kampagne oder dem freien Spiel mit KI-gesteuerten Gegenspielern um die Scherbenwelten. Die Eroberung solch einer Scherbe wird in typischer Rundenstrategie- Manier ausgefochten, wobei die Karte in zahlreiche Provinzen unterteilt ist und jeder Meister eine Hochburg besitzt. Ähnlich zu Heroes of Might & Magic errichtet ihr darin Kasernen, Marktstände, Zaubertürme und viele andere Gebäude und rekrutiert Helden sowie Soldaten.

    Mit den Helden erobert ihr neue Landstriche oder kundschaftet bereits besetztes Territorium nach interessanten Orten aus, die vor Monstern wimmeln, aber auch Schätze bergen. Obendrein wird durch die Erkundung einer Provinz auch neuer Lebensraum für die dort ansässigen Bewohner geschaffen. Nur wenn genug Platz vorhanden ist, entwickelt sich eine Provinz weiter, was deren Einkommen erhöht. Außerdem lässt sich nicht nur die Hochburg ausbauen, sondern auch das Umland mit nützlichen Gebäuden erweitern. Ein Außenposten ist beispielsweise teuer in der Anschaffung, erlaubt aber die Ausbildung neuer Truppen außerhalb der Hochburg.

    Eador: Masters of the Broken World im Test - Anspruchsvolle Rundenstrategie für Tüftler. (2) Eador: Masters of the Broken World im Test - Anspruchsvolle Rundenstrategie für Tüftler. (2) Quelle: PC Games Die Kämpfe gegen Monster, Provinzgarnisonen und die Armeen der Gegenspieler laufen ganz typisch in Hexfeld-Arenen ab. Neben der taktisch cleveren Nutzung der verschiedenen Geländetypen (Hügel, Wälder, Sümpfe und mehr) kommt es hier vor allem darauf an, die Stärken und Schwächen der verschiedenen Einheiten gegeneinander auszuspielen und auf die Ausdauer zu achten. Da jede Aktion Ausdauerpunkte kostet, erschöpfte Einheiten besonders viel Schaden erleiden und eine Rast wertvolle Kampfrunden kostet, spielt das Haushalten mit der Ausdauer maßgeblich in die Taktik rein.

    Ähnlich wie in Age of Wonders hantiert ihr in Eador nicht mit Einheitenpulks, sondern einzelnen Pikenieren, Bogenschützen, Schwertkämpfern und so weiter. Dadurch ist jeder Soldat besonders wertvoll, zumal die Einheiten ebenso wie die Helden Erfahrung sammeln und mit jeder Stufe deutlich an Macht gewinnen. Wer immer wieder einen Großteil seiner Armee verliert, hat sehr bald keine Chance mehr, eine Partie zu gewinnen. Gepaart mit dem teils verkorksten Balancing und dem schlechten Gefühl dafür, ob man stark genug für einen Kampf ist, sorgt das mitunter für Frust und eine hohe Beanspruchung des Lade-Buttons.

    Leider ist das nicht das einzige Manko Eadors. So kostet es trotz Tutorial mehrere Stunden und viele Nerven, bis man sich in die zahlreichen Spielsysteme gewühlt hat und wirklich weiß, worauf man bei der Verwaltung des Reiches zu achten hat. Außerdem vermittelt die Kampagne kein gutes Fortschrittsgefühl, da man in jeder Mission stets von null anfangen muss und nicht mal einen Helden fortlaufend hochspielen darf. Zwar schaltet man nach jedem Level Vorteile frei, die man in künftigen Partien für hohe Kosten aktivieren kann. Doch die sind reichlich unbedeutend in der Wirkung. Unterm Strich macht man bei jeder Scherbeneroberung deswegen immer und immer wieder das Gleiche.

    Da hilft es natürlich auch nicht, dass die Story nebensächlich ist und nur in unvertonten Textboxen präsentiert wird. Ebenfalls nur in Textform, aber sehr gelungen sind dagegen die zig unterschiedlichen Zufallsereignisse, die euch vor interessante Entscheidungen stellen und oft intensive Auswirkungen haben. Das sorgt für Pep und beweist erneut, dass Eador ein bisschen wie ein roher Diamant ist: im Kern wertvoll, doch leider mit vielen Kanten und Ecken.

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    01:46
    Eador: Deutscher Launch-Trailer zum Strategiespiel
    Spielecover zu Eador: Masters of the Broken World
    Eador: Masters of the Broken World

    Eador: Masters of the Broken World (PC)

    Spielspaß
    73 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Umfang und Spieltiefe immens
    Erkundung und Ausbau des
    Reiches sehr motivierend
    Viele verschiedene Zufallsevents
    Helden und Einheiten steigen auf
    Hohe Einstiegshürde; trotz Tutorial
    Monotone Kampagne
    Austauschbare, sehr trocken präsentierte Handlung
    Unausgereiftes Balancing
  • Eador: Masters of the Broken World
    Eador: Masters of the Broken World
    Publisher
    Crimson Cow (DE)
    Release
    27.05.2013
    Leserwertung
     
    Meine Wertung

    Aktuelles zu Eador: Masters of the Broken World

    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von MeisterZhaoYun
    Das Spiel sorgt für Frust weil sehr gute Items oder Einheit nicht übernommen werden können, die Dauer einer Partei…
    Von Vatel
    Tja, ich spiel gern mal eine Runde und dann auch intensiver. Dabei ist Strategie das einzige, was mich reizt. In dem…

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    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von MeisterZhaoYun Benutzer
        Das Spiel sorgt für Frust weil sehr gute Items oder Einheit nicht übernommen werden können, die Dauer einer Partei kann von 4 bis 8 Stunden je nach größe und Schwierigkeit länger oder kürzer.

        Durchschnittliche 1-4 Mal an Tag bricht das Spiel ab, aber das ist dank autosave meistens ein Verlust von 2 Minuten…
      • Von Vatel
        Tja, ich spiel gern mal eine Runde und dann auch intensiver. Dabei ist Strategie das einzige, was mich reizt. In dem Punkt kann das Spiel begeistern. Es macht mir dabei wenig, dass ich auf jeder Scherbe den Helden neu ausbilden muss. Die Dialoge und Erklärungen sind jedoch mit unter schwerfällig. Gespielt…
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Eador: Masters of the Broken World
Eador: Masters of the Broken World im Test: Heroes of Might & Magic trifft Age of Wonders
Während die Echtzeitstrategie in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten ist, kommen Rundenstrategiespiele derzeit zunehmend wieder in Mode. Der neueste Genre-Zugang heißt Eador: Masters of the Broken World, ist eine interessante Mischung aus Heroes of Might & Magic und Age of Wonders und bietet eine enorme Spieltiefe.
http://www.pcgames.de/Eador-Masters-of-the-Broken-World-Spiel-22383/Tests/Eador-Masters-of-the-Broken-World-im-Test-1074956/
19.06.2013
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2013/06/Eador__6_-pc-games.jpg
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