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  • EVE Valkyrie angespielt: Schöner, größer, taktischer - das beste Oculus-Spiel legt nach

    Auf dem Fanfest in Island hat CCP den neuesten Prototypen von EVE Valkyrie präsentiert: Das mittlerweile in Newcastle entwickelte Spiel bekommt Taktikelemente, einen Storyrahmen und wechselt von Unity zur Unreal Engine 4. Wir haben das neue EVE Valkyrie angespielt - auf dem Oculus Rift DK2 und Sonys Project Morpheus!

    Große Überraschung in Island: CCP hat im Rahmen des Fanfests 2014 EVE Valkyrie von Grund auf umgekrempelt. Der Titel fing 2013 als Freizeitprojekt einiger Entwickler an, nun arbeitet CCPs neuestes Studio in Newcastle Vollzeit daran. Aus der fixen Idee, die fix kurz vor dem letzten Fanfest fertig wurde, wächst mittlerweile ein komplettes Spiel. "Wir haben dutzende Preise, darunter "Best of Show" auf der E3 und Gamescom bekommen. Und das, ohne ein Spiel, nur mit einer Techdemo. Wir mussten EVE VR [wie es damals hieß, Anm. d. Red.] einfach zu einem eigenständigen Spiel machen", erzählt Hilmar Petursson, CEO von CCP.

    Vom Wechsel der Engine versprechen sich die Macher vor allem einen Performance-Schub. Die Unity-Engine war zwar sehr skalierbar und auf verschiedene Plattformen ausgelegt, auf die Unreal Engine 4 trifft diese Beschreibung jedoch auch zu, bei besseren Shader-Effekten. Den neuen Prototypen zeigt CCP in Verbindung mit dem neuesten Oculus Rift Development Kit 2. Das erkennt, wegen einer kleinen Kamera und Sensortechnik, nicht nur die Neigung des Kopfes, sondern auch ob man seinen Oberkörper bewegt. Eine ähnliche Technik, wenn auch anders erkannt, bietet Sonys Project Morpheus auch.

    01:24
    Eve: Valkyrie - Gameplay-Video zur Umstellung auf die Unreal Engine 4

    Größer, taktischer - aber auch besser?

    EVE Valkyrie im Unreal Engine 4 Build angespielt. (2) EVE Valkyrie im Unreal Engine 4 Build angespielt. (2) Quelle: CCP Der alte Unity-Build von EVE Valkyrie war schon immer faszinierend. Wer die Oculus-Brille aufsetzte, verschwand komplett in einer anderen Welt. Bewegt man seinen Kopf, guckt man sich im Cockpit des kleinen Gleiters um. Von denen gibt es mittlerweile sogar mehr als nur einen. Die Gleiter haben unterschiedliche Klassen, Fighter, Heavy und Supporter. Und die Bewaffnung lässt sich anpassen. Den Kampfgleiter, den wir im Hands-On fliegen, gibt es mit einer schnellen Gatling Gun. Sie verschießt mit hoher Reichweite Projektile mit relativ niedrigem Schaden. Oder aber man wählt die zweite Variante, die eine Laserkanone trägt. Die macht viel Schaden, dafür nur auf kurze Distanzen und man muss noch besser zielen. Die drei Schiffe sind nach einem Stein-Schere-Papier-Prinzip gebaut. Jede Klasse ist gut gegen eine andere, aber auch anfällig gegen die nächste. Dieser strategische Aspekt tut Valkyrie ganz gut. Der erste Prototyp war noch viel zu einfach, es fehlte ein Meta-Spiel. Mit Upgrades, selbstbestimmten Loadouts und einem Skillsystem können die Macher viel wettmachen.

    Die neue Spielkarte, ein Asteroidenfeld, wirkt sehr viel größer, belebter und detaillierter. Die Unreal Engine 4 kann die Umgebung im Raum sehr viel realistischer darstellen als es Unity tat. Überall fliegt Weltraumschrott an einem vorbei, in der Mitte der Karte ragt eine gewaltige, schillernde Raumstation. Aber dieser riesige, dreidimensionale Raum muss auch irgendwie belebt werden. Bislang, so der Ersteindruck, gelingt das den Entwicklern nur ansatzweise. Wir rauschen zwar total beeindruckt von der neuen Grafik, den neuen, detaillierten HUD-Elementen und mit Katee Sackhoffs Stimme durch den Weltraum - aber auf Gegner treffen wir nur selten. Die erste Map ist viel zu groß für nur sechs Spieler. Owen O'Brien, der neue Valkyrie-Lead, erklärt zwar, dass die Demo noch immer nur ein Prototyp ist. Während man im letzten Build aber noch bis zu zehn Kills machen konnte, gehen die meisten Spieler in der neuen Demo sogar komplett ohne Feindkontakt aus dem Rennen.

    EVE Valkyrie im Unreal Engine 4 Build angespielt. (1) EVE Valkyrie im Unreal Engine 4 Build angespielt. (1) Quelle: CCP Wenn man aber jemanden findet, machen sich die Unterschiede zur Vorgängerverson bemerkbar: Das HUD zeigt rund um feindliche Gleiter Kampfinformationen an. Wie viel Lebens- oder Schildenergie hat der Gegner noch? Wie weit vorgelagert muss ich mein Fadenkreuz ansetzen, wenn ich ihn treffen will? Und selbst den Missile-Modus, der auf das Headtracking zum Zielen setzt, wurde überarbeitet. Bislang waren die Raketen, die Hitzesignalen folgen, viel zu stark. Hat man einen Gegner als Ziel markiert, war der fast immer auch tot. Nun gibt es einen "Revolver-Lock". Je länger man den Trigger gedrückt hält, desto mehr Raketen werden abgeschossen. Sind sie einmal weg, müssen sie erst langwierig nachgeladen werden. So ballert man nicht mehr planlos mit Raketen um sich, sondern geht strategischer vor. Wenn ein angeschossener Feind nur zwei Raketen benötigt, hat man die anderen bereits für einen neuen Gegner im Lauf.

    Spezialfähigkeiten runden das Update-Dauerfeuer noch ab. Einen Boost, um Raketen zu entkommen, gab es schon in der Vorgängerversion. Jetzt kommen aber richtige Skills dazu, etwa ein Decoy-Schiff. Setzt man es ein, sieht der Gegner plötzlich zwei gleiche Gleiter vor sich - die Chance zu entkommen steigt.

    Project Morpheus - bessere Optik, geringerer Tragekomfort

    EVE Valkyrie auf Sonys Project Morpheus. EVE Valkyrie auf Sonys Project Morpheus. Quelle: Sandro Odak/Gamezone Ein Highlight des Fanfests war die Präsentation von EVE Valkyrie auf Sonys PS4-Brille "Project Morpheus". Zum ersten Mal zeigt Sony das Headset außerhalb der Gamingbranche, wie wichtig Valkyrie dem japanischen Konzern ist, zeigt auch das Aufgebot vor Ort: Andrew House, Präsident des gesamten Sony-Konzerns, und Adam Boyes, Direktor von Sony Computer Entertainment, waren in Island vor Ort, vermutlich auch um weitere Exklusivdeals mit CCP-CEO Hilmar Petursson zu besprechen.

    Das Morpheus-Headset sitzt beim erstmaligen Tragen überraschend leicht auf dem Kopf. Weil es, anders als Oculus Rift, ein Gegengewicht auf der Schädelrückseite hat, balanciert sich das Gewicht recht gut aus. Die Brille drückt damit nicht so stark auf die Nase wie sein Kickstarter-Pendant. Durch die blauen Leuchten an den Rändern, die für das Motiontracking mit der Playstation Kamera da sind, sieht das Headset etwas moderner und durchdesignter aus als Oculus. Leider verzichtet Sony auf eine Schaumstoff-Umrandung und benutzt stattdessen einen Gummiabschluss. Vorteil für die Brille: Sie ist komplett dunkel, während es mit Oculusbrillen zu kleinen Lichteinlässen in der Nasengegend kommt. Nachteil: Wenn sich der VR-Helm so luftdicht auf das Gesicht presst, fängt man zwangsläufig an zu schwitzen. Lange Spielsessions sind damit eigentlich ausgeschlossen. Deutlich weniger sichtbar ist bei der Sony-Brille das Gittermuster des Displays. Jedoch haben beide Brillen eine effektive Auflösung von 1080p. Ansonsten steht die Morpheus-Version dem Oculus-"Klassiker" in nichts nach: EVE Valkyrie bietet intensive Luftkampfgefechte und ein Mittendrin-Gefühl, das unübertroffen ist.

  • Eve: Valkyrie
    Eve: Valkyrie
    Developer
    CCP
    Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von tommy1977
    Die technische Spielerei hinsichtlich OR ist ja eine feine Dreingabe...aber was ich überraschend gut fand, sind die…
    Von Vordack
    @RedakteurDanke für den Bericht. Eve V kannte ich bis jetzt noch nicht.Das einzige was ich mich frage ist: WIESO "das…
    Von McDrake
    Beim ersten Video wurde mir wegen der Bewegung beinahe übel.Ich hatte bis jetzt nur bei Portal mal kurz eine Phase,…
    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von tommy1977 Erfahrener Benutzer
        Die technische Spielerei hinsichtlich OR ist ja eine feine Dreingabe...aber was ich überraschend gut fand, sind die Soundeffekte. Das klingt alles sehr plastisch und glaubhaft.
      • Von Vordack Erfahrener Benutzer
        @Redakteur

        Danke für den Bericht. Eve V kannte ich bis jetzt noch nicht.

        Das einzige was ich mich frage ist: WIESO "das Beste" Occulus Spiel? So weit ichweiss ist es noch nicht veröffentlicht und Elite und Star Citizen haben auch schon OR Videos veröffentlicht. Was macht dieses hier so viel besser…
      • Von McDrake Erfahrener Benutzer
        Beim ersten Video wurde mir wegen der Bewegung beinahe übel.
        Ich hatte bis jetzt nur bei Portal mal kurz eine Phase, bei der mit bissl schwindlig wurde.
        Sonst hatte ich bei keinem Spiel irgendwelche Probleme.
        Das könnte evtl. an der Geschwindigkeit der Bewegungen liegen.
        Wird dieser Effekt mit OR noch verstärkt?
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Eve: Valkyrie
Wir haben es mit Project Morpheus angespielt
Auf dem Fanfest in Island hat CCP den neuesten Prototypen von EVE Valkyrie präsentiert: Das mittlerweile in Newcastle entwickelte Spiel bekommt Taktikelemente, einen Storyrahmen und wechselt von Unity zur Unreal Engine 4. Wir haben das neue EVE Valkyrie angespielt - auf dem Oculus Rift DK2 und Sonys Project Morpheus!
http://www.pcgames.de/EVE-Valkyrie-Spiel-22835/Specials/Wir-haben-es-mit-Project-Morpheus-angespielt-1119764/
04.05.2014
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2014/05/EVE_Valkyrie_Unreal_Engine_4__4_-gamezone_b2teaser_169.jpg
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