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  • Eve Valkyrie: Vorschau und Let's Play der Alpha - Daueraction im All

    EVE Valkyrie zählt zu den ersten großen Spielen für Oculus Rift. Seit dem 18. Januar 2016 besteht anhand einer zum Download erhältlichen Alpha-Version die Möglichkeit, die Space-Dogfight-Simulation erstmals am heimischen Bildschirm zu erleben. Redakteur David Martin hat sich das Virtual-Reality-Headset aufgesetzt und EVE Valkyrie ausprobiert.

    EVE Valkyrie lässt sich seit dem 18. Januar 2016 in einer Alpha-Version herunterladen. Es ist das erste Mal, dass sich die von CCP Games entwickelte Weltraum-Action außerhalb von Messen und des EVE Fanfests erleben lässt. Die Programmierer wollen den Alpha-Test vor allem dafür nutzen, um den Mehrspieler-Modus einen Stresstest zu unterziehen. Auf der Webseite zum Space-Dogfight-Simulator haben Besitzer eines Oculus Rift Development Kit 2-Headsets (DK2) die Möglichkeit, sich für die Alpha einzuschreiben. Es soll mehrere Wellen geben, die den Spielern nach und nach Zutritt in die Weltraumschießerei geben. Redakteur David Martin ist von Beginn an dabei und mächtig angetan: EVE Valkyrie demonstriert auf beeindruckende Weise die Möglichkeiten der Virtual-Reality-Technik.

    Let's Play-Video zur Alpha von EVE Valkyrie

          
    15:38
    EVE: Valkyrie - Let's Play zur Alpha - Weltraum-Action für Oculus Rift

    Intensiv: Mein erstes Erlebnis mit Oculus Rift

          

    Kurz, aber intensiv: Eine Pressevorführung von EVE Valkyrie auf der E3 2014. Kurz, aber intensiv: Eine Pressevorführung von EVE Valkyrie auf der E3 2014. Quelle: CCP Games Eine Pressevorführung von EVE Valkyrie zählte zu meinen Highlights der E3 2014. Es war das erste Mal, dass ich den Space-Dogfight-Simulator zusammen mit dem VR-Headset Oculus Rift ausprobieren durfte. Ich nahm auf einem weichen Stuhl Platz, ein Mitarbeiter von Entwicklerstudio CCP Games erklärte mir in wenigen Worten die Grundlagen der Steuerung mit einem Xbox-Controller. Mit RT schieße ich, mit dem linken Stick beeinflusse ich die Richtung des Fighters und mit Y visiere ich gegnerische Weltraumjäger an. Das Zielen mit Raketen läuft hingegen etwas intuitiver ab. Hierfür muss die LT-Taste gedrückt und per Blickrichtung auf ein Ziel geschaltet werden.

    Als ich die Frage des Entwicklers, ob ich bereit sei, bejahte, setzte er mir die Oculus Rift-Brille und ein Headset auf den Kopf - alles passte wie angegossen. Nach nur wenigen Augenblicken ging's endlich los, ich durfte mich ins Gefecht stürzen! Mit einem Mordstempo wurde mein Fighter aus dem Hangar in die Tiefen des Weltalls katapultiert. Der Jäger fliegt nun automatisch mit einer gewissen Geschwindigkeit, auf Wunsch lässt sich ein kurzzeitiger Turbo hinzuschalten.

    Dass ich jetzt eigentlich Gegner abschießen sollte, war mir in dem Moment egal: Ich schaute mich im Cockpit um, lehnte mich nach vorn, blickte nach hinten, schaute nach oben, war beeindruckt. Es fühlte sich so an, als würde ich tatsächlich in einem Raumschiff sitzen. Jede meiner Kopfbewegungen wurde haargenau ins Spiel übertragen. Der Wahnsinn! Viel Zeit zum Staunen und Umschauen blieb jedoch nicht: Am oberen Bildschirm zeigten mir rote Markierungen plötzlich an, dass sich gegnerische Piloten in der Nähe befinden. Im Eiltempo näherte ich mich ihnen und nahm sie ordentlich unter Beschuss. Was folgte, waren wilde und actiongeladene Feuergefechte. Raketen flogen umher, Laserstrahlen verpassten mein Schiff nur knapp. Mit den Bumpern am Xbox-Gamepad driftete ich immer wieder geschickt ab und konnte mich so aus der Affäre ziehen. Bevor die Action jedoch so richtig an Fahrt gewinnen konnte, war sie auch schon wieder vorbei. Mit einem Tippen auf meine Schulter signalisierte mir der CCP-Mitarbeiter schon wenige Minuten nach Spielbeginn, dass meine Session nun vorüber sei. Schade, gerne hätte ich mehr vom VR-Spektakel gesehen.

    EVE Valkyrie in der Alpha: Endlich länger spielen

          

    Mit der Alpha-Version kann EVE Valkyrie endlich in Ruhe auf dem heimischen Monitor gezockt werden. Mit der Alpha-Version kann EVE Valkyrie endlich in Ruhe auf dem heimischen Monitor gezockt werden. Quelle: CCP Games Rund anderthalb Jahre später steht EVE Valkyrie kurz vor der Veröffentlichung: Die Weltraum-Action erscheint pünktlich zur Markteinführung von Oculus Rift im März 2016. Mehr noch: EVE Valkyrie liegt zusammen mit dem Action-Adventure Lucky's Tale jedem Oculus-Headset bei. Wenige Monate vor der Fertigstellung der finalen Version öffnen die Entwickler von CCP Games die Mehrspieler-Server für Tausende Spieler. Der Hintergedanke: Die Entwickler wollen herausfinden, wie Alpha-Teilnehmer EVE Valkyrie spielen. Besitzer eines Oculus Rift Development Kit 2 erhalten somit erstmals die Möglichkeit, die Dogfight-Action am heimischen Bildschirm ausführlich Probe zu spielen. Ein Oculus Rift-Headset ist zum Spielen von EVE Valkyrie übrigens Voraussetzung, eine alternative Benutzeroberfläche, die ohne VR-Brille funktioniert, enthält die Weltraum-Action nicht.

    Nach der Installation des rund 4,5 Gigabyte großen Clients (entpackt rund 11 Gigabyte) konnte ich meine eingangs geschilderte Spielerfahrung von EVE Valkyrie endlich fortsetzen - so oft und so lange ich wollte. Auf meinem flotten Testrechner mit einem i7-4790-Prozessor, 16 Gigabyte RAM und Nvidia Geforce 980 GTX startet die Alpha von EVE Valkyrie ohne Probleme - das Spiel legt die Grafikeinstellungen für meinen PC automatisch auf "Episch" fest. Ich erlebe EVE Valkyrie also in der besten Qualität, die mit dem Development Kit 2 von Oculus Rift möglich ist. Allerdings schaut die Grafik der Weltraumschießerei mit der finalen Oculus Rift-Hardware nochmal deutlich besser aus, wie mein Kollege Sascha Lohmüller bei einem Hands-On-Test von EVE Valkyrie auf der Gamescom 2015 feststellte. Das lässt sich auf die Auflösung zurückführen: Die Handelsversion löst mit 2160 x 1200 Pixeln auf, das DK2 mit 1920 x 1080 Pixeln. Zudem bietet die finale Oculus Rift-Brille HD-Gameplay ohne sichtbares Gittermuster oder Pixelraster. Dass Spieler die aktuell erhältliche Alpha von EVE Valkyrie nur mit einer älteren Version des VR-Headsets testen können, sei zwar ärgerlich, aber kein Problem, erklärt Andrew Willians, Lead Designer für EVE Valkyrie, im Gespräch mit Polygon. "Ja, das schmerzt etwas. Das, was für uns wirklich zählt, ist eine große Community", ergänzt der Entwickler.

    Auch auf dem DK2 eine tolle Erfahrung

          

    Selbst auf dem DK2 von Oculus Rift ist das VR-Erlebnis mit EVE Valkyrie beeindruckend. Selbst auf dem DK2 von Oculus Rift ist das VR-Erlebnis mit EVE Valkyrie beeindruckend. Quelle: Computec Media Beeindruckend ist das VR-Erlebnis der EVE Valkyrie-Alpha mit dem DK2 allemal. Ausgangspunkt der Alpha-Version von EVE Valkyrie ist die Zentrale Crow's Nest, in der ich mich sitzend als Körper eines Weltraumpiloten wiederfinde. Mit einfachen Kopfbewegungen schaue ich mich in diesem intuitiven Menü zunächst gründlich um - das 360-Grad-Headtracking funktioniert hervorragend und ohne spürbare Verzögerungen. Einzelne Menüpunkte wähle ich aus, indem ich meine Blicke auf sie richte und Eingaben mit der A-Taste meines angeschlossenen Xbox-Controllers bestätige. Um Kontextmenüs lesen zu können, lehne ich mich etwas nach vorn. In der Verkaufsversion von Oculus Rift ist das aufgrund der höheren Auflösung nicht notwendig.

    Bevor ich mich in die Mehrspieler-Schlachten stürze, mache ich mich mit den Grundlagen der Steuerung im Trainingsmodus vertraut. Geändert hat sich die eingängige Tastenbelegung im Vergleich zur mir auf der E3 2014 gezeigten Version nicht. Ich werfe noch kurz einen Blick auf das Interface des Raumschiffs. Zwei an der Frontscheibe eingeblendete Leisten zeigen mir den Status des Schilds und der Energie meines Jägers an. Cool: Die Kill-Death-Anzeige bekomme ich zu sehen, wenn ich meinen Kopf etwas nach links drehe. Der Fokus liegt also klar auf der Immersion. Die Entwickler verzichten weitestgehend auf klassisch eingeblendete Bildschirmanzeigen. Nach ein paar abgeschossenen Trainingsgegnern verlasse ich den Weltraumspielplatz, um in die Action mit echten Spielern einzusteigen.

    Daueraction im Weltraum

          

    Das Herzstück der Alpha-Version von EVE Valkyrie sind die sogenannten Multiplayer Combats. Ich zocke den klassischen Team-Deathmatch-Modus, in dem zwei Teams mit jeweils maximal acht Spielern gegeneinander antreten. Zur Auswahl stehen die vier Maps Shipyard, Forge, Cathedral und Necropolis. Bevor mich das Spiel in die Weiten des Weltalls katapultiert, wähle ich in der Lobby der Combats zunächst mein Schiff aus. Zur Auswahl steht der Wraith, der sich besonders flink durch die Weltraumschlachten manövrieren lässt. Viel Zeit zum Überlegen bleibt nicht, denn der Countdown bis zum Spielbeginn zeigt nur noch wenige Sekunden an. Die Gefechte beginnen ratzfatz und ohne ewig lange Ladepausen. Jetzt bleiben mir zehn Minuten Zeit, um so viele Gegner wie möglich abzuballern.

    Die Gefechte in EVE Valkyrie sind spannend, aufgrund der ständigen Kopfbewegungen aber auch anstregend. Nach 30 Spielminuten musste David eine kurze Pause einlegen. Die Gefechte in EVE Valkyrie sind spannend, aufgrund der ständigen Kopfbewegungen aber auch anstregend. Nach 30 Spielminuten musste David eine kurze Pause einlegen. Quelle: CCP Games Viel Zeit vergeht nicht, bis ich die ersten Gegner ausfindig mache. Ich beschleunige meinen Raumgleiter per A-Taste und stürze mich ins Getümmel. Meine Online-Kontrahenten feuern, was das Zeug hält. Ich halte kräftig dagegen. Mein Kopf befindet sich währenddessen ständig in Bewegung. Ich schaue nach oben, flott wieder nach unten und schließlich nach rechts, um den mit der Y-Taste anvisierten Gegner im Auge zu behalten, der mit Karacho an mir vorbeisaust. Woah, aufregend! Nach mehreren Treffern befördere ich den Piloten endlich ins virtuelle Jenseits. Kleinere Ruckler, vor allem bei vielen Effekten und Schiffen auf dem Monitor, sind in der Alpha zwar vorhanden, trüben das Spielgeschehen aber kaum.

    Verschnaufpausen gewährt EVE Valkyrie in den zehnminütigen Duellen nur wenige. Etwas Ruhe gönnt mir die intensive Weltraum-Action, wenn Gegner meinen Gleiter zerstört haben. Der virtuelle Bildschirmtod ist beklemmend: Zunächst bekommen die Glasscheiben meines Jägers feine Risse, kurz darauf zerfliegen sie in tausende Stücke. Der bitterkalte Weltraum lässt meinen Piloten erfrieren - nach wenigen Augenblicken ist er von einem Eisfilm überzogen. Der Bildschirm dunkelt allmählich immer weiter ab. Ein krasses Gefühl.

    Nach einem kleinen Aufenthalt in der Lobby werde ich zurück in den Weltraum katapultiert. Jetzt lauern schwer gepanzerte Schiffe auf mich, die zur Abwehr meiner Schüsse ein Schutzfeld aufziehen können. Um die hartnäckigen Kreuzer in alle Einzelteile zu zerlegen, bedarf es Geduld und Teamarbeit. Glücklicherweise erhalte ich Unterstützung von einem Spieler der Support-Klasse, der den Schild meines Jägers regelmäßig repariert. Zudem kann er mit seinem Schiff die Schutzbarriere des gegnerischen Kreuzers zerstören. Das gibt mir und anderen Mitspielern die Gelegenheit, den Koloss mit Raketen und Laserstrahlen zu vernichten.

    Nach ein paar weiteren hitzigen Duellen neigt sich die Runde dem Ende entgegen. Zeit zum Durchatmen. In der Lobby wird abgerechnet: Durch jeden Abschuss und Assist erhalte ich Erfahrungspunkte und Silbercredits, die ich in den Ausbau meines Raumschiffs investieren kann. Mit Lackierungen und Aufklebern verpasse ich meinem Jäger einen persönlichen Anstrich. Gesammelte Ressourcen lassen sich später übrigens zum Bau neuer Schiffe verwenden. Ruckzuck geht's weiter: Nach einer kurzen Pause stürze ich mich in eine neue Combat-Runde. Was für ein kurzweiliges Spektakel!

    02:13
    EVE: Valkyrie - Dogfight mit überraschendem Ausgang im Gameplay-Video
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von hotzeus72 Neuer Benutzer
        Guten Tag
        Danke für, dass Video.
        Spiel sieht schon geil aus. Auch , dass keine überflüssigen Anzeigen zu sehen sind nur Cockpitgeschichten ist nice. Bin mal gespannt wie es damit weiter geht.
        Mfg
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Eve: Valkyrie
Eve Valkyrie: Vorschau und Let's Play der Alpha - Daueraction im All
EVE Valkyrie zählt zu den ersten großen Spielen für Oculus Rift. Seit dem 18. Januar 2016 besteht anhand einer zum Download erhältlichen Alpha-Version die Möglichkeit, die Space-Dogfight-Simulation erstmals am heimischen Bildschirm zu erleben. Redakteur David Martin hat sich das Virtual-Reality-Headset aufgesetzt und EVE Valkyrie ausprobiert.
http://www.pcgames.de/EVE-Valkyrie-Spiel-22835/Specials/Eve-Valkyrie-Vorschau-und-Lets-Play-der-Alpha-Daueraction-im-All-1183740/
21.01.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/12/Eve_Valkyrie__3_-pc-games_b2teaser_169.jpg
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