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  • E3 2011: X-Com in der großen Vorschau - Viele Änderungen, die tatsächlich Spaß machen können

    Auf der E3 2011 haben wir uns bei 2k Games die Präsentation zu X-Com angeschaut. Fast ein ganzes Jahr lang war es still um den Ufo-Shooter. Nun haben die Entwickler von 2k Marin eine überarbeitete Version des Spiels vorgestellt. Unser Fazit: Es gibt viele Änderungen, es ist tatsächlich X-Com und könnte Spaß machen.

    X-Com ließ lange nichts mehr von sich hören. Zuletzt versprachen die Entwickler grundlegende Änderungen am Spiel-Konzept. Auf der E3 2011 präsentierte Creative Director Jordan Thomas von 2k Marin die überarbeitete Version des Ufo-Shooters. Es fällt auf: Es ist tatsächlich X-Com und es scheint, als hätten die Entwickler seit der E3 2010 wirklich am Reißbrett gesessen. Der Entwickler beginnt seine Präsentation mit den Worten: "Das X-Com, das wir auf der letzten E3 gezeigt haben, war uns noch nicht X-Com genug." Die Demonstration beginnt: Wir sind im Jahr 1962 in einer alternativen Zeitlinie zum eigentlichen X-Com. Der Protagonist ist Department of Defense-Agent William Carter. Wir sehen kurz die Basis, in der wir Agenten rekrutieren und aufwerten. Auf einer Weltkarte suchen wir uns eine Mission heraus – alles in Ego-Perspektive, jedoch gibt es wohl innerhalb der Basis eine Art Schnellreisefunktion.

    Die Basis ist eine eigene kleine Spielwelt, die Entwickler nach eigenen Angaben "RPG-Nerds". Deshalb gibt es dort viel zu quatschen und zu entdecken, was aber für das eigentliche Spiel nicht von Belang ist. Agenten haben Klassen und dementsprechend unterschiedliche Fähigkeiten. Thomas wählt die Mission aus, unser Auftrag: Dr. Weir extrahieren. Wir fliegen mit dem Helikopter an den Rand eines abgeriegelten Militär-Gebiets. Die Gebäude sehen typisch für die 1960er Jahre aus und erinnern an das originale X-Com. Der Checkpoint des Militärs ist nicht besetzt. Im Operationszelt wimmelt es vor Leichen, ein Soldat steht aber am Aktenschrank. Es stellt sich schnell heraus (in dem Moment, als er auf uns losgeht), dass der Kerl von einem Outsider (das ist die Alien-Rasse), genauer von einem Infiltrator (Aufklärer) quasi besetzt wurde. Wir erschießen ihn.

    Der Shooter-Teil beginnt, die annähernd humanoiden Aliens landen mit großen Kugeln auf der Straße und greifen an. Als diese ein Schild aufbauen, wechselt der Vorspieler in das "Tactical View", wo wir entsprechend unserer und der Fähigkeiten der Agenten verschiedene Möglichkeiten haben. Alles kostet aber Zeiteinheiten, von denen wir hier zehn zur Verfügung haben (später stellen wir fest, dass die im normalen Spielverlauf recht schnell wieder aufladen). Der Spieler wählt die Fähigkeit "Disrupt", was die Panzerung eines nicht hinter dem Schild stehenden Gegners durchdringt, flankiert dann die Feinde, wechselt wieder in den Taktik-Modus und lässt seine Agenten "Ablenken", sodass er von der Seite auf den ungeschützten Schildgenerator feuern kann (das Schild richtet sich in die Richtung, in die die Aliens auch blicken/feuern). Wir gehen weiter und sehen wie Alienschlacke, wucherndes außerirdisches Gewebe oder wie man es auch immer nennen mag, die Szenerie zusehends einnimmt. Es ist "Living Technology".

    Es kommt die nächste Schießerei. Die Aliens bauen ein Turret auf, wir erzeugen ein Schild um unsere beiden Begleiter, lassen sie wieder "Ablenken" und nähern uns dem Turret von hinten, wo wir es leicht ausschalten können. Einer der Begleiter beherrscht die Fähigkeit "Capture", also das Einnehmen außerirdischer Technology - wir packen das Turret also einfach ein (im Austausch gegen Zeiteinheiten). Für eingesammelte Alien-Technik gibt es zwei Möglichkeiten: Sofort benutzen oder heim ins Labor schaffen. Sofort benutzen: Mag oft sinnvoll sein, jedoch funktioniert das Objekt dann zeitlich sehr begrenzt und nicht mit voller Kraft. Heim schaffen: Die zeitaufwändigere Variante, da Labor-Untersuchungen und Erforschung nötig werden. Dann kann die Technik allerdings nachhaltig genutzt werden. Manchmal liegt auch Technologie einfach am Boden rum, wie hier, ein paar Meter weiter "Laser Tech".

    Wir haben uns X-Com auf der E3 2011 angeschaut. Wir haben uns X-Com auf der E3 2011 angeschaut. Quelle: 2k Games Plötzlich: Ein Titan. Den kennen wir schon vom letzten Jahr: ein riesiger schwarzer Quader, der in der Luft hängt und hauptsächlich eins tut: Furcht einflössen. Im Gegensatz zum letzten Jahr greift er uns aber auch aggressiv an, mit Elektroschauern, denen wir nur unter einem Dach entkommen - doch einer unserer Kollegen schafft es nicht und er bleibt auf der Strecke. Der Vorspieler macht ein Schutzschild um ihn herum, rennt hinüber, hilft ihm wieder auf die Beine. Sterben können die Kollegen nicht (allerdings ist das noch WIP – Work in Progress), aber es soll wohl eine Art "Bank" geben - wenn Kollegen zu oft zu Boden gehen, werden sie für eine gewisse Zeit "auf die Bank" geschickt, müssen also quasi aussetzen. Ein Blick in den Taktik-Modus verrät, dass es 20 Zeiteinheiten bräuchte, um den Titan zu übernehmen. Viel zu viel, wir haben nur 10. Die Lösung: Ihn erst einmal ordentlich beharken, je weniger Energie er nämlich hat, desto leichter ist er einzunehmen. "Disrupt" hilft auch hier, einnehmen, einpacken, weitergehen. Hierzu ein Thomas-Kommentar: "Every enemy is also an opportunity."

    Der Kampf ist, vor allem visuell, beeindruckend, auch wenn die Grafik ansonsten eher unauffällig bleibt (sie ist nicht so schlecht, wie es im letzten Trailer den Anschein macht). Zum Einsatz kommt übrigens die Unreal Engine 3. Kurze Zeit später sehen wir uns von Aliens umzingelt und der Präsentator macht sich den eben eingefangenen, jedoch noch nicht untersuchten Titan zunutze: Das Teil hängt am Himmel und verteilt auf Fingerzeig des Protagonisten Luftschläge. Die Folge: Ratzfatz sind alle Gegner down. Wir gehen weiter in ein Gebäude, treffen auf Dr. Weir, doch der wird vor unserer Nase durch ein waberndes Portal gesaugt. Der Spieler springt direkt hinterher und landet in der Alien-Welt, quasi im Weltall vor riesigen Schiffen, Stationen oder etwas in der Art. So genau kann das keiner sagen, da kommt auch schon das X-Com-Logo, Ende der Vorstellung.

    Die Änderungen im Vergleich zu letzten Jahr sind direkt sichtbar. Die taktische Komponente macht die Kämpfe auf den ersten Blick ziemlich interessant, es hängt allerdings auch von der taktischen Tiefe ab. Dank Alien-Technologie wird es (wie auch in der Vorlage) wohl immer wieder neue Waffen und anderen nützlichen Kram geben - das könnte für extra Motivation sorgen. Schön: Man begegnet immer wieder Situationen, in denen man erst mal nicht weiß, was zu tun ist (quasi genau wie in der Vorlage) - man muss stets lernen, erforschen, beobachten. Schick! Zu den Schwächen: Das Gegner-Design ist gewöhnungsbedürftig, es gibt viel konturlose Masse (aber wir haben nur eine von vielen Spezies gesehen). Der Wirtschafts-Aspekt könnte doch einige Spieler abschrecken, vor allem, weil er mehr oder weniger in Ego-Perspektive zu absolvieren ist.

  • E3
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    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von del-ta
    ". Es fällt auf: Es ist tatsächlich X-Com und es scheint, als hätten die Entwickler seit der E3 2011 wirklich am…
    Von KabraxisObliv
    Gleiche Frage, aber ansonsten klingt auch das hier toll.Das weiß man ja gar nicht mehr, auf was man sich am meisten…
    Von kornhill
    Kann man sich diese taktische Komponente wie VATS von Fallout vorstellen? Oder ist es etwas ganz anderes?
    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von del-ta Benutzer
        ". Es fällt auf: Es ist tatsächlich X-Com und es scheint, als hätten die Entwickler seit der E3 2011 wirklich am Reißbrett gesesse" E3 2011 ? ich glaube da stimmt was nicht ganz, oder ?
      • Von KabraxisObliv Erfahrener Benutzer
        Gleiche Frage, aber ansonsten klingt auch das hier toll.
        Das weiß man ja gar nicht mehr, auf was man sich am meisten freuen soll. 
      • Von kornhill Erfahrener Benutzer
        Kann man sich diese taktische Komponente wie VATS von Fallout vorstellen? Oder ist es etwas ganz anderes?
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E3 2011: X-Com in der großen Vorschau - Viele Änderungen, die tatsächlich Spaß machen können
Auf der E3 2011 haben wir uns bei 2k Games die Präsentation zu X-Com angeschaut. Fast ein ganzes Jahr lang war es still um den Ufo-Shooter. Nun haben die Entwickler von 2k Marin eine überarbeitete Version des Spiels vorgestellt. Unser Fazit: Es gibt viele Änderungen, es ist tatsächlich X-Com und könnte Spaß machen.
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