Unser Eindruck von Empire Earth 3
Von all den großartigen Spielen, die wir uns am ersten Messetag angesehen haben, hinterlässt Empire Earth 3 den nüchternsten Eindruck. Das epochale Echtzeitstrategiespiel versucht jenen Boden zurückzugewinnen, den die Reihe zuletzt mit dem etwas spröden Empire Earth 2 verloren hatte. Zu kompliziert, zu anspruchsvoll, zu trocken war der Vorgänger vielen. Zugänglicher, einfacher und flotter soll daher der dritte Teil werden.
Es stehen nur noch drei Rassen zur Auswahl, die Sie über fünf Epochen in fortschrittliche Zivilisationen weiter entwickeln. Kommen in früheren Phasen noch Wurfspeere und Musketen zum Einsatz, entwickelt sich eines der Völker später zum technisch hochentwickelten Roboter-Staat.
Eine beispielhafte Einheit ist ein gewaltiger Mech, der mit seiner Waffe kurzerhand ein schwarzes Loch auf das Schlachtfeld schleudert, was die Feine einfach "aus dem Bildschirm saugt". Die beiden anderen Zivilisationen gehen in andere Richtungen: Eine züchtet durch genetische Manipulation stark mutierte Geschöpfe als Kampfmaschinen heran, die andere setzt auf eine raue, postapokalyptische Kriegsmaschinerie.
Das Spiel enthält keine klassische Einzelspielerkampagne, stattdessen blickt der Spieler zwischen den Missionen auf eine hübsche Weltkugel. Dort wählen Sie die nächsten Gebiete für Ihre Eroberungsfeldzüge. Neue Territorien erweitern das Imperium, stärken die eigenen Truppen, liefern Ressourcen und sind letztendlich die einzige Möglichkeit, das Spielziel - natürlich die Welteroberung - zu erreichen.
In den Missionen geht es verdächtig klassisch zu: Kreischbunte, fantasievolle Einheiten gehen in typischer Genre-Manier aufeinander los, während man im Hintergrund seine Basis errichtet und Rohstoffe sammelt. Die Unterteilung einer Spielkarte in Territorien kennt man bereits aus dem Vorgänger, jedoch wurde das System etwas vereinfacht.
Leider - auch das gehört zur Empire Earth-Serie - enttäuscht die Grafik: Die Texturierung und der Detailgrad von Einheiten und Umgebungen entsprechen nicht mehr heutigen Ansprüchen und bleiben deutlich hinter der optischen Opulenz aktueller Strategie-Titel zurück. Wird hier noch nachgebessert?
Die Grafik mag nur Durchschnitt bieten, doch spielerisches Potenzial steckt in Empire Earth 3 sicherlich. Die überfrachteten Gameplay-Elemente des komplexen Vorgängers zu entschärfen, ist definitiv der richtige Weg. Da das Spiel jedoch trotz interessanter Völker einen Tick zu altmodisch daher kommt, reicht es bislang nur für eine Einschätzung "gut".


Ergo; Liebe Entwickler, versucht die wirklich guten Aspekte vom ersten und zweiten Teil aufzunehmen und diese auszubauen. Dann noch alles in hübscher Grafik und wir haben ein "hammermässiges" EE3. So einfach seh ich die Sache.
Klingt einfach, ist es aber nicht!
Das einzige was beim Projekt zählt, ist das Projekt! Damit will ich sagen, dass EE3 einfach noch komplizierter werden muss! Welch eine Innovation oder ein Anspruch würde es im Gegensatz zu den Vorgängern sonst hergeben? Würde mal sagen; so gut wie keine/n!
Ich fürchte neben "dem projekt" zählen auch noch so Sachen wie "Gewinn" und "Umsatz".
Das einzige was beim Projekt…