Die Zocker-Profis von der Bundesbank
Frank Eichler, Matthias Müller und Dirk Rafelt
Die Ankunft des eSport in der Mitte der Gesellschaft treibt manchmal seltsame Blüten. In einem Stern-Artikel outeten sich jetzt drei Mitarbeiter der Bundesbank als knallharte Profi-Zocker. Matthias Müller, Dirk Rafelt und Frank Eichler gehören dem Clan BBKeSports an. In der übergeordneten "eSports Gemeinschaft der Angehörigen der Deutschen Bundesbank" sind mittlerweile knapp 80 Spieler zwischen 18 und 50 Jahren zusammengeschlossen.
Wettbewerbe leisten sich die Finanzexperten dabei unter anderem in Counter-Strike (dt.), Command & Conquer und Trackmania und ernten des Öfteren verwunderte Blicke von anderen LAN-Teilnehmern: "Auf Lans fragen uns schon manchmal andere Clans, für was "BBK' steht" - "für Backe, backe, Kuchen', oder was?" Aber die Bundesbank ist eben unser Hintergrund.", so Dirk Rafelt.
Die Zocker-Zahlenakrobaten träumen mittlerweile von groß angelegten Wettkämpfen gegen andere Betriebsteams: "Wäre es nicht toll, wenn wir als Bundesbank gegen die Europäische Zentralbank oder die Spanische Notenbank spielen könnten - so dass es heißen würde: Die Bundesbank hat jetzt die Europäische Zentralbank geschlagen?" Nur an Gegnern mangelt es noch: "Irgendwo da draußen muss es mehr geben wie uns - und die sollen uns bitte kontaktieren." Interessierte surfen einfach auf der Website des Teams vorbei.


Da dachte er sich auch wohl, noch eben die runde zuenede zocken bevor ich verkaufe.
Dann war die Runde vorbei, aber auch das geschäft