Gelungenes Remake der alten Duke-Jump-and-Runs.
Der Duke nimmt gleich mehrere Kollegen aus Film und Spiel auf die Schippe.
Bevor das Schwarzenegger-Double Duke Nukem zum Ego-Shooter-Held emporstieg, schwang er sich in 2D-Ballerspielen von Plattform zu Plattform und plättete dabei Monster en masse. Manhattan Project wagt den Schritt zurück zu den Anfängen des Blondschopfs und schickt ihn in zeitgemäßer 3D-Optik abermals durch ein solches Hüpf-und-Baller-Abenteuer. Mit der Tastatur oder vorzugsweise dem Gamepad dirigieren Sie den Muskelmann durch acht große, in mehrere Levels unterteilte Episoden im futuristischen New York. Dort lässt ein mysteriöser grüner Schleim friedliche Haustiere in blutrünstige Bestien mutieren. Der Duke verwandelt sie mit Pumpgun, Maschinengewehr und Rohrbomben in rote Soße. Zwischendurch laden Eisenträger, Wäscheleinen und Gerüste zu wagemutigen Kletterpartien und Hüpfeinlagen ein. Die führen normalerweise zu versteckten Extras, mit denen der Herzog etwa kleine Kratzer heilt, oder zu Sprengsätzen, die bis zum Happy End des Levels entschärft sein wollen. Damit Meister Nukem seine Macho-Sprüche loswerden kann, haben die Mutanten praktischerweise leicht bekleidete Mädels an die Bomben gefesselt. Die Gegnerschar reicht von den bekannten Schweine-Cops über Lack-und-Leder-Dominas bis hin zu uzischwingenden Ninjas. Nach jeder abgeschlossenen Episode wartet der übliche Obermotz auf sein Ende.

