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  • Dropzone exklusiv gespielt: RTS trifft auf MOBA
    Quelle: Sparkypants Studios

    Dropzone gespielt: RTS trifft auf MOBA - eine tolle Mischung

    Klassische Echtzeit-Strategie trifft auf MOBA: Dropzone sorgt durch mehr gleichzeitig spielbare Helden und knackige 1-gegen-1-Gefechte frischen Wind. Wir konnten den ambitionierten Genre-Mix von Sparkypants Studios als einziges Magazin in Deutschland mehrere Stunden spielen!

    Früher war alles besser. Wer die Entwicklung klassischer Echtzeit-Strategiespiele in den vergangenen Jahrzehnten verfolgt hat, könnte zu dieser allgemein pessimistischen Sichtweise tendieren. Age of Empires, Command & Conquer, Rise of Nations: Alles große Namen, nur um einige zu nennen, die von der Bildfläche verschwanden. Ihre Stellvertreterrolle in der heutigen Zeit übernehmen MOBAs wie Heroes of the Storm, Dota 2 und League of Legends.

    Der Kuchen scheint weitgehend aufgeteilt, jetzt noch einzusteigen gleicht einem Sprung ins Haifischbecken. Wohl auch mit diesem Wissen im Hinterkopf, entschied sich Entwickler Sparkypants Studios, bei Dropzone einen anderen Weg einzuschlagen: Ihr erstes Großprojekt soll augenscheinlich das Beste beider Welten vereinen. Wie das ambitionierte Vorhaben aussieht, davon konnten wir uns bei einem Studiobesuch in der US-Metropole Baltimore ein eigenes Bild machen. Wir haben Dropzone vor Ort nämlich als einziges deutsches Magazin mehrere Stunden lang gespielt!

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    Dropzone: Free2Play-Mix aus MOBA und RTS angekündigt

    Dropzone: Lehren aus MOBAs

          

    Heilende Kraft: Das grüne Reparaturfeld regeneriert die Lebenspunkte unserer Piloten im Umkreis. Besonders praktisch in kritischen Gefechten! Heilende Kraft: Das grüne Reparaturfeld regeneriert die Lebenspunkte unserer Piloten im Umkreis. Besonders praktisch in kritischen Gefechten! Quelle: Sparkypants Studios Dass MOBAs in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewannen, liegt unter anderem in dem schnellen Spielkonzept begründet. Langwieriger Basenbau entfällt, die Action findet nach wenigen Minuten statt. Zugleich sorgt der starke Fokus auf Teamplay für eine spannende Dynamik innerhalb der Partien. Doch zum wesentlichen Kern von Echtzeit-Strategiespielen dringen MOBAs nach Meinung von Entwickler Sparkypants Studios in der Regel nicht vor.

    Während wir in League of Legends und Konsorten unsere Aufmerksamkeit einzig auf einen spielbaren Helden richten, geht es in klassischen Genrevertretern häufig an vielen Fronten gleichzeitig zur Sache. Außerdem hat individuelle Klasse weniger Gewicht. Wer mit einem schlechten Team antritt, das sich nicht untereinander abspricht und Aktionen im Verbund koordiniert, steht meist auf verlorenem Posten. Dass man im Angesicht der unweigerlichen Niederlage unter Umständen auch noch eine Stunde oder länger bis zum Rundenende warten muss, sorgt zusätzlich für Frustration.

    Dropzone: Mehr Management, klare Zeitvorgaben

          

    In DroWer steckt hinter Sparkypants Studios?
    Der Name dürfte womöglich nur wenigen Spielern etwas sagen, aber bei Sparkypants arbeiten viele ehemalige Strategieexperten von Microprose, Firaxis und Big Huge Games. Letzteres Studio hat der jetzige Chef von Sparkypants, Jason Coleman, mitbegründet. Dort verantwortete er seinerzeit etwa die Entwicklung von Rise of Nations. 
    pzone ist deshalb einiges anders, das zeigt sich vor allem beim Spielmodus. Im von Sparkypants Studios betitelten "Next-Gen-RTS" treten in einer Mehrspieler-Arena nur zwei Spieler gleichzeitig gegeneinander an, wodurch die individuelle Spielstärke deutlicher zum Vorschein kommt. Und anstelle eines Helden, führen wir in Dropzone gleich drei sogenannte Piloten in die Schlacht. Das sind natürlich längst nicht so viele Einheiten wie in klassischen Strategiespielen, aber ausreichend genug, um die Spieldynamik auf den Kopf zu stellen. Da wir drei Figuren getrennt voneinander zu verschiedenen Arealen auf der Karte kommandieren können, müssen wir unsere Aufmerksamkeit entsprechend verteilen und springen häufiger von Szene zu Szene.

    Das Team von Sparkypants Studios hat sich in einem ehemaligen Kino von Baltimore einquartiert. Das Team von Sparkypants Studios hat sich in einem ehemaligen Kino von Baltimore einquartiert. Quelle: PC Games Ein weiterer Unterschied besteht bei den Siegbedingungen. In Dropzone gilt es nicht etwa das Hauptgebäude in der Feindbasis zu zerstören. Stattdessen müssen wir Energiekerne auf dem Schlachtfeld erbeuten und an einem zentralen Knotenpunkt hochladen. Für jeden erfolgreichen Abschluss wandert ein Punkt auf unser Konto. Durch zufällig variierende Herausforderungen der Sorte "Töte als erster Spieler einen Helden" oder "Eroberte alle vier Wachtürme" können wir zusätzliche Punkte verdienen. Wer die meisten Kerne für sich beanspruchten konnte, gewinnt die Partie nach Ablauf des festen Zeitlimits von 15 Minuten. Bei Unentschieden geht das Match in den Sudden-Death-Modus über und der nächste Punkt führt zum Sieg.

    Dropzone: Neu, aber irgendwie vertraut

    Piloten der Tank-Klasse eignen sich aufgrund ihrer hohen Panzerung und Waffensysteme mit Flächenschaden super, um die Nestverteidigung zu vernichten. Piloten der Tank-Klasse eignen sich aufgrund ihrer hohen Panzerung und Waffensysteme mit Flächenschaden super, um die Nestverteidigung zu vernichten. Quelle: Sparkypants Studios Der Einstieg dürfte MOBA-Kennern vertraut vorkommen. Nachdem uns das Matchmaking-System einen Gegner entsprechend unserer Spielstärke zugelost hat, wählen wir im genretypischen Draft-System mit dem Mitspieler nacheinander drei Helden aus insgesamt fünf Klassen. Einmal getroffene Entscheidungen sind unumkehrbar, was wir zu unserem Vorteil nutzen können, indem wir einen Konter ausspielen.

    Steht die Heldenriege fest, setzt uns ein Landeschiff anschließend in einem kreisrunden Gebiet aus, das uns fortan als sicherer Rückzugshafen dient. In der Schlacht gefallene Piloten erwachen hier nach Wartezeit wieder zum Leben, außerdem werden verletzte Recken in der Ladezone automatisch geheilt. Einen Shop für Items oder dergleichen gibt es in Dropzone hingegen nicht. Auch die für MOBAs typischen Laufpfade (Lanes), auf denen computergesteuerte NPCs (Creeps) wandern, fehlen in Dropzone gänzlich.

    Eine weitere Besonderheit: Nur das Töten der Aliens sorgt für einen Erfahrungsgewinn, nicht aber das Ausschalten gegnerischer Piloten. Dadurch konzentriert sich das Spielgeschehen auf die Suche nach Energiekernen. Überflüssig wird die Heldenjagd dennoch nicht, entgleitet dem Gegner doch durch jeden seiner erledigten Piloten temporär die Kontrolle über die Karte, was wir zu unserem Vorteil nutzen sollten. Ein Spieler mit nur einem oder zwei Helden wird sich eine direkte Konfrontation gut überlegen müssen, während wir uns zum Beispiel fürs Hochladen der Kerne ein nützliches Zeitfenster verschafft haben.

    Auch die Stufenaufstiege laufen in Dropzone etwas anders ab als in gängigen MOBAs. Unsere Piloten sammeln auf dem Schlachtfeld nicht getrennt voneinander Erfahrung, stattdessen gibt es einen gemeinsamen EXP-Balken. Sobald wir im Rang aufstiegen sind, dürfen wir einen beliebigen Helden unseres Trios aufleveln und erhöhen auf diese Weise dessen Attribute wie Schaden, Panzerung und Lebens­energie. Die Fähigkeiten der Piloten können wir während des Matches jedoch nicht verbessern, sie sind an die Ausrüstung geknüpft, die wir vor Spielbeginn festlegen.

    Dropzone: Geplänkel am Knotenpunkt

          

    Verwüstung: Der Raketenhagel richtet verheerende Schäden an, allerdings muss bei sich bewegenden Zielen das Timing stimmen. Verwüstung: Der Raketenhagel richtet verheerende Schäden an, allerdings muss bei sich bewegenden Zielen das Timing stimmen. Quelle: Sparkypants Studios Um an die eingangs erwähnten Energiekerne zu gelangen, müssen wir in Dropzone Nester mitsamt insektenähnlichen Aliens ausräuchern. Diese tauchen einige Minuten nach ihrem Ableben wieder auf, dann allerdings mit mehr Lebenspunkten und stärkeren Verteidigern. Wenn wir das gleiche Nest aber ein zweites oder drittes Mal zerstören, gibt's auch mehr Kerne als Belohnungen. Jeder Pilot in Dropzone kann gleichzeitig aber nur einen Kern mitführen. Wer trotz überschrittenen Tragelimits weiter Nester zerstört, riskiert unter Umständen, dass einem der Gegner die Kerne vor der Nase wegschnappt.

    Wichtig beim Knotenpunkt: Das Hochladen der Kerne nimmt etwa zehn Sekunden Zeit in Anspruch, in der unser Pilot schutzlos ist. Zwar können wir die Aktion jederzeit unterbrechen, allerdings geht eventuell bis dato aufgebauter Fortschritt verloren. Außerdem bekommt unser Gegner durch akustische und visuelle Signale mitgeteilt, dass wir einen Hochladevorgang initiieren, was ihm wiederum die Möglichkeit einräumt, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuläuten.

    In diesem Zusammenhang kommen die Piloten-Fähigkeiten ins Spiel: Mit dem elektromagnetischen Puls von Mechaniker Turbine können wir Einheiten etwa vorübergehend betäuben. Denkbar wäre es aber auch, ein Raketenbombardement über dem Knotenpunkt niedergehen zulassen, der massiven Flächenschaden verursacht und den Gegner aller Voraussicht nach zum Rückzug zwingt.

    Dropzone: Vielfältige Strategien möglich

          

    Den Hochladeversuch des Gegners einfach zu ignorieren, muss nicht zwangsläufig eine schlechte Idee sein. Das Zeitfenster können wir beispielsweise dafür nutzen, um ungestört Alien-Nester zu vernichten und so Erfahrungspunkte anzuhäufen. Besonders wagemutige Spieler können sich auch an den schwer bewachten Bossen versuchen, um einen temporäre Stärkung zu erhalten, die die Helden im Kampf effektiver macht.
    Eine der zufällig vor Partiebeginn festgelegten Herausforderungen, die uns Punkte einbringen, besteht darin, eine bestimmte Anzahl starker Alien-Sergeants zu eliminieren. Eine der zufällig vor Partiebeginn festgelegten Herausforderungen, die uns Punkte einbringen, besteht darin, eine bestimmte Anzahl starker Alien-Sergeants zu eliminieren. Quelle: Sparkypants Studios Oder wir erobern Wachtürme auf der Karte, die im benachbarten Gebiet den Nebel des Kriegs aufdecken und uns so wertvolle Informationen über Feindbewegungen liefern. Im Konzept ähneln die Türme denen aus Starcraft 2, mit dem Unterschied, dass wir nach einmaliger Eroberung keine Einheiten am Gebäude stationieren müssen. Die Einnahme aller Wachtürme in der Arena ist im Übrigen eine der eingangs erwähnten Herausforderungen. Der erste Spieler, der das Ziel erreicht, wird mit gleich zwei Punkten belohnt und kann auf diese Weise einen möglichen Rückstand aufholen.

    Dropzone: Sternstunde für Individualisten

    Helden heißen in Dropzone nicht ohne Grund Piloten. Die einzigartigen Charaktere sitzen nämlich in Mech-Robotern. Die Bewaffnung der wandelnden Ungetüme können wir zwischen den Partien konfigurieren. Sämtliche Piloten verfügen grundsätzlich über ein Standard-Loadout einschließlich individueller Fähigkeiten und passiver Boni. Vanguard greift etwa auf einen Jetpack zurück, mit dem sie fix mittelgroße Distanzen überwinden kann. Jedes Loadout besteht aus vier aktiven Slots, die im Gefecht unsere verwendbaren Fähigkeiten repräsentieren. Der erste Slot ist etwa für die Waffensysteme reserviert, der zweite für die Hülle, der dritte für unterstützende Werkzeuge und der vierte schließlich für die ultimative Fähigkeit. Darüber hinaus dürfen wir drei Software-Slots mit passiven Boni wie erhöhter Waffenschaden und größere Panzerung füllen.

    Auf welche Fähigkeiten die Piloten in Dropzone zugreifen können, bestimmen wir im Loadout-Menü vor der Partie. Auf welche Fähigkeiten die Piloten in Dropzone zugreifen können, bestimmen wir im Loadout-Menü vor der Partie. Quelle: Sparkypants Studios Dabei müssen wir beachten, dass jedes Ausrüstungsteil individuelle Stufenanforderungen hat. Das heilende Reparaturfeld können wir etwa nur einsetzen, wenn wir den entsprechenden Helden im Gefecht zuvor mindestens auf Stufe 2 befördert haben. Wer gerne Risiken eingeht, kann theoretisch also mächtige Fähigkeiten auf alle Slots legen, die erst in höheren Charakterstufen freigeschaltet werden, steht in den ersten Minuten aber praktisch nackt dar. Ein Zwang, das Loadout zu konfigurieren, besteht laut Entwicklern nicht. Die standardmäßige Ausrüstung für jeden Piloten soll im Wettstreit konkurrenzfähig sein. Vielmehr sollen wir durch Individualisierung unsere Ausrüstung stärker am persönlichen Spielstil ausrichten können. Daher ist es praktisch, dass wir mehrere unterschiedliche Loadouts speichern dürfen.

    Dropzone: Alles für den Fortschritt

          

    Mögen die 1vs1-Partien noch so spannend sein, ohne richtigen Fortschritt wäre aus Dropzone vermutlich schnell die Luft raus. Deshalb gibt es für jede absolvierte Partie neben Erfahrungspunkten fürs Profil auch ein paar sogenannte Jovians. Mit der Spielwährung sollen wir unter anderem neue Helden und zusätzliche Ausrüstung kaufen können. Außerdem verdienen wir mystische Pakete, die zufällige Objekte enthalten. Überschüssige (etwa doppelte) Gegenstände zerlegen wir für Materialien, die für die Herstellung neuer Ausrüstung benötigt werden. Die dazu erforderlichen Blaupausen kann man sich laut aktuellem Plan in täglichen Missionen verdienen.

    Wie in Diablo und Konsorten wird auch die Ausrüstung in Dropzone anhand von Farben von Grau (regulär) bis Violett (legendär) hinsichtlich ihrer Rarität klassifiziert. Den Flammenwerfer für Tank Vise müssen wir uns zum Beispiel erst einmal verdienen - oder wir kürzen alternativ ab, indem wir Echtgeld investieren. Dropzone kommt nämlich unter Free2Play-Flagge auf den Markt. Wenn der Titel Anklang findet, möchten die Entwickler das Strategiespiel kontinuierlich um neue Karten, Gegenstände und womöglich auch Spielmodi erweitern. Nur eine Einzelspieler-Kampagne ist nicht geplant.

    Dropzone: Fazit

          
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Dropzone
Dropzone gespielt: RTS trifft auf MOBA - eine tolle Mischung
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http://www.pcgames.de/Dropzone-Spiel-22207/Specials/Vorschau-RTS-trifft-auf-MOBA-1191417/
19.04.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/04/dropzone-teaser-pc-games_b2teaser_169.jpg
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