Driver: San Francisco-Entwickler verteidigt Ubisoft-DRM: "Raubkopier-Quote ist einfach nur unglaublich"
Ubisoft sorgt mit seinen DRM-Maßnahmen (Ubi-Launcher mit Onlinezwang) nicht unbedingt für glückliche Spieler. In einem aktuellen Statement äußert sich Martin Edmonson, Gründer von Ubisoft Reflections (Driver: San Francisco), über den häufig verwendeten Kopierschutz des französischen Publishers. "Es muss etwas getan werden. Es ist einfach so, dass Piraterie auf dem PC auf einem höchstmöglichen Stand ist. Die Entwicklung eines Spiels kostet eine Menge Geld. Und es muss – aus moralischen Gründen – [vor Raubkopierern] geschützt werden. Wenn Piraterie ein kleines Problem wäre, bräuchten wir [den Ubi-Launcher] nicht.
Driver: San Francisco sollte zuerst mit dem ungeliebten Ubi-Launcher erscheinen, der unter Umständen das Singleplayer-Vergnügen beenden könnte, wenn die aktive Internetleitung unterbrochen wird. Erst nach heftiger Kritik der Spieler wurde der Online-Zwang in Driver: San Francisco entschärft. Edmonson sagt weiter, dass das Studio kein Mitspracherecht bei der Implementierung des Ubisoft-DRMs hatte. Die Entwicklung der PC-Version übernahm zwar ein externes Studio, die Entscheidung über den Kopierschutz unterliege allerdings alleine dem Publisher aus Frankreich.
"Die Entwickler entscheiden nicht über den Kopierschutz. Darüber verfügt nur der Publisher. Und dieser hat jedes Recht dazu, sein Eigentum zu schützen. Es ist schwer für Entwickler und Publisher. Wir stecken unseren Schweiß, unser Blut und unsere Tränen in eine Sache. Ein Publisher investiert unzählige Millionen. Raubkopierer sind einfach total unglaublich", sagte Edmonson über Ubisofts umstrittene aber seiner Ansicht nach angebrachte Kopierschutzlösung. Zahlen zur Raubkopier-Quote nannte er allerdings nicht. Driver: San Francisco erscheint am 29. September 2011 für den PC.
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