Dragon Age: Origins Vorschau: Wir haben das Rollenspiel angespielt
Für ein Bioware-Spiel präsentiert sich Dragon Age außergewöhnlich brutal.
Doch zurück zu Uldred: Bevor seine soeben verwandelten Magier auf unsere Vierer-Heldentruppe losstürmen, kommt es zu einem Gespräch mit dem Bösewicht. Wir befragen den Zauberer zu seiner Motivation und erfahren einige interessante Details zur Hintergrundgeschichte, doch alle Dialog- Optionen führen letztlich doch nur zum Kampf. Hier offenbart sich eine typische Schwäche der Bioware-Welten: Das Spieluniversum hat viel zu bieten, seine wahre Tiefe ergründet der Spieler aber in Dialogen und Lesetafeln anstelle von ansprechenden Zwischensequenzen. Ob das im fertigen Spiel so bleibt? Eine Antwort auf diese Frage steht vorläufig noch aus, denn jetzt beginnt der Kampf. Uldred verwandelt sich ebenfalls in ein gigantisches Scheusal. Jetzt kommt das aus dem Klassiker Baldur's Gate bekannte Kampfsystem zum Tragen.
Pausieren Sie die Schlacht
Mit einem Druck auf die Leertaste pausieren wir die Schlacht und verteilen anschließend mit der Maus unsere Recken auf dem Schlachtfeld: Nahkämpfer ganz klar nach vorne, Zauberer in den Hintergrund. Aus einer Diablo- und World of Warcraft-ähnlichen Aktionsleiste wählen wir Angriffs- und Schutzmanöver, weisen unseren Kämpfern den jeweiligen Widersacher zu und lassen die Schlacht beginnen. Den Anführer Uldred ignorieren wir vorläufig, um uns erst seines Gefolges zu entledigen. Natürlich könnten wir uns auch zuerst auf ihn konzentrieren. Aufgrund seiner Zähigkeit würde der Kampf jedoch unnötig lange dauern, während seine Mannen uns das Leben zur Hölle machen. Die Schlacht ist auffallend blutig und schwer, zwei Mitglieder unserer Gruppe fallen im Kampf. Doch unser Heiler belebt die beiden wieder. Und wieder. Und wieder. Nach einigen Minuten gewinnen wir - allerdings sehr knapp. Uldred explodiert förmlich in einer Blutfontäne, wir atmen erleichtert auf.
Mike Laidlaw, leitender Designer des Spiels, erklärt uns, wie wir den Kampf schneller für uns hätten entscheiden können: mithilfe von Kombinationszaubern. Er nennt auch ein Beispiel. Der Spieler kann zwei Zauber miteinander verschmelzen, etwa eine Fettlache auf dem Boden mit einem Feuerball. Das Fett fängt Feuer und hüllt die nahe stehenden Feinde in ein flammendes Inferno. Der Schaden, den dieses Inferno anrichtet, ist wesentlich größer als der der beiden nacheinander (aber voneinander unabhängig) gewirkten Zauber. Der Clou: Diese Kombinationen erlernt Ihr Held nicht, sondern findet sie zufällig, indem er mit verschiedenen Sprüchen experimentiert. Das erhöht die Motivation des Spielers, in Kämpfen neue Muster auszuprobieren. Und unsere Motivation, trotz der Verschiebung auf Dragon Age zu warten. Was wir gesehen haben, ist die Wartezeit wert!
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Eigentlich ja sehr untypisch für EA, vielleicht ja ein gutes Zeichen...
Bin ich ohne es zu wissen in die Vergangenheit zurückgereist? So…
Hat mich nämlich vom Setting eher an Herr der Ringe erinnert. Ich will nicht, dass es in die Richtung geht. Oder besser: Gemäß dem Fall hol ich es mir nicht.
AP