Dragon Age: Origins Vorschau: Wir haben das Rollenspiel angespielt
Einer unserer Helden (links) kämpft gegen einen mutierten Magier.
Update 5.11.2009: Dragon Age Origins steht ab sofort im Laden. Im PC Games-Test schneidet Dragon Age sehr gut ab. Ursprünglicher Artikel: Die schlechte Nachricht zuerst: Dragon Age: Origins verschiebt sich auf Ende 2009. Eigentlich hätte das schon im Vorfeld umjubelte Rollenspiel im diesjährigen Frühling erscheinen sollen. Im gleichen Atemzug mit der Terminänderung verkündeten die kanadischen Entwickler von Bioware, man wolle das Produkt zeitgleich für PC, Xbox 360 sowie PlayStation 3 herausbringen. Manch ein Leser befürchtet jetzt sicherlich, es handele sich um eine Konsolen-Entwicklung, die auf die Schnelle für den PC portiert wird. Doch zum einen haben die Macher mit den PC-Umsetzungen von Jade Empire (84 % im Test) und Mass Effect (85 % im Test) ihren Sinn für Qualität bewiesen und zum anderen gab Firmenchef Ray Muzyka Entwarnung.
Die Steuerung am PC
Zumindest was einen der häufigsten Kritikpunkte von PC-Portierungen betrifft: die Steuerung. "Wir entwickeln die Steuerung von Dragon Age: Origins für jedes System von Grund auf neu. Sie wird sich anfühlen, als wäre sie für die jeweilige Plattform gemacht", so Muzyka. Unser Probespiel bestätigte seine Worte. Die erste Szene zeigt eine Verwandlung von Zauberern zu seelenlosen Bestien.
Das ist keineswegs eine freiwillige Transformation: Uldred, ein von einem Dämon besessener Magier, nimmt einige seiner Zauberer-Kollegen gefangen und lässt sie mithilfe magischer Fesseln in der Luft baumeln. Wenige Augenblicke später verwandelt er sie in "abominations" (wir spielten die englische Fassung), also Abscheulichkeiten. Und diese Bezeichnung trifft ihre neue Form perfekt: Die einst schmalbrüstigen und eigentlich gar nicht bösen Zauberer landen als annähernd zwei Meter hohe, aufgequollene Fleischberge auf dem Boden.
Die Vorgeschichte
Die Menschlichkeit ist vollends aus ihrem Antlitz gewichen, ihr Wille ist Uldred unterworfen. Warum der besessene Stabschwinger seine spitzhütigen Freunde in Bestien verwandelt, wissen Sie möglicherweise aus unserer vorangegangenen Vorschau zu Dragon Age: Origins. Wir helfen Ihnen aber auf die Sprünge: Die düstere Fantasy-Welt Ferelden ist in Gefahr. Die schaurigen Darkspawn, eine Armee von infolge eines schiefgelaufenen Experiments beschworenen Dämonen, terrorisiert die zivile Bevölkerung. Deren Zerstörungswut trotzen die Mitglieder von Grey Warden, einem geheimen Wächter-Orden, der sich dem Kampf gegen die Plage verschrieben hat. Ihre Spielfi gur namens Duncan gehört diesem Orden an und verwickelt sich im Laufe des Spiels in ein für Bioware typisches Abenteuer mit epischen Ausmaßen.
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Eigentlich ja sehr untypisch für EA, vielleicht ja ein gutes Zeichen...
Bin ich ohne es zu wissen in die Vergangenheit zurückgereist? So…
Hat mich nämlich vom Setting eher an Herr der Ringe erinnert. Ich will nicht, dass es in die Richtung geht. Oder besser: Gemäß dem Fall hol ich es mir nicht.
AP