Dragon Age: Origins-Vorschau: Düster, episch, kinoreif!
- Einleitung: Dragon Age Origins im Überblick + Inhaltsverzeichnis
- Heldengeburt: Die Charakter-Erschaffung und Entwicklung
- Mischung für Erwachsene: Gewalt, Action und Taktik + Soundkulisse
- Bluthochdruck: Entscheidungen, Emotionen und Boss-Kämpfe
- Interview: Greg Zeschuk im Gespräch mit PC Games + Redakteurs-Meinungen
- Bildergalerie zu "Dragon Age: Origins-Vorschau: Düster, episch, kinoreif!"
Let's Party - Dragon Age: Origins im Überblick
Neuer Screenshot: Die Gegner der Dunklen Brut treffen Sie meist in Gruppen an. In den schwierigen Modi müssen Sie dann taktisch vorgehen.
Ein mehrköpfiges Heldenteam Durch eine tolle Fantasy-Landschaft zu steuern, gehört immer noch zu den intensivsten Rollenspiel-Erlebnissen am PC. Altmeister Bioware (Baldur's-Gate- Reihe, Neverwinter Nights, Knights of the Old Republic, Mass Effect) weiß das und setzt Auf ein intensives Story-Erlebnis In einer rauen und barbarisch anmutenden Spielwelt.
Worum geht's? Dragon Age: Origins ist der Auftakt einer Spielreihe, in dem Sie maximal vier Charaktere in einer Gruppe durch eine episch inszenierte Fantasy-Story führen. Dabei treffen Sie auf unterschiedliche Fraktionen und suchen Verbündete, um sich gemeinsam mit ihnen gegen dämonische Gegnerhorden (die Dunkle Brut) zu stellen. Welches Regelwerk kommt zum Einsatz? Entwickler Bioware hat für Dragon Age: Origins eine eigene Welt samt Regelwerk erschaffen.
Am ehesten lässt es sich noch mit der bekannten Pen&Paper- Vorlage AD&D vergleichen, allerdings ist es weniger komplex. Wie spielt es sich? Dragon Age ist ein klassisches Party-Rollenspiel, das in die Fußstapfen von Baldur's Gate und Neverwinter Nights tritt - sprich, die Echtzeitkämpfe lassen sich jederzeit pausieren, sodass Sie Ihrer Gruppe Befehle geben können. Großen Wert legen die Entwickler auf ausgefeilte Charaktere und reichlich Dialogoptionen.
- Einleitung: Dragon Age Origins im Überblick + Inhaltsverzeichnis
- Heldengeburt: Die Charakter-Erschaffung und Entwicklung
- Mischung für Erwachsene: Gewalt, Action und Taktik + Soundkulisse
- Bluthochdruck: Entscheidungen, Emotionen und Boss-Kämpfe
- Interview: Greg Zeschuk im Gespräch mit PC Games + Redakteurs-Meinungen
- Bildergalerie zu "Dragon Age: Origins-Vorschau: Düster, episch, kinoreif!"
Bildergalerie: Neue Screenshots zu Dragon Age: Origins
- Schlagwörter:
- , dragon age
- , origins



Gewaltdarstellung hat nicht immer zwingend etwas mit der Menge an Blut oder abgeschlagenen Gliedmassen zu tun. Ich denke damit ist mehr das Gemetzel ansich gemeint, welches in HdR doch zu Genüge vorkommt. Ich denke die Filme sind da ansich schon recht gewalttätig, schliesslich werden ziemlich viele Menschen und Bestien niedergestochen, von Pfeilen durchbohrt und auch mal geköpft. Um das zu unterstreichen muss es nicht immer literweise Blut auf der Leinwand, bzw. aufm Monitor haben
So habe ich Zeit die anderen Rollenspiele zu spielen.
Habt ihr es auch schon bemerkt das jeden Monat ein Rollenspiel kommt.
September - Venicia
Oktober - Risen
November - Dragon Age
Besser geht's kaum noch, ein tolles Jahr 2009.
Wäre Minsc so unvergleichlich gewesen, hätte der Autor sich vielleicht auch gemerkt, daß es sich bei ihm um einen Waldläufer/Kämpfer und nicht um einen Barbaren handelte...
Zum Vergleich zwischen Martins "Song of Ice and Fire" und "Dragon Age"... Schaun 'mer mal. Ich halte dieses (noch immer längst nicht abgeschlosssene, Mr. Martin!!!!) Epos ehrlich gesagt für "unverspielbar" und fürchte schon Arges bezüglich der angekündigten/angedrohten Verfilmung. Was könnte trauriger sein, als das irgendeine zurechtgebotoxte Film-Business-Nase bis in alle Ewigkeit unsere Vorstellungen vom Aussehen der Daenerys Targaryen bestimmt? Oder gar eine polygone Spielfigur?! Neiiiin, das will ich nicht!
Aber wenn der Vergleich ganz einfach die Hilflosigkeit demonstrieren sollte, wie man noch Steigerungsformen für's Loben finden soll, wenn die üblichen Superlative a la "episch", "kinoreif" usw. schon in allzuvielen Rezensionen für mittelprächtige Games verbraten wurden, dann geht das in Ordnung. Die Begeisterung der Pre-Rezensenten kommt im Artikel jedenfalls ganz gut rüber. Interessant und bedenkenswert ist allerdings, daß die meisten wirklich interessanten Gedanken und Informationen sich erst im letzten Artikel-Abschnitt, nämlich dem Interview, finden. Dieses hätte man zugunsten der ersten mit viel Blabla gestreckten Teile gerne noch ausweiten und intensivieren können.
Wie auch immer: Ich freu mich schon auf DA! :)
Bleibt mal auf dem Boden und schreibt etwas weniger Nonsens...
Grundsätzlich: Dass das Lied von Eis und Feuer zu den besten Werken des Fantasy-Genres zählt, dabei sind wir uns hoffentlich einig. Der Platz am Olymp sollte also nicht zur Debatte stehen
Nun zu DA: Sowohl der Roman (der aus der Feder von Biowares Hauptschreiber stammt) als auch das Spiel erinnerten mich einfach konstant an das besagte Lied von Eis und Feuer - und zwar nicht negativ ("bäh alles nur geklaut"), sondern rein positiv. Präsentation und Geschichte atmen den selben Geist, das erzählerische Niveau erreicht beinahe das selbe Level (was für ein PC Spiel wahnsinnig stark ist) - noch mag ich mir kein endgültiges Urteil erlauben, da ich noch nicht ganz durch bin, aber wenn Origins dieses Atmosphäre-Niveau bis zum Ende hält oder gar steigert, dann darf es definitiv als das Lied von Eis und Feuer unter den PC Titeln gelten.
In diesem Sinne: Klar, solche Worte sind starker Tobak, aber im vorliegenden Fall durchaus angebracht. :-)
Wir sind uns einig, dass es im Fantasy Bereich kaum stärkere Sagen zwischen Winterfell und Dragonstone gibt als Das Lied von Eis und Feuer.
Ich hoffe aber du verzeihst, wenn mich das "episch", "kinoreif" und dieser Vergleich mit Eis und Feuer doch ziemlich skeptisch stimmt.
Aus unterschiedlichen Gründen: Ich kann es mittlerweile nicht mehr gut heissen, dass die Spielekritik sich
immer mit Literaturkritik und Filmkritik vergleichen muss. Ein Spiel kann nicht besprochen werden wie ein Buch oder ein Film. Vor allem nicht, wenn wir die Spielekritik kulturell etablieren wollen. Daher sollten sich die Vergleiche auch in Grenzen halten (ich weiß, wie schwer das ist, weil vor allem die Spieleindustrie diesen Vergleich ständig anbringt und prägt).
Abgesehen davon ist es äußerst fraglich, dass ein "werkseigener" Schreiber auch nur annäherend die Qualität eines hochgepriesenen und dekorierten Autors erreicht.
Aber selbst wenn es so wäre, müsste ich immer noch in Frage stellen, in wie fern dies ein Spieleredakteur überhaupt sachkundig beurteilen kann.
Nichts für Ungut, aber ich bewahre mir Skepsis.