Dragon Age: Origins-Vorschau: Ausführliche Informationen zum Bioware-Rollenspiel
Stimmt dagegen die Chemie, sind sogar romantische Techtelmechtel möglich. Der Blick unter die "Zaubersprüche und Talente"-Menü-Haube verheißt reichlich Tiefgang. So verzweigen die drei Basis-Klassen (Schurke, Krieger, Magier) im Spielverlauf in immer mehr Spezialisierungen. Der Anfangsmagier kann sich zum Beispiel in Richtung Heiler, Elementarzauberer oder Gestaltwandler fortbilden; aus Schurken werden heimtückische Meuchelmörder oder eher gruppendienliche Barden.
Jenseits der Hauptstory wollen viele Schauplätze in Ferelden bei optionalen Nebenmissionen entdeckt werden.
Jede Klasse in Dragon Age: Origins hat ihre eigenen Talent- Gebiete, in welche Sie bei Level- Aufstieg Punkte stecken und so neue Fähigkeiten lernen können. Krieger beginnen zum Beispiel mit den Fächern "Waffe + Schild", "Zweihänder-Waffen", "Zwei Waffen gleichzeitig" und "Bogen". In diesen vier Bereichen kommen schon insgesamt 56 Fähigkeiten zusammen. Weitere Fachgebiete werden durch Klassenspezialisierungen freigeschaltet. So kann der Krieger mit dem Leistungskurs "Champion" verschiedene Kriegsschreie dazulernen oder als "Templar" auf Paladin-ähnlichen Pfaden wandeln.
Bestimmte Zauber und Buffs lassen sich kombinieren, um zusätzliche Nebenwirkungen zu erzeugen. Verbreiten zwei Charaktere bestimmte Auren gleichzeitig, kann ein dritter Effekt dabei herausspringen. Das Paradebeispiel für eine Spell-Kombo: Schmiere per Falle oder Magie auf dem guten Teppichboden verbreiten und dann mit einem Feuerzauber entzünden. Löschen lässt sich die Flammenbrunst wiederum mit einem Eis-Spruch. "Einige dieser Kombos werden im Handbuch dokumentiert sein, andere muss man durch Experimentieren selber entdecken", verrät Dan Tudge.
Ein Fest für Tüftler ist die "Programmierbarkeit" des Helden- Verhaltens. Im Menüpunkt "Taktik" können Sie viel genauer als einst bei Baldur's Gate festlegen, wann sich welcher Charakter wie zu verhalten hat. Wahlweise simpel (Klick auf Verhaltensmuster wie "vorsichtig" oder "aggressiv") oder diffizil. So lässt sich genau einstellen, dass bei Erreichen spezifischer Werte (zum Beispiel "Lebensenergie auf 20 %") bestimmte Fähigkeiten aktiviert, Tränke geschluckt oder Kameraden geheilt werden.
Sie können auch der Verhaltensmuster- Vorprogrammierung vertrauen, die beim Antesten vielversprechende KI-Resultate lieferte. So setzte die Magierin in unserer Party automatisch einen Eis-Zauber ein, um anstürmende Gegner zu verlangsamen. Sie verbitten sich solche Eigeninitiative und wollen jeden Kampf komplett mikromanagen? Kein Problem, die künstliche Intelligenz des Party- Personals lässt sich auch deaktivieren. Fast schon selbstverständlich bei einem Bioware-Rollenspiel: epische Story, schillernde Charaktere, erstklassige Dialoge. In dieser Hinsicht dürfte Dragon Age: Origins nicht enttäuschen.


andererseits würden sie ja doppelt werbung machen müssen, wenn sie die consoleversion später bringen.
marketingtechnisch gesehen rechnet sichs für sie so vermutlich besser. was ich nicht verstehe, ist, weshalb das jetzt kommt, nachdem man eigendlich einen viel früheren termin genannt…
Ich für meinen Teil bin aber eigentlich sogar froh, denn ich habe 1. gar nicht soviel Zeit übrig und 2. kommen in den nächsten Wochen und Monaten genügend Spiele, die mich erst einmal gut auslasten werden, wie z.B. Dawn of War 2 und Empire: Total War.