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  • DOOM: Leser-Test von Crysisheld

    Nach der Mega-News der Ent-Indizierung von DOOM dachte ich mir, jetzt schreibe ich auch mal was zum Thema DOOM.

    Nach etlichen Jahren ist es nun endlich geschafft! DOOM, einst Meilenstein der Computerspielegeschichte, der Mitte der 90er-Jahre wohl am meisten kopierte und auf Schulhöfen getauschte Titel der heute als Kultspiel gilt wurde vom Index genommen. Wer DOOM heute das erste mal spielt, fragt sich bestimmt was ist an diesem Spiel so grauenhaft und schrecklich das es auf den Index kam. Wenn wir uns zurück versetzen ins Jahr 1993, es war ein kalter verschneiter Samstagmorgen im Winter '93/'94, als es an meinem Fenster klopfte und mein bester Freund mir 4 Disketten brachte... Auf einer war das Programm ARJ... und auf den anderen.... naja... Jedenfalls gab es ab diesem Zeitpunkt nicht nur mehr den Norton Commander auf meiner Festplatte...

    Zur Story:

    Screenshots aus DOOM (17) Screenshots aus DOOM (17) Quelle: Eigener Screenshot/Foto
    Laut dem Handbuch experimentiert die UAC (Union Aerospace Corporation) mit Teleportern auf Phobos und Deimos herum. Das geht natürlich gründlich schief und plötzlich strömen Monster und unvorstellbare Kreaturen der Hölle aus den Teleportern und sorgen für Funkstille auf den Raumstationen. Der Spieler und einige Marines werden natürlich nach Phobos geschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Am Ende bleibt nur der Spieler mit einer Pistole bewaffnet zurück und muss sich nun allein durch die Raumstationen voller Monster und Zombies kämpfen.

    Zum Spiel:

    Screenshots aus DOOM (1) Screenshots aus DOOM (1) Quelle: Eigener Screenshot/Foto Nachdem man ein neues Spiel gestartet hat, muss man sich für eine der drei Episoden (vier in der Ultimate DOOM Version) entscheiden. Episode 1 spielt auf Phobos, die zweite Episode führt den Spieler auf Deimos und die dritte Episode spiegelt die Hölle wider. Ultimate Doom bietet noch eine vierte Episode "Thy Flesh Consumed". DOOM bietet fünf Schwierigkeitsgrade, bei welchen die Anzahl der Gegner, Munition und Items stark variieren. Steht Ihr am Anfang nur Zombies und Imps gegenüber, erwarten euch in den späteren Levels etliche fiese und auch unsichtbare Gegner, die euch ans Leben wollen. Während man sich weiter vorankämpft, wandern neben der Standard-Pistole noch andere Waffen wie Kettensäge, Schrotflinte, Maschinengewehr, Raketenwerfer, Plasmagewehr und die BFG 9000 in das Inventar des Spielers. In den Levels verstreut findet man dafür dann die benötigte Munition, Rüstungen und Medkits. In Geheimräumen sind auch noch Special Items wie eine Radarkarte, Unverwundbarkeits- und Screenshots aus DOOM (12) Screenshots aus DOOM (12) Quelle: Eigener Screenshot/Foto Unsichtbarkeits-Items sowie Berserkerkugeln versteckt. Mit Letzterer wird man superstark und wechselt in eine Rotsicht. Drischt man nun auf einen Gegner mit der Faust ein, ist der mit einem Schlag erledigt. Die normale Übersichtskarte deckt nur Teile des Levels auf, die man schon besucht hat, wenn man nun die Radarkarte findet, ist der komplette Level aufgedeckt, was einem die Suche nach Geheimräumen erleichtert. Des Weiteren benötigt der Spieler Schlüsselkarten, um tiefer in die Levels vordringen zu können. Anstatt wie in Blake Stone mit fünf Keycards rumzuhantieren, gibt es in DOOM nur drei Keycards in den Farben Rot, Gelb und Blau, wobei die rote Karte immer die wichtigste ist, wenn man in einem Level mehrere Keycards einzusammeln hat. Insgesamt bietet DOOM 27 Levels (Ultimate DOOM 36 Levels), von denen jeweils ein Level jeder Episode ein Geheimlevel ist, der über einen zweiten Ausgang in einem der vorherigen Levels betreten werden kann.
    Durch die freie Speicherfunktion ist das Spiel recht frustfrei durchzuspielen. Wer ganz ohne speichern spielt und stirbt, wird an den Anfang des Levels, den er zuletzt gespielt hat, zurückgesetzt.

    Zur Technik:

    Screenshots aus DOOM (4) Screenshots aus DOOM (4) Quelle: Eigener Screenshot/Foto Alle Gegner in DOOM bestehen aus Sprites, also Bitmap-Grafiken, die schnell hintereinander dargestellt werden, um eine Bewegung des Objektes zu simulieren. Der Vorteil der Gegner besteht nun darin, dass sich die Gegner mit der Spielfigur mitdrehen und immer in dessen Richtung blicken. Auch alle anderen Objekte in den Levels wie z.B. Medkits, Kerzenständer, Fackeln und Munition drehen sich mit, so dass der Spieler immer nur die Vorderseite der Objekte sieht. Bei moderneren Spielen (Doom 3) entfällt dieser Vorteil, da auch die Moster 3D-Objekte sind und sich nicht selbständig auf die Spielfigur ausrichten können. Dieser Nachteil wird durch die Trigger in Doom 3 wieder wett gemacht. Screenshots aus DOOM (2) Screenshots aus DOOM (2) Quelle: Eigener Screenshot/Foto In DOOM sind 95% der Gegner zu Beginn des Spiels auf der Map plaziert - es gibt zwar dort auch getriggerte Monster - diese bekommt der Spieler jedoch erst in Episode 4 von Ultimate DOOM zu Gesicht.

    Das technische Grundgerüst von DOOM ist die DOOM-Engine, die später von id Software in id-Tech1 umbenannt wurde. Jede Map besteht aus einer bestimmten Anzahl von Sektoren. Innerhalb dieser Sektoren ist es möglich, die Texturen und die Lichtverhältnisse des Levelabschnitts zu ändern. Durch diese damals neue Technik, Levels zu gestalten, war es den Programmierern möglich, in den Levels eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen.

    Zum Sound:

    16 Bit Samples - feinste rockige Levelmusik und den besten Schrotflinten Sound den ich je gehört habe. DOOM hat damals alle Register gezogen und überzeugt auch heute noch auf ganzer Linie.

  • Doom (Classic)
    Doom (Classic)
    Publisher
    id Software
    Developer
    id Software
    Release
    10.12.1993
    Es gibt 9 Kommentare zum Artikel
    Von LouisLoiselle
    Das mit dem Sound ist zwar wirklich etwas kurz, aber es genügt. Was mir anschliessend fehlt, ist ein persönliches…
    Von Shadow_Man
    Das ist eh eines der PC Spiele, welches jeder PC Spieler unbedingt mal gespielt haben sollte. Genauso wie die Monkey…
    Von Crysisheld
    Hallo, an deiner Aussage erkennt man, dass du wohl noch nie was von Raycasting gehört hast oder dich mal mit DEU oder…

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    • Es gibt 9 Kommentare zum Artikel

      • Von LouisLoiselle VIP
        Das mit dem Sound ist zwar wirklich etwas kurz, aber es genügt. Was mir anschliessend fehlt, ist ein persönliches Fazit von dir selbst zum Spiel, was dir gefallen oder auch nicht gefallen hat, Denn die Fakten an sich sind ja schön aufgezählt.
      • Von Shadow_Man Erfahrener Benutzer
        Das ist eh eines der PC Spiele, welches jeder PC Spieler unbedingt mal gespielt haben sollte. Genauso wie die Monkey Island Reihe :…
      • Von Crysisheld Community Officer
        Hallo, an deiner Aussage erkennt man, dass du wohl noch nie was von Raycasting gehört hast oder dich mal mit DEU oder DMapedit auseinander gesetzt hast. Dir ist der Unterschied zwischen Bitmaps und Polygon Objekten bekannt? Ausserdem ist das ein Lesertest - da darfst du nicht so hohe Ansprüche stellen...…
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DOOM: Leser-Test von Crysisheld
Nach der Mega-News der Ent-Indizierung von DOOM dachte ich mir, jetzt schreibe ich auch mal was zum Thema DOOM.
http://www.pcgames.de/Doom-Classic-Spiel-55785/Lesertests/DOOM-Leser-Test-von-Crysisheld-842838/
05.09.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/09/Doom1.JPG
doom,klassiker,action,shooter
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