Fit für Half-Life 2 und Doom 3?
Spiegelnde Wasseroberflächen gehören im DirectX-9-Zeitalter zum guten Ton, sind technisch aber keine große Herausforderung.
Den E-Mails der PC-Games-Leser nach zu urteilen, gibt es derzeit nur ein Thema: die Hardware-Anforderungen von Half-Life 2 und Doom 3! Die einen suchen händeringend nach Tipps und Infos, um ihren Rechner schnell und preisgünstig für die Super-Shooter aufzurüsten. Die anderen wollen nur schlicht und ergreifend wissen, ob "meine alte Möhre für Doom 3 noch genug Power hat?". Leider lassen sich die vielen Anfragen nicht ohne weiteres beantworten - für glasklare Aussagen müssen wir auf die ersten Benchmarks mit Half-Life 2 und Doom 3 warten. Dennoch ergibt sich anhand von Interviews mit den Entwicklern, diversen Forenbeiträgen und der Analyse von Screenshots und Videos ein ungefähres Bild der Hardware-Anforderungen. Denken Sie dennoch daran: Die in diesem Artikel aufgeführten Hardware-Anforderungen sind rein spekulativ. Und ob ein Spiel schnell genug läuft oder nicht, hängt immer noch von Ihrem subjektiven Empfinden ab.
Hardware-Anforderungen Half-Life 2
Bei solchen Szenen ist viel CPU-Power gefragt!
Die Liste der geplanten Half-Life 2-Features beschert anderen Entwicklern tiefe Sorgenfalten auf der Stirn. Intelligente Gegner und Teamkameraden, weitläufige Außenlevels, aufwendige Innenlevels, Partikeleffekte, eine realistische Spielphysik, lebensechte Körper- und Gesichtsanimationen sowie Grafikeffekte aus der
Pixel-Shader-Kiste - das liest sich eher wie eine Wunschliste denn wie etwas, das heutzutage tatsächlich machbar ist. Wieso? Wir erklären es Ihnen: Die Berechnung der künstlichen Intelligenz ist seit jeher die Aufgabe des Prozessors, Gleiches gilt für die Physik, Animationen und die Partikeleffekte. Wer das E3-Video von Half-Life 2 gesehen hat, der weiß: Entwickler Valve hat diese Features auf beeindruckende Weise in Half-Life 2 eingebaut. All das kostet Unmengen an CPU-Power; so konnte man bei der 20-minütigen E3-Präsentation oft erkennen, dass der Bildaufbau ins Stocken geriet, sobald sich mehrere computergesteuerte Figuren in den Außenlevels bekämpften. Und es ist höchst unwahrscheinlich, dass Valve für diese wichtige Präsentation einen PC mit 2 GHz, 256 MB RAM und Geforce3 benutzt hat - laut Valve-Boss Gabe Newell immerhin die Plattform, auf der man Half-Life 2 mit allen Details perfekt spielen kann. Die Ankündigung, man könne Half-Life 2 gar mit 700 MHz, 128 MB RAM und einer Geforce2 MX zocken, halten wir ebenfalls für sehr optimistisch. Valves Marketing-Mann Doug Lombardi legte erst kürzlich in einem Interview noch mal 100 MHz drauf, räumte aber auch ein, dass man für "das ultimative Spielerlebnis" den schnellsten Pentium 4 inklusive eines aktuellen High-End-Beschleunigers von Ati benötigt. Möglich ist, dass man die Details auf das Niveau von Half-Life 1 (dt.) zurückfahren kann - das würde dann die 800 MHz, 128 MB RAM und die Geforce2 MX erklären. Doch dagegen spricht die Praxis: Allein Windows XP braucht schon so viel Arbeitsspeicher, dass selbst Shooter wie Elite Force 2 mindestes 512 MB RAM benötigen, will man sich nicht mit minutenlangen Ladezeiten herumärgern. Wir spekulieren daher auf 1 GHz, 256 MB RAM plus Geforce2-Karte als "spielbare" Minimalanforderungen. Für das von Lombardi angepriesene "ultimative Spielerlebnis" sollte man hingegen eine CPU jenseits von 2,2 GHz, 512 MB RAM sowie eine DirectX-9-fähige Grafikkarte besitzen.


Leute, erinnert euch mal so an die Zeit vor 5 - 7 Jahren. Da gab es eine Firma namens Origin ("We Crate Worlds"). Wenn die damals ein…
Gut, vielleicht mußt Du einige Effekte abschalten, die Auflösung und die Grafikdetails runterschrauben, aber ich halte es für ausgeschlossen, daß Doom3 auf Deinem System nicht flüssig läuft!
Es sei denn, Du hast weniger als…
Für 1.699,--- DM! Superschnell war sie ja, aber mir wäre es schade ums Geld gewesen.